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Gast

Costa Concordia Bergung

Warum dauerte die Bergung der Costa Concordia so lange?
Frage Nummer 95890
Antworten (9)
Tja, weiß ich auch nicht, Hase, und ist mir auch ziemlich wurscht. Aber morgen werden uns deine Stern-Kollegen dieses Problem erläutern.
Es ist kompliziert.
Es dauerte so lange, weil sie erst einen außerirdischen Kran herschaffen mußten. Mit dem werden sonst auf dem Jupiter Felsen versetzt und bis der da war, lag das Schiff halt bissle schief da auf dem Felsen.
Ich frage mich auch, warum Costa Cordalis' Beerdigung so lange dauert.
Das seinerzeit größte Passagierschiff Italiens fuhr vor der Insel Giglio auf Granitfelsen. Dabei riss der Rumpf auf und es blieb mit etwa 65 Grad Schlagseite liegen. Da sich das Schiff mit Wasser füllte, war es nicht mehr schwimmfähig. Für die Bergung musste zunächst ein aufwendiger Plan entworfen und ein großes Bergungsteam zusammengestellt werden.
Genau das habe ich oben beschrieben Götzschlimme. Hast abgeschrieben gell.
Doppelte Verschleppung: Streit um die Schiffsleiche, Langzeitprozeß gegen den Kapitän: Bergung auf italienisch.
Um ein weiteres Absinken zu verhindern, musste die Costa Concordia zuerst gesichert werden. Dann baute man eine Stahlkonstruktion, auf die sie gezogen wurde. Um das Passagierschiff wieder schwimmfähig zu machen, wurden rundherum riesige Stahltanks angebracht. Insgesamt waren etwa 500 Ingenieure, Techniker und Taucher aus 30 Ländern beteiligt.
Wie man erst im nachhinein feststellte, war trotz der Schlagseite Wasser in das Schiff gelangt. Dadurch war das Schiff schwerer als man Leute dabei hatte.