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Noch Fragen?

Braucht es wirklich 21 öffentlich-rechtliche Fernsehsender

Es ist ja wiedermal die Erhöhung der Fernsehgebühren im Gespräch. Warum wird nicht mal die Reduktion der öffentlich-rechtlichen Sender diskutiert. In Dänemark gibt es 3, in der Schweiz und England ca. 10 davon aber im kaum einem Land soviel wie in Deutschland.
Frage Nummer 3000111427
Antworten (29)
Selbst wenn es weniger Sender gäbe, würden die Preise nicht zwangsläufig gesenkt werden. Die Gebühren sind in vielen Ländern leider ähnlich, unabhängig von der Anzahl der Sender.
Ihr müsst für das Fernsehen bezahlen?
Und das auch noch für öffentlich-rechtliche Sender, die ihr ja sowieso von euren Steuergeldern bezahlt?

Double jeopardy?
Das öffentlich rechtliche ist seit langer Zeit nur noch ein Auffangbecken für alternde Politiker, deren einziges Ziel monitäre Interessen sind.

Und passend zur Frage wird ja bereits über weitere Erhöhungen sinniert...
Dschinn, du fällst in letzter Zeit vermehrt mit sinnbefreiten Postings auf. Um nicht zu sagen, mit dümmlichen. Soweit würde ich nicht gehen, obwohl es stimmt.
Die Sendeanstalten der ARD sind sicherlich zu viele. Da könnten einige zusammengelegt werden, was aber politisch schwer durchsetzbar ist.

Das ZDF ist dabei, Besitzstände abzubauen und effizienter zu werden.

Alles in allem befürworte ich den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Fast jeder, der sich schon einmal eine Weile in Ländern aufgehalten hat, in denen es keinen starken ÖR gibt, wünscht ihn sich zurück.
Allein für den Jahresrückblick 2018 von Dieter Nuhr hat er sich gelohnt!
Wer ein bisschen was im Hirn hat, finde auf den Privaten nur Langeweile. In Australien sind alle Sender, bis auf einen, alle privat. Was sagt uns das? Wenig Hirn.
Wieder falsch, rayer, harharhar.
Es sind zwei. ABC und SBS. Und wir bezahlen dafür keinen Cent.

Wird dir nicht langsam übel, dass ich dich hier vorführe wie einen dummen Jungen? Oder merkst du das gar nicht?
wer lesen kann ist klar im Vorteil

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/so-verdienen-deutschlands-rundfunk-intendanten-15034872.html
Dänemark hat ca. 6 Mill. Einwohner. Die Schweiz hat wegen den 4 Amtssprachen im Verhätltnis entsprechend viele Sender. Private Sender in Deutschland ca. 10. Wie war doch eines Amerikaners, der vor vielen Jahren folgendes feststellte: Sobald eine Sendung durch Werbung unterbrochen wird, nehme ich den Inhalt nicht mehr ernst.
tja dschinn und was haben die Gehälter der Intendanten jetzt mit monetären Interessen alter Politiker zu tun?
Die Intendanten kommen nicht aus der Politik.
Du bringst alles durcheinander, du liest irgendwo etwas, kapierst nix und machst dir dann einen Reim darauf und das verkündest du als Tatsache.
Im Rundfunkrat, das ist das Aufsichtsgremium, sitzen Politiker. Begrenzt per Gesetz auf maximal ein Drittel. Aktuell sind es 31%, quer durch die Parteien. Der Rest setzt sich aus gesellschaftlich relevanten Gruppen zusammen.
Zur Zeit besteht der Rundfunkrat aus etwas über 500 Personen und es ist ein Ehrenamt. Es gibt eine bescheidene Aufwandsentschädigung und Sitzungsgeld zwischen 50 und 200 Euro. Auch hier kann ich keine monetären Interessen von Politikern erkennen.
Behalte also deinen Blödsinn für dich. Du machst denen, die sich an Fakten halten nur Arbeit, weil man deinen Quark richtig stellen muss.
Im übrigen kann man für ca 50 Cent am Tag 21 TV Programme, über 50 Radiosender und sehr viele online Angebote konsumieren. Und es sind tolle Sender wie Phönix dabei. Filme und andere Programmteile ohne lästige Werbung. Arme Menschen müssen nichts bezahlen. Wer im privaten Rundfunk werbefrei fernsehen will, muss auch dafür bezahlen.
Der öffentlich rechtliche Rundfunk ist quasi Eigentum der Bevölkerung. So sehen übrigens die Briten auch ihre BBC. Und die Schweizer entschieden sich erst kürzlich per Volksabstimmung für die Beibehaltung ihres Gebührenfernsehens.
Und für den versoffenen Australier: Steuern werden dafür nicht aufgewendet. Nix wissen, aber doof gackern.
Und für Hefe: Was willst du uns mit deinen Bevölkerungszahlen mitteilen?

Wir können froh und dankbar sein, dass wir den öffentlich rechtlichen Rundfunk haben. Das schützt doch einigermaßen vor kompletter Verblödung. Wenn auch nicht bei allen.
bei den öffentlich-rechtlichen läuft inzwischen auch schon recht viel verblödungs-TV, z.B. Soap-Operas wie Traumschiff, Shows, unzählige Krimis, Volksmusik. Mehrere Sender könnte man da sicher einsparen.
Danke für den Hinweis @rschlämpel.
Da hast Du ja freie Auswahl zwischen 2 Gratisprogrammen. Die restliche Bevölkerung Australiens finanziert das über ihre Steuern. Für Sozialhilfeempfänger wie Dich ist das gratis, da Steuer befreit.
Ja, Tom, das gibt es auch.
Aber auch so wunderbare Dokus wie bei Terra X, Top-Kabarett wie "Die Anstalt," heute-show, extra3, werbefreie Regionalsendungen in den Dritten, top-recherchierte Nachrichten in heute und Tagesschau anstatt Schlagzeilen-Präsentation wie oft bei den Privaten.
Es gibt klasse Spartensender wie ZDF neo oder 3Sat.
Allein dafür zahle ich gerne Rundfunkbeitrag. Noch lieber, wenn ich die unsägliche Eigen- und Kommerz-Werbeverseuchung bei den Privaten erlebe. Privatradio hat bei uns Hausverbot :-D
rayer, mein lieber Freund, wir Australier wollen überhaupt nichts umsonst haben.
Wir bezahlen unsere Steuern und dafür bekommen wir alles das, was die Regierung – die wir ja gewählt haben – für uns ausgibt.

Nichts ist umsonst.
Selbst die beiden Programme ABC und SBS senden Werbung, allerdings nicht so viel wie die Privaten. Das finden wir ganz in Ordnung. In den Werbepausen kann man schnell zum Klo gehen oder sonst etwas machen.

Nun zu deiner Mathematik.
Du warst sicher einer der Besten in deinem Abitur.
Die Frage war: Wie viel ist 0 + 2? (zwei Programme in Oz)
Deine Antwort war 1.
Jubel, Jubel, 50% deiner Antwort war richtig, damit kommt man leicht auf eine deutsche Universität.
*Oder vielleicht doch nicht?*
@rschlämpel
Ja ja, das Abitur. Wurde Dir ja verwehrt, da Du mit 14 die Druckerlehre angefangen hast und dann keine Zeit und Geld mehr hattest. Auf 3 Kontinenten dreimal eine Druckerei in den Bankrott gewirtschaftet ist aber auch eine Leistung.
Na, rayer,
immer noch kiebig, obwohl deine Lügen und Verleumdungen bereits dreimal gelöscht wurden?

Lügen haben kurze Beine. Deshalb bist du ja so klein und glaubst, es mit einer großen Fresse kompensieren zu müssen.
Puzzone: Für 6 Mill. Dänen sollten 3 öffentlich rechtliche Sender genügen.
Lempel: Verstehe ich das richtig. 2 öffentlich-rechtliche Sender, die kostenlos sind. Wie werden die finanziert, wer kontrolliert sie?
Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, als es nur drei öffentlich-rechtliche Programme gab (wobei es auch damals schon mehr gab, aber in aller Regel konnte jeder neben ARD und ZDF nur sein lokales drittes Programm empfangen).
Die Programme fingen gegen 17:00 Uhr an (in den großen Ferien sogar schon gegen 15:00) und waren gegen Mitternacht wieder beendet (mit der Nationalhymne als Abschluss!). Zwischen 18 und 20 Uhr gab es im ersten Regionalprogramme und in den dritten lief Telekolleg ...

Ich finde, wir haben im Vergleich zu damals und im Vergleich zu den meisten nahen und fernen Nachbarn ein wirklich hervorragendes öffentliches Fernsehen, dass in verschiedenen Sparten auch kleinere Zielgruppen versorgt. Dafür zahlen wir einen vergleichsweise lächerlichen Beitrag. Der würde m.E. auch dann nicht nennenswert sinken, wenn man die Dritten zu drei größeren Sendeanstalten zusammenschließen oder sie ganz abschaffen würde. Und wenn ich ohnehin nichts spare, dann nehme ich gerne die Vielfalt.
ich hatte mich damals wie Bolle gefreut, als die Privaten kamen und habe mit Begeisterung RTL und später SAT1 geguckt.
Sie waren auch wichtig, um den ÖR ein bischen Feuer unter dem Hintern zu machen.
Aber mittlerweile kommt auf den Privaten praktisch NUR noch Schrott, unterbrochen von gelegentlich eingestreuten Filmwiederholungen. Ich könnte mich spontan nicht mehr erinnern, wann ich das letzte mal außerhalb einer Sport-Live-Übertragung privates Fernsehen geguckt habe.
Insofern freue ich mich über die Vielfalt der ÖR.
Ich finde es immer wieder toll, wenn die Leute glauben, sie würden für das Privatfernsehen nichts zahlen.

Jeder Sender kostet Geld.
Die öffentlich-rechtlichen finanzieren sich zum großen Teil durch die Rundfunkgebühren.
Es zahlen also alle dafür.

Die Sender, die als Pay-TV arbeiten, finanzieren sich durch, raten wir mal … Es zahlen also nur die, die den Sender abonnieren.

Der Rest der privaten Sender finanziert sich über Werbung. Die Firmen, die die Werbung schalten, holen sich die Kosten von Ihren Kunden wieder.
Es wird für egal was geworben, es wird also jeder die Kosten irgendwo mit tragen.
Ob man nun eine neue Versicherung braucht, sich für irgendeine Einkaufsmöglichkeit entscheidet oder eine Online-Partner-Börse verwenden will, man bezahlt seine Comedy, sein Reality TV oder seine Telenovela mit.
Liebe Hefe, wir sind 25 Millionen Australier und haben zwei öffentlich-rechtliche (state funded) Radio- und Fernsehsender.
Sie werden von den australischen Staatsbürgern über deren Steuern bezahlt.

Die Kontrolle darüber ist nicht so einfach zu beantworten, weil es die verschiedensten Kontrollen gibt.
Da du anscheinend großes Interesse hast an Australien – wie ebenfalls die anderen Mitglieder unserer Community (und besonders rayer) – stelle ich mal diesen Link hier rein
Australia Media
Einen Auszug habe ich dir hier kopiert:

»Regulation
Regulation of the media in Australia is limited to a narrow range of specific areas. The Australian Communications and Media Authority (ACMA) is the broadcasting regulator for radio and television in Australia, and also the co-regulatory Online Content Scheme. Consumers who have complaints about programs on television and radio or certain types of content on the Internet can apply to the ACMA. The Commercial Television Code of Practice is a set of regulatory guidelines, registered with the ACMA, with which commercial television broadcasters should comply.

The Australian Press Council is the self-regulatory body of the print media. The Council deals with complaints from the public about editorial material in newspapers and magazines published in Australia, and aims to maintain the freedom of the press.«

Ansonsten kannst du in Australien mit einer Satellitenschüssel hunderte von Fernsehsendern empfangen. Unsere chinesischen Nachbarn sind sehr mit ihrem Empfang aus China zufrieden.

Und wir werden dafür nicht zur Kasse gebeten.
Der Link ging daneben,
vielleicht geht der hier:
Communications
Der funktioniert @rschlämpel
Mir eigentlich wurscht, denn erstens bezahle ich seit über 20 Jahren keine Zwangsgebühr, und zweitens mache ich mir mein Programm selbst, Netflix und Prime sei Dank. Da kann man dann, wenn man es dann wirklich will, auch die verschiedenen Mediatheken der öffentlich/rechtlichen oder der privaten ansurfen, werbefrei, und mit den Unterbrechungen, die einem die eigene Blase vorgibt.
Ohne ständig von Kochshows, Talkshows, Werbung von Seitenbacher oder Wiederholungen genervt zu werden.
Was man sicher behalten sollte meiner Meinung nach ist: Nachrichten, Talkshows, Telekolleg, Sportsendungen, Wissenschaftssendungen und Klassikerspielfilme sowie deutsche Welle für ausländische Mitbürger.

Wo man ausdünnen sollte meiner Meinung nach sind Soap-Operas, Volksmusik, Shows und auch Produktion neuer Krimis. Nicht dass ich was gegen Krimis habe aber das existierende Angebot ist extrem hoch. Von Mord ist ihr Hobby gibt es über 10 Staffeln, von Inspektor Barneby 19, vom Alten über 400 Episoden. Da kann man ruhig öfters mal was aus der Konserve abspielen ohne dass es jemand merkt.
Hier ist auch dieser Link interessant:

https://www.vau.net/finanzierung/content/deutschland-leistet-abstand-teuersten-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-europa

Von Grundversorgung kann da wohl keine Rede mehr sein.
zig Tatorte, Musikantenstadl, Soaps, Shows und Co. kann man auch genauso gut den Privaten überlassen.
Ich finde der Rundfunk sollte so eingestampft werden, dass er mit 10 Euro Beitrag auskommt. Dann hat er immer noch mehr
Geld zur Verfügung als die meisten anderen europäischen Länder. Viele schauen heute einfach kein ÖR mehr sondern Netflix oder Sky. So eine hohe Gebühr ist daher unverhältnismässig.
21 öffentlich-rechtlichen Sendern steht eine Vielzahl von privaten Sendern entgegen. Braucht man die? Die Frage ist müßig, denn was vorhanden ist und überlebt, hat seine Existenzberechtigung.

Was gerne übersehen wird, ist dass die jetzt von den Öffentlich-Rechtlichen geforderte Gebührenerhöhung weniger für das Programm gebraucht wird, sondern für die hohen Gehälter und Pensionen.