User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Gast

ca. 12 Milliarden - die Cum-Ex-Geschäfte - Lug und Trug durch krumme Geschäfte

wie viel Geld ging dem deutschen Staat genau verloren?
Es geht vermutlich um zwölf Milliarden Euro?

Der Stern hat vergangenes Jahr die Cum-Ex-Geschäfte von Carsten Maschmeyer, Veronica Ferres und Clemens Tönnies enthüllt.

Werden durch den Ausschuss weitere prominente Cum-Ex-Investoren bekannt?
Wird es zu Verurteilungen kommen?

Es geht nicht um einzelne Namen, sondern ums System. Bei den Privatinvestoren wirkte das ganze wie eine umgekehrte Millionärsteuer: Das Geld der Steuerzahler ging an die Superreichen.
Frage Nummer 3000021881
Antworten (20)
dabei haben die solche illegalen Methoden gar nicht nötig.
Hat sich einer der normal-widerwillig-gezwungenen Steuerzahler hier einmal gefragt, wie man mit 45% Spitzensteuersatz "superreich" werden kann?
Man kann es nicht, sie tun es auch nicht. Wer sich an Regeln hält, kommt nicht nach ganz oben.
Hat sich einer der normal-widerwillig-gezwungenen Steuerzahler hier einmal gefragt, wie man mit 45% Spitzensteuersatz "superreich" werden kann?
Ja, ich habe mich das schon gefragt. Und hier ist die Antwort: Wenn ich mit einer Firma 50 Mio verdiene, vor Steuern, dann bleiben bei dem Steuersatz nach Steuer 27,5 Mio.
Ich denke nicht, dass alle Superverdiener Gauner sind.
Gast
so ist es! ich habe, nein ich wollte "klein und fein" mein Geschäft - Konstruktion und Verkauf von CAD-Systemen - führen.
War einträglich. Dann bekam ich zwei Gegner: Basel II und Mediamarkt. Die Bank wollte damals eine Steigerung von min. 5%/Jahr und Mediamarkt machte mit den Billigheimern den Markt kaputt.
Hab dann als freier Konstrukteur noch ein paar Jahre, bis zu meinem Unfall, weitergearbeitet.

Reich wird man aber nur, wenn man bei einer Masse, wie z.B. Aldi,
5Cent von 2Millionen Kunden und das wöchentlich, sind halt mehr, als 50Euro von 1000 Kunden so einmal im Jahr.
Ich kaufe Muffen für 5 Euro und verkaufe sie für 10 Euro. Und von den 5% lebe ich.
Das sind bei mir 5 Euro oder 100 %.
Wir leben von der Differenz
@bh_roth: da haben wir uns missverstanden. Ich wollte nicht sagen, dass es "Gauner" sind. Daher der erste Satz "sie haben es nicht nötig".
Da sorgt unsere Steuegesetzgebung schon für. Wenn ich 150.000 Euro/Jahr verdienen würde, dann hätte ich einen effektiven Steuersatz von 40%. Die zieht man mir direkt von meinem Gehalt ab.
Wenn ich eine Firma hätte, mit der ich 50 Mio verdiene, dann gibt es eine Reihe von legalen Abschreibungs-, Rücklagen-, Ausnahmeregeln, dass ich bei einem effektiven Steuersatz von vielleicht 25% (eher deutlich weniger) deutlich weniger Steuern zahlen muss.
Gibt es Dir nicht zu denken, dass ein Privatier, der ausschließlich von Kapitaleinkünften lebt, ganz legal und offiziell ein Drittel weniger Steuern auf sein Einkommen zahlen muss als der Arbeitnehmer, der diese Rendite für ihn durch tägliche Arbeit erwirtschaftet?
Gast
Ing, ich bin zwar absolut kein Sozi, aber auch ich finde, dass man auf normale Arbeit weniger Steuern zahlen sollte als auf Kapitaleinkünfte, die ja eher automatisch fliessen, ohne dass man was dafür tun muss.
Des weiteren finde ich es befremdlich, dass man mit bereits versteuertem Geld (Einkommens- oder Lohnsteuer) noch einmal zusätzlich bei jedem Einkauf 21 % Umsatzsteuer abführen muss. Das ist eine Doppelbesteuerung, die nicht sein dürfte.
Nein, Ing, das gibt mir nicht zu denken. Das weiß ich. Ich habe einen Freund an der Cote d'Azur, der offiziell von 850 Euro Rente lebt. Hat eine 18-Meter Motorjacht in Goggolin, für die der Liegeplatz allein 20.000 Euro im Jahr kostet. Und oben auf einem Berg in Grimaud hat er seine Villa, in dessen Pool locker seine Jacht Platz hätte. Von seinem Fahrzeugpark will ich gar nicht reden. Er nutzt keine Kreditkarten oder bargeldlose Bezahlmöglichkeiten. Alles wird bar abgewickelt. So kann ihm niemand seine Ausgaben nachweisen. Und einmal im Monat fährt er nach Lichtenstein, um Bargeld zu tanken.
.
Ich weiß, dass es Menschen gibt, die alle Schlupflöcher ausnutzen. Und auch in Deutschland gibt es genügend - legale - Möglichkeiten. Warum sollte ein Industrieller diese auch nicht nutzen, wenn sie ihm angeboten werden?
.
Ich mache keine Steuererklärung. Keine Lust. Wäre der Jahresverdienst um den Faktor 10 höher, würde ich mir schon was überlegen. Niemand gibt gerne fast die Hälfte an den Staat ab.
Die Umsatzsteuer ist schon ok. Aber auf Luxusgegenstände sollte sie nicht erhoben werden, die sind schon teuer genug. ich denke da an Oberklassenautos, Uhren, Juwelen oder auch Edelfood wie Kaviar und Champagner.
Gast
Elfigy, es ist de facto eher umgekehrt. Die Reichen können problemlos eine "Luxusumsatzsteuer" zahlen. Ein armer Rentner mir sagen wir mal 500 oder 600 Euro Rente, dem tun die 21 % auf Waren des täglichen Gebrauchs richtig weh. Unter einem Sozialstaat stelle ich mir etwas anderes vor.
erstens ist die Mwst nur 19 % und zweitens brauchen so Kleinrentner auch nicht viel.
Hingegen macht die Mwst bei z.B. einem Porsche richtig viel aus. Das müßte nicht sein, es handelt sich ja um versteuertes Geld. Der Rentner hingegen zahlt eh keine Steuern. Da ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Die Tabaksteuer sollte auch weg. Und die Mineralölsteuer sowieso. Überhaupt alles. Die Renten auch. Man könnte doch Lebensmittelgutscheine ausgeben, wenn jemand keine Steuern zahlt.
Gast
Elfigy, sorry, hab meine aktuelle Mwst bzw IVA hier in Spanien im Kopf gehabt. Ihr habt in Deutschland nur 19 %, ja, kann hinkommen. Der Unterschied ist aber nicht so gewaltig.
Es ist in beiden Fällen etwa ein Fünftel des verfügbaren Geldes.
Ich bin dafür, dass einfach jeder einfach den früher mal gültigen Zehnt an Steuern abführt, und damit kann der Staat, wenn er denn wollte, durchaus auskommen.
Das geht nicht, weil es keine Zehntscheunen mehr gibt.
Gast
Früher gab es Zehntscheunen, heute gibt es Banken.
Die Frage bleibt, warum der Staat so viel Geld von jedem abverlangt und nicht mit 10 % vom Einkommen eines jeden auskommen kann.
Gast
Celsete - die Zehntscheunen sind nicht die Banken sondern die Finanzämter. Die Banken entsprechen den Rübenhügel hinterm Haus.
Die Banken sind eigentlich das Übel. Es gab Zeiten, da hat der Chel/Beauftragter am Freitagabend die Lohntüte verteilt und man hat noch schön Danke gesagt.
Mitte der 60-ziger wurden so nach und nach die Löhne überwiesen - die Banken überwiegend kleine Klitschen.
Dann kamen einige Banken auf die Idee die Vermehrung der Gelder voran zu treiben. Peanuts unerwünscht.
Da sitzen die Volksschädlinge/-verräter.

Elfigy - die Alten sind es gewöhnt mit wenig (also die Meisten) aus zu kommen.

Selbst die Scheissens müßen Rooobääärten.
Ach Huddel. Ich mache jetzt meinen PC aus . Damit ich nicht enttäuscht werde, falls noch jemand nicht merkt, daß ich heute hier nur Blödsinn geschrieben habe. Bis jetzt war ich ganz zufrieden...gggg
Gast
Elfigy bleib hier, ich wollte dir nur Recht geben. Ist halt Scheibenkleister wenn man nicht Frage/Antwort bezogen Antworten kann wie bei anderen Postings(so ohne großes copy/paste).
Ne ich muss mich jetzt aufbrezeln, wir sind zum Essen eingeladen.
Gast
elfigy, wenn der Rest zu den Schuhen passt hast du das nicht nötig.