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Braucht man überhaupt für das Betriebssystem Linux eine extra Linux-Firewall?

Frage Nummer 32788
Antworten (5)
Linux gilt eigentlich als sicher. Deswegen kümmern sich viele Administratoren nicht um die Serversicherheit. Das ist ein Fehler. Man kann in die Maschinen eindringen und leicht Informationen bekommen. Das Ziel des Hackens ist weniger das Zerstören der Linux-Maschine als das Nutzen von Resourcen.
Man braucht sehr wohl für Linux eine Linux Firewall. Meistens werden Linux-Maschinen als Server benutzt. Sie haben gute Verbindungen zu Außenwelt. Deshalb können sie von Hackern als Relaismaschinen benutzt werden, um Spam zu verteilen oder um Netzwerke für illegale Börsen aufzubauen.
Eine extra Firewall ist bei einer Linux-Maschine unsinnig. Wenn man Linux richtig konfiguriert und immer die neuesten Patche einspielt, dann kann kaum jemand in die Maschine eindringen. Wer eine Linux Firewall installiert, sollte gleich zu den Freunden aus Redmod wechseln.
Für Linux gibt es so gut wie keine Viren und statt einer Firewall empfehle ich ohnehin ein vernünftiges Anti Viren Programm. Antivir ist recht gut und dazu kostenlos. Updates gibt es dafür wöchentlich, somit immer auf dem neuesten Stand.
Das Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sagt: "Die Installation eines Virenschutzprogramms ist aufgrund der aktuellen Bedrohungslage unter Ubuntu nicht notwendig". Das soll heißen: Es sind keine Schädlinge im Umlauf, da die Verbreitungswege fehlen.

Eine Firewall ist nicht nötig, da Linux keine offenen Ports aufweist.

Mint oder Ubuntu kann kostenfrei heruntergeladen werden und neben Windows als sicheres Betriebssystem in 25 Minuten installiert werden, falls jemand sicher im Netz unterwegs sein möchte. Wer in der Lage ist diesen Artikel aufzurufen, kann auch Linux herunterladen und installieren.


Hochsicherheitsrechner (der Wikipedia Suchbegriff ist hierzu SINA), welche die Bundesregierung nutzt um Verschlusssachen zu rechnen, arbeiten mit Debian-Linux. Weitere interessante Informationen zu dem Thema sind auf der deutschen Seite "Pro-Linux" nachzulesen.