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Gast

Bundeswehreinsatz

Die aktuelle Lage zwischen Russland und der Ukraine scheint brenzlig. Wie und warum könnte die Deutsche Bundeswehr in absehbarer Zeit in den Konflikt einbezogen werden?
Frage Nummer 93408
Antworten (11)
Frau von der Leyen schickt mobile Ganztagskindergärten und Kitas als Vorauskommando. Und dann können die Soldatinnen kommen.
Die sind doch schon da - als getarntes und aufgeflogenes OSZE-Kommando
Solange der Konflikt sich in den Grenzen der Ukraine und dem angrenzenden Russland stattfindet, gar nicht. Ein Bündnisfall, und nur dann kommt die Bundeswehr zum Einsatz, ist erst gegeben, wenn der Konflikt über diese genannten Grenzen hinausschwappt, z. B. nach Polen.
Warum wundert mich das nicht, starmax, dass du die Legitimation der OSZE und damit deren Beobachter anzweifelst?
Das steht doch schon lange in der Presse, bh_roth.
Vielleicht, weil du auf diesem Sektor ein wenig zurückgebkieben bist, bh_roth?
Nimm dir ein Beispiel an Ing793: Der hat inzwischen z.B. die Zinseszinskurve gekriegt
@starmax: dass ich mit Mathe-Lesitungskurs und einem technischen Studium im Hintergrund die Grundsatzeigenschaften einer Exponentialfunktion kenne, hat nichts mit einer eventuellen (und tatsächlichen) Ablehnung der Begriffe "aufgeflogen" und "getarnt" zu tun. Die OSZE hat das vertragliche Recht, in einem Fall wie in der Ukraine dorthin Beobachter zu entsenden.
Die Gefangennahme war ein Verbrechen. In D würde man es als gewaltsame Entführung und/oder Geiselnahme bezeichnen, in Russland wäre es Terrorismus, wenn es von Putins Gegenern durchgeführt worden wäre.
Ich hatte dich als gutes und lobenswertes Beispiel für Lernfähigkeit erwähnt - nicht als Beweis für deine Auffassung zur Krinkrise.
Bei der du übrigens irrst - denn die OSZE hat die Rechtmäßigkeit der Entsendung dieser bewaffneten (!) Truppe in ihrem Namen bestritten. Das ist auf Muttis und Leyens Mist gewachsen...
Lieber Ing793, mal sehen, ob deine sicher sehr gute (Aus)bildung dich zur Einsicht in dieses Szenario bewegen kann:
Warum toben sich die USA doch recht heftig auf dem - für sie unbedeutenden Nebenkriegsschauplatz Ukraine - aus?
1. Ablenkung: Ist was im Busch in Sachen Neuordnung des $-Weltleitwährungssystems, wozu sich ein Krieg als Begründung eignen könnte?
2. Sehen einige US-Strategen eine künftige Achse Berlin-Moskau-Peking, die es mit allen Mitteln zu hintertreiben gilt, um den Hegemonialstatus nicht zu gefährden?
3. Ist es dem eigenen Energieabsatz (und der Preisbildung) förderlich, wenn Putin den Europäern den Gashahn zudreht?
Für die Bundeswehr gibt es zurzeit nur eine Motivation, sich militärisch an diesem Konflikt zu beteiligen: die Bestimmungen der NATO. Diese sagen allen Mitgliedsstaaten uneingeschränkte Hilfe im Verteidigungsfall zu. Die Ukraine selbst ist zwar kein NATO-Mitglied, aber mehrere baltische Staaten, die sich jetzt von Russland bedroht fühlen. Sollte es hier zu Angriffen kommen, könnte die Bundeswehr zusammen mit den Armeen anderer NATO-Länder handeln und die Länder auch militärisch verteidigen.
Tatsächlich ist die Bundeswehr bereits aktiv am Konflikt beteiligt. Um Russland die Macht und den Willen der NATO zu demonstrieren, fliegen mittlerweile zur Abschreckung auch deutsche Kampfjets über die baltischen Staaten. Es ist wahrscheinlich, dass die Militärpräsenz der NATO, also auch die der Bundeswehr, in den kommenden Tagen und Wochen verstärkt wird. Das dient auch der Beruhigung der östlich gelegenen NATO-Mitgliedsstaaten, die Angst vor einer Invasion Russlands haben.