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Gast

Brauche ich bei so viel Electronik im Auto einen Administrator ?

Wenn schon Mal der PC spinnt, wie wird es erst im mit Electronikteilen vollgestopften Audi, BMW etc...
Frage Nummer 48442
Antworten (5)
Also bitte: Entweder "Elektronik" wie im Deutschen oder die englische Variante "electronics", aber nicht c und k mischen. Dann brauchst du auch keinen Admin.
Im Prinzip ist eine Werkstatt bezüglich der Computer im Auto genau so etwas. In einer Fachwerkstatt wird das Auto zuerst einmal mit einem Analysecomputer verbunden, der alle Daten abfragt. Die Werkstatt kümmert sich dann (hoffentlich!) darum, dass die Systeme einwandfrei eingestellt sind.

Die Automechaniker früherer Zeiten sind heute auch die System- und Netzwerkadministratoren.
Wie man es nimmt, letzt machte mich ein freundlicher Autofahrer darauf aufmerksam, daß das Rücklicht meiner Vespa nicht mehr geht. Das gute Teil besitzt nicht mal eine Batterie, die Technik ist absolut überschaubar.Trotzdem freue ich mich über "Volksadministratoren", welche einen auf kleine Mängel aufmerksam machen.Ob man den ganzen elektronischen Humbug im Auto wirklich braucht, sei dem jeweiligen Nutzer überlassen.
So nötig, wie man einen Mechaniker braucht, davon ist auch nicht weniger verbaut.
Beim Auto kann der User selbst nicht soviel "versauen", wie beim PC, ausserdem, solange nicht Windows darauf läuft, wirds wohl einigermassen solide funktionieren.
Es ist tatsächlich schon einiges an Rechenpower in relativ biederen Fahrzeugen verbaut. Schon ein VW Touran hat heute mehr Prozessoren und Rechenleistung als der erste Airbus. Der Nachteil ist, dass kaum mehr einer einen Fehler wirklich sucht. Heute wird nur noch der Diagnosestecker angeschlossen, und schon wird ausgetauscht. Eine gründliche Suche unterbleibt. So habe ich bei einem Voyager 3 neue Drosselklappen bekommen, weil das Diagnosegerät dies angezeigt hat. Und warum? Weil man natürlich instinktiv Vollgas gibt, wenn der Motor aussetzt. Und damit war dies als Fehler gespeichert. Der eigentliche Fehler war die Benzinpumpe.
Bezeichnend ist auch, dass es kaum mehr Mechaniker gibt, sondern vermehrt Mechatroniker. Und damit bleibt auf der Strecke, was auch heute noch wichtig ist: Erst einmal Gehirn einschalten.