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Noch Fragen?

Camouflage im zivilen Leben

Benötige ich eine Natohose (wenn auch bequem und praktisch) neben Panzerbarett um mit dem Hund in´s Feld zu gehen? So ein Bekannter von mir. Benötigen Teenies so etwas in der Fußgängerzone? Worin liegt der Reiz? Aber während ich schreibe erinnere ich mich an mein damaliges Outfit....Amiparka mit Che Guevara auf dem Rücken
Frage Nummer 100038
Antworten (18)
Wurde mir von meinen Eltern strikt untersagt. Ich war wahrscheinlich der Einzige auf dem Gymnasium, der keinen Parka besaß, sondern eine "Windjacke".
Nun ja, zumindest hat damals kaum einer im zivilen Leben zu seinem Parka das Schiffchen aufgesetzt ... Barett ist natürlich cooler ...
Wir hatten einen Freund, der Hermann genannt wurde, weil er immer mit einem langen schwarzen Ledermantel und Lederstiefeln à la Hermann Göring zur Schule kam. Heute ist er nach "Spiegelredakteur" beim ZDF in Amt und Würden.
Nach meinen Beobachtungen gehört die Nato-Hose nur bei Kampfhundebesitzern
zum zwingend notwendigen Outfit.
Was bitte ist eine Nato-Hose (oder Natohose)? Ich bitte eine Erklärung für jemanden wie mich, der mit Militär nichts am Hut hat.
Vor über 25 Jahren sind wir bei einer Outdoor-Jugendfreizeit in BW-Montur in Schweden eingefallen. Wir fanden es unglaublich praktisch und chic. Es war keine Provokation damit verbunden und wir haben damals nicht verstanden, warum sich die Schweden darüber so aufregten. Heute ist mir das natürlich klar. Scheinbar hat das Militär zeitlose Designer.
Lustig finde ich dann wieder, dass viele Leute, die solche Schen trugen, in politischen Diskussionen allzu oft linke Parolen ("Nie wieder Krieg", "Krieg ist unmöglich", "Soldaten sind Mörder" etc) von sich geben.. Warum tragen solche Leute dann an Militär erinnernde Kleidungsstücke?
Nein, moony, das ist eine Jungle-Hose. Eine Nato-Hose gibt es nicht. Schon allein deshalb nicht, weil es keine Nato-einheitliche Uniformen bzw. Kampfanzüge gibt. Wenn es den Begriff geben sollte, und nicht von Musca erfunden ist, dann ist er lediglich ein von der Modeindustrie geprägter Begriff, der eine Hose bezeichnet, die einer Militärbekleidung ähnlich sein soll, aber ansonsten genügend künstlerische Freiheit in der Gestaltung bietet.
Ist eine Jungle-Hose ein Teil der jungle-einheitlichen Uniform?
Für mich ist das eine Armeehose, basta.
In meiner wilden Zeit trug ich zum selbstgestrickten Pullover ein Palästinensertuch. Und ich hätte auch alles sonst getragen, auch wenn es meine Eltern verboten hätten. Du warst wahrscheinlich son braver Streber Amos.
Streber? Eher das Gegenteil. Bei der Verabschiedung durch das Lehrerkollegium wurde ich gefragt, was ich denn jetzt machen wollte. Meine Antwort "Medizin studieren" wurde mit großer Heiterkeit und Gelächter quittiert.
Na gut, dann nehme ich den Streber wieder zurück.
Aber zur Frage. Diese Camouflagemuster sind halt auch praktisch. Da kann einer getrost mit der Currywurst dauf kleckern. Fällt nicht auf. Und Militärlook ist genauso eine Mode wie auch der Ethnolook, der Marinelook, Vintagelook, Bandlook, usw usw.
Bei der ZVS stand ich ungefähr auf Platz 23.000 für Medizin.
Und mit welchen Verfilzungen hast du dich dann vordrängeln können ? Hat der Papa geholfen?
Nein, eine Rechtsanwältin aus Münster.
Also ein klares ja, man braucht solche Hosen. Sie sind nicht nur widerstandsfähig und langlebig sondern durch die unterschiedlichen Tarnmuster ein sehr vielfältiges Kleidungsstück für fast jeden Zweck. Häufig werden diese Hosen in Bundeswehr Shops wie zum Beispiel http://www.mina-store.de/ verkauft.