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Noch Fragen?

Gast

Brauchen wir Kevin Kühnert als Bundeskanzler?

Deutschland braucht Visionen und dieser Mann hat sie!
Frage Nummer 3000121048
Antworten (36)
Nein.
Die letzten Visionen die Kühnert von sich gab, sind eher als Albtraum zu bezeichnen.
Die DDR als Zukunftsvision? Venceremos?
Kinder an die Macht...

Sie sind die wahren Anarchisten
Lieben das Chaos, räumen ab
Kennen keine Rechte, keine Pflichten
Ungebeugte Kraft, massenhaft
...

https://youtu.be/5vTbztYZ3mI
Die Spannweite welche die SPD in diesenTagen abdeckt ist wirklich beachtenswert groß.

Wie soll man eine solche nur Partei wählen?
Man weiß ja nicht welcher Flügel das Sagen hat und wie lange!
Ups

Wie soll man eine solche Partei nur wählen?
Der Gerd hat die Grube für die SPD geschaufelt, Kühnert und Nahles sind im Begriff das Loch zuzuschütten.
Vielleicht sollte zuvor mal irgendeine Ausbildung fertigmachen und Erfahrungen sammeln in der Welt der Werktätigen.
Es ist das Privileg der Jusos, zu provozieren, weit übers Ziel hinauszuschießen, Utopien zu verkünden, das nicht Machbare zu propagieren, zu spinnen und vor allem aufzufallen.
So ist das seit alters her.
Das weckt die Genossen aus der Lethargie.
So schreibt das auch die "Süddeutsche Zeitung". Sie erwähnt aber auch, dass sich Kühnert, der schon für höhere Aufgaben in der Partei gehandelt wurde, "wieder auf die Rolle des Juso-Chefs zurückschrumpft".

Ob das die SPD aus ihrer Lethargie holt?
Die Genossen der "Die Linke" für die nächste Koalition?
Warum will er nur BMW verstaatlichen? Wäre VW im 100%igen Staatsbesitz nicht sinnvoller?
VW im 100%-igen Staatsbesitz? Als Aktiengesellschaft?

Wikipedia schreibt:
"Die Volkswagen Aktiengesellschaft (abgekürzt VW AG) mit Sitz im niedersächsischen Wolfsburg ist ein deutscher Automobilhersteller. Er ist indirekt mehrheitlich im Besitz der österreichischen Familien Porsche und Piech."

Ich hoffe höflichst, etwas zur Allgemeinbildung einer einzelnen Person beigetragen zu haben.
Leider muß ich der elfigy recht geben.
Die Jusos wollen nur provozieren.
Da kann jeder mal die große Ansage machen und die Realität muß der linken Ideologie weichen, wenn es um den Klassenfeind den Kapitalisten dreht.

Ich sehe aber auch die Provokation, nur etwas anders als elfigy.
Hier wird schon mal der Linksruck und der ideologische Schmusekurs mit der Partei "Die Linke" eingeleitet und die nächsten 2-3 Jahre hoffähig geredet.
Hefe hat -so wie ich es verstehe- angeregt, statt (oder zusätzlich zu) BMW vom Privat- in den Staatsbesitz zu überführen, dasselbe mit VW zu machen.
Das wäre einfacher, weil der Staat schon einen Teil besitzt.

Ich hoffe höflichst, etwas zum Textverständnis einer einzelnen Person beigetragen zu haben.

Außerdem spricht nichts dagegen, dass der Staat (oder wer auch immer als Besitzer fungiert) 100% einer AG besitzt. Diese ist dann eben in dieser Zeit unabhängig von ihrer Größe kein DAX-Anwärter.
Meines Wissens trifft das z.B. für die DB AG zu.

Ich hoffe höflichst, etwas zur Allgemeinbildung einer einzelnen Person beigetragen zu haben.
Dem Land Niedersachsen gehören 20% der VW-Aktien (2015). Demnach sind 80 % in Privatbesitz. Soll man die jetzt verstaatlichen?

Die DB gehört zwar zu 100% dem Staat, aber nur, weil das vorher schon ein Staatsunternehmen war. Netter Versuch.
Genau, es könnte sinnvoller sein, 80% von etwas zu kaufen (von dem man schon 20% besitzt) als 100%.

Und der Versuch mit der Bahn war nicht "nett" sondern "erfolgreich". Du hattest in Zweifel gezogen, dass jemand eine AG zu 100% besitzt, da reicht ein Gegenbeispiel, um das zu widerlegen.

Tatsächlich ist das gar nicht so unüblich. Praktisch alle AGs gehören, zumindest am Anfang (und ggfs. am Ende) einem einzelnen Besitzer.
Ohne es beweisen zu können, würde ich sogar vermuten, dass es mehr AGs in D im Einzelbesitz als im Streubesitz gibt.
Was ist gegen Visionen einzuwenden ?
Daran mangelt es gewaltig in dieser Republik.
Verstaatlichung hat bisher nur lahme verschnarchte Unternehmen hervorgebracht, siehe Post oder Bahn, von irgendwelchen Berliner Flughäfen mal ganz zu schweigen.
Visionen müssen anders aussehen.
Ich kann nicht erkennen, dass hier irgendein Kommentator sich gegen Visionen im Prinzipiellen ausspricht. Es scheint jedoch durchgängig Konsens zu bestehen, dass Kühnast die falschen Visionen hat. Somit muss er wohl in der Kanzlerfrage als ungeeignet gelten.
Ich gestehe freimütig, ich würde derzeit auch nicht ansatzweise auch nur auf die Idee kommen, irgendein(e) 25-jährige(r) sei geeignet für die Kanzlerfrage (mal abgesehen davon, dass sie sich derzeit gar nicht stellt, nicht stellen würde in dieser Partei, selbst, wenn eine Wahl anstünde - zumindest unter Realisten).

Es ist das Privileg der Jugend, dazulernen zu dürfen und wer weiß, was aus jemandem wird, der einerseits vielleicht dann gelernt haben wird, was nicht sinnvoll ist, andererseits in der Lage ist, quer zu denken und unkonventionelle Ideen überhaupt zu entwickeln.

Man sollte ihn nicht dauerhaft abschreiben.
Ändert sich das wenn wir Dir bekannt geben der Mann wir 30 in 2 Monaten?
Ich hatte ihn für jünger gehalten.

Am Prinzip ändert sich nix, er wäre dann ggfs. einfach fünf Jahre älter, wenn er den Lernprozess hinter sich hat ...
Kommentar eines Bekannten, dem ich später auch diese Frage stellte. Wer will im Momemt VW.
Als Bundeskanzler brauchen wir den Kevin zur Zeit nicht, warten wir ab, wie er sich noch entwickelt, der junge Mann. U.a. wird ihm ja auch unterstellt, er liebäugele mit den Linken und deshalb holt er passende Themen vor, aber auch das ist wie so vieles andere Spekulation.
Die momentane mediale und politische Aufregung kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Erstens muss man kollektivieren inhaltlich von verstaatlichen und erst recht enteignen unterscheiden und zweitens kann man doch - auch als eigene Partei SPD - mal entspannt und sachlich mit solchen Gedankenspielen des Juso-Vorsitzenden umgehen. Der Hype hat sich ja sogar gesteigert bis zu einer Ausschlussforderung des Herrn Frenzel von der SPD (WTF is Frenzel, würden viele sagen) - *lach*.
Kevin Kühnert als Bundeskanzler?

Warum nicht noch Nigel Farage oder Boris Johnson als EU-Kommissionspräsident einsetzen?
Die haben auch Visionen, oder?
Mangels anderer Aufreger regt man sich gerade auf, wenn der Kevin seiner Partei ein Ei legt, weil er nicht bis zum Sommerloch warten wollte. Das freut die anderen Parteien natürlich. Schöne Wahlkampfmunition. Dumm gelaufen für die SPD
@ing,

gerade mit dem Lernen tut sich der süße Kevin sehr schwer.
Ein Studium abgebrochen und das zweite (an der Fernuniversität) ruht!

Berufsausbildung leider auch nicht vorhanden.
Unter Visionen verstehe ich etwas völlig Neues, Innovatives. Jedenfalls keinen sozialistischen Abklatsch.
Es gibt genug Baustellen in dieser Republik, warum geht die SPD da nicht dran?
Kleines Beispiel: Arbeiterfamilie , 2 Kinder. Er hat Steuerklasse 3, die Frau muss aber mitarbeiten damit es für die Miete reicht. Und dafür wird sie bestraft und ausgepresst mit einer ungünstigen Steuerklasse .
Es wäre doch mal eine tolle Innovation, dieses System zu verändern. Härtere Besteuerung der Reichen, Entlastung der einfachen Menschen und es Mittelstandes. Bezahlbarer Wohnraum in Ballungsgebieten wäre ein Thema. Aber da hat unsre Politik mit ihrer Mitpreisbremse mal wieder voll ins Klo gegriffen.
Gibt es noch irgendeinen Grund zu wählen ???
Gibt es noch irgendeinen Grund zu wählen ???
Natürlich! Nicht wählen bedeutet auch keine Stimme.
Musca, du musst ja nicht SPD wählen. Studiere halt alle Wahlprogramme und wähle das im Vergleich zu deinen Einstellungen kleinste Übel. Oder wähle, um deine Stimme nicht zu verschenken, damit das keine (auch von dir) unerwünschten Wahlergebnisse gibt. Das gilt auch für die anstehende Europawahl, wo sich jetzt schon rechte Gruppierungen zusammenfinden.
@musca: die Sache mit den Steuerklassen, die tolle Idee, sich dessen anzunehmen, das gibt es seit mehreren Jahren. Du kannst die Steuerlast über Faktoren genau auf die Realität anpassen.
Mal abgesehen davon, dass unterschiedliche Steuerklassen nichts mit der letztendlich zu zahlenden Steuer zu tun haben.
@Ing.: dafür hätte ich gerne eine Erklärung.
Als schuftender Familienvater war ich Stkl. 3, als geschiedener Vater habe ich ja noch nach wie vor Kinder, bin unterhaltspflichtig, lande aber in der Stkl. 1.
Sorry, das macht einige hundert Euronen Unterschied im Monat aus.
Letztlich sind die Steuerklassen nicht relevant, weil durch diese nur eine Art Vorauszahlung festgelegt wird.
Die tatsächliche Steuerlast hängt von der Grund- und der Splittingtabelle ab.

Man kann sich auch Freibeträge eintragen lassen, zum Beispiel für Werbungskosten. Dann bekommt man halt weniger beim Jahresaugleich zurück.

Mit der Forderung, mittlere Einkommen zu entlasten, rennt man stets offene Tore ein.
Kleine Einkommen zahlen aber ohnehin kaum Steuern und können kaum entlastet werden.

Und dein Handwerker, dessen Frau anfängt mitzuarbeiten, gilt heute ja schon fast als reich.
Der Mittelstand reicht heute halt von knapp oberhalb der Armutsgrenze bis Friedrich Merz.
Jeder versteht was anderes darunter.
Unterhalt geht nach Abzug Deines Selbstbehalt vom Netto. Mit anderen Worten, wärst Du in einer anderen Steuerklasse, hättest Du mehr auf der Nettoseite aber genau das gleiche im Geldbeutel. Hintergrund ist wohl, dass der Staat die Familien fördern will und die Trennungswilligen bestrafen.
Bin mir nicht so sicher, ob der Kevin Kühnert seine Forderung wirklich ernst gemeint hat. Vielleicht wollte er ja auch nur mal ins Fernsehen kommen. Das hat jedenfalls geklappt.
@musca: ich kann und möchte nicht über die Gerechtigkeit des Steuersystems diskutieren und ich kann es noch viel weniger erklären.

Deine ursprüngliche Bemerkung ging in Richtung Steuerklasse und da hat sich was getan, so dass die Vorauszahlungen gerechter und besser an die tatsächlichen Steuerlast angepasst werden können.
Das habe ich gesagt, nicht mehr, nicht weniger.
Dieser Artikel ist i.d.Z. auch interessant, finde ich.