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Noch Fragen?

Dämmplatten für eine nachträgliche Fassadendämmung - sind die ohne Hinterlüftung geeignet?

Frage Nummer 2629
Antworten (5)
Eine Hinterlüftung würde den gewünschten Dämmeffekt wieder größtenteils zunichte machen, und eine Reihe von Problemen bescheren. (Bei Hinterlüftung zwischen Aussenfassade und Dämmschicht), daher immer die Dämmung direkt auf die Fassade dübeln oder kleben, je nach Untergrund.Ist aber statt anschließendem Außenputz z.B. eine Holzverschalung oder sonstige vorgehängte Fassade vorgesehen, sollte diese unbedingt hinterlüftet sein (Konterlattung).
Das ist nun wirklich etwas für den Bauexperten. Wenn der sog. Taupunkt nämlich ins Mauerwerk wandert bei der nicht hinterlüfteten Fassade, wird dieses langfristig zerstört.
Außerdem wird bei falschem Dammaufbau das Raumklima nachteilig verändert, was für Schimmelbildung und Asthmatikerfreuden sorgt

Mit einer hinterlüfteten Außendämmung ist man auf der sicheren Seite. Der Taupunkt (Kondenswasserbildung) wandert nach außen.
ich würde gerne ein einziges Beispiel aus der Fachliteratur oder Technischen Merkblättern sehen, in denen eine Hinterlüftung zwischen Dämmung und Fassade empfohlen wird ?? In so einem Fall würde ja die Aussenfassade quasi durch die Hinterlüftung gekühlt, und damit der Taupunkt nach innen verlegt.. Die Aussenseite der Dämmschicht muß natürlich ausreichend Be- oder Hinterlüftet sein.
Eine nachträgliche Fassadendämmung mit Dämmplatten ist ganz okay. Aber eine Unterkonstruktion wirst du müssen anbringen, sonst funktioniert die Hinterlüftung nicht. Du hast aber schon an die unterschiedlichen Stärken gedacht, die es da im Handel alle gibt!
Wenn du eine nachträgliche Fassadendämmung anbringen willst, muss die Unterkonstruktion genau auf die Dämmplatten abgestimmt werden. Und erst die richtige Hinterlüftung sorgt für einen Wärmedämmeffekt. Da wirst du dich sicher vorher beraten lassen müssen.