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Gast

Darf ein krankenhaus oder Ärzte einen Krebspatienten ablehnen zu operieren...

Mein Vater ist krebskrank und hat starke Schmerzen und wünscht sich sehnlich eine Operation die ihn am Leben hält und bei jedem Arzt oder Krankenhaus wo wir bis jetzt vorgesprochen haben haben uns abgelehnt ihn zu operieren gibt es nicht ein Menschenrecht die man hat dass Ärzte verpflichtet sind Leben zu retten oder lebend lebensrettende Maßnahmen zu treffen wir haben große Angst ich möchte meinen Vater nicht verlieren ich habe nur ihn und möchte alles dafür tun damit ihm geholfen wird oder zumindest mal noch paar Jahre bei mir ist bitte helfen sie mir
Frage Nummer 3000126483
Antworten (16)
Warum lehnen die Ärzte die Operation nochmal ab?
Die werden doch einen Grund genannt haben?

1. Aussichtslos
2. Bringt nichts
3. Zu riskant
4. Hat mit der Krankheit oder dem Patienten nichts zu tun

Irgendwas werden sie gesagt haben und daran wird es dann auch liegen. Kein Krankenhaus weigert sich eine OP vorzunehmen, ohne wirklich gewichtige Gründe.

Ach ja ... wir sind nicht der Stern, wir sind nicht Stern TV ... wir können nicht helfen. (Sollte Hilfe im Sinne von medialen Druck gemeint sein.)
Ich kennen keine Krankenhäuser, die Patienten ohne triftigen Grund ablehnen. Vielleicht würde eine Operation sein Leiden nur verstärken? Du hast ja keine Gründe genannt. Lindere seinen Schmerz. Z.B. mit Cannabis.
Hallo, ich weis, wenn die ärzte sagen, das es keinen sinn mehr hat, wird keiner mehr operiert, ich kenne die Krankenakte nicht, oder weis nicht wie weit der krebs ist. Ich habe auch meinen Vater verloren, Lungenkrebs im Endstadium, es ist schwer, jeden Tag muss ich an ihn denken, das schon 14 Jahre lang. Ich selbst musste mich auch behandeln lassen, erst OP, dann 6 Wochen Strahlen-chemo, harter Kampf, ich wurde in Leipzig behandelt, alles sehr nette Leute dort, ist 13 Jahre her.
Ich habe mich nebenher auch mit aloe arborescens Therapiert, eigene Herstellung, hat mir sehr gut getan, kann ich nur empfehlen, ansonsten kann ich nur sehr viel Glück und Kraft wünschen. Lg Gaby
Hallo,wir haben so fast gleiche Problem gehabt und sofort ein anderes Klinikum aufgesucht die es sofort übernommen haben und innerhalb 4 tage operiert haben. Gottseindank war alles noch rechtzeitig. Wir wollen uns noch erkundigen und die Ärzte verklagen. Wenn einer einige Tipps hat bitte hier melden.Danke
@StechusKaktus, wo gibt es denn das bessere Cannabis? Beim Rewe oder doch lieber zu Netto...? Gibt es ja in jedem Super​markt um die Ecke. Schön wär's
@darcy Cannabis ist in der Palliativmedizin gang und gäbe.
Auch bei normalen Schmerztherapien wird es angewandt, da allerdings erst als ultima ratio.
@ing739. Das ist mir wohl bekannt, aber wie du schon gesagt hast, ist das auch nicht die Standartmedikation bei Krebspatienten. Mich wundert allerdings, dass der Vater der Fragestellerin nicht mit Morphium schmerzfrei gehalten wird. Das wird meiner Erfahrung nach, grundsätzlich so gehandhabt
Schmerzfrei mit Morphium ist nach meinem Verständnis nur im Endstadium die Methode der Wahl.
Die Fragestellerin ist - zu Recht oder Unrecht - davon überzeugt, dass das noch nicht zutrifft. Ihr Vater ist der Meinung, man müsse den Krebs nur herausoperieren, da stimmt man einer Morphium-Behandlung noch nicht zu.
Ihr diskutiert nur um den/die heißen Tumor/en herum. Es scheint wohl zu spät zu sein, bzw. wohl vllt. operabel aber aufgrund des Alters des Patienten zzgl. Nachbehandlung nicht lebenswert.
Die Schmerzbehandlung kann rein symptomatisch auf einer Palliativstation, im Hospitz oder ambulant zu Hause gemacht werden. Dafür gibt es hochwirksme Schmerzmittel, Morphium, Fentanyl u.a..
Hab letztens ein Film gesehen, da hieß es man solle statt Morphium lieber Heroin nehmen.
Ich habs nicht wirklich verstanden, warum.
Wer kanns erklären?
Heroin wirkt wesentlich stärker als Morphin, hat aber weniger Nebenwirkungen.
In D ist es m. W. als Schmerzmittel nicht zugelassen, aber in einigen Nachbarstaaten schon.
Zumindest eine palliative Chemo (je nach Zustand ihres Vaters) sollte möglich sein. Im Grunde darf eine Klinik niemanden abweisen, dennoch kommt es vereinzelt vor. Trotz allem hat jeder Arzt einen Eid geschworen, dem er nachkommen MUSS. Sprechen Sie die Ärzte einfach auf den Hippokratischen-Eid an & es könnte durchaus sein, dass der behandelnde arzt nachgibt. Meist ist es hier eine Frage der Kosten, die der Patient mit sich bringt. Je nach Diagnose und bereits gelaufener Bildgebender verfahren, kann man mehr oder weniger abwägen ob sich eine Operation oder dergleichen lohnt. Schlägt das Krankenhaus kein Profit aus der Geschichte, springt es gerne mal ab, wie ich in meinen Jahrelangen klinischen Einsätzen schon beobachten durfte. Ich hoffe für Sie und Ihre Familie, dass sie eine Klinik finden, welche sich Ihrer Sache annimmt. (Liegt der Tumor im HNO Bereich, empfehle ich Ihnen die Universitätsklinik in Ulm. Diese ist mir über die Jahre sehr positiv aufgefallen.)
dass heroin weniger nebenwirkungen hat als morphium kann ich jetzt nicht so ganz glauben. schließlich ist heroin deutlich gefährlicher. ing wäre jedenfalls der letzte auf den ich hören würde bei gesundheitlichen problemen.
Heroin wurde von Bayer als Weiterentwicklung von Morphium auf den Markt gebracht.
Man war zunächst guter Hoffnung, dass es alle Vorteile hätte, aber ohne Suchtpotential. Das hat anfangs auch ganz gut funktioniert, es wurde stark verdünnt oral eingenommen.
Später musste man feststellen, dass das "ohne Sucht" nicht funktioniert hat.
Da musst Du mal die Gründe für die Ablehnung in Erfahrung bringen.
So ist es ein Rätselraten.

Wenn Dir das zusammensein mit Deinem Vater so wertvoll ist, könnt Ihr
die Ärzte mit einem notariell beglaubigten Haftungsausschluss
(Nebenwirkung Tod) und Privatzahler locken.

Ansonsten verabschiede Dich langsam von Deinem Vater.
Als Faustregel: Ein langsames Sterben hilft den Angehörigen, ein schnelles dem Sterbenden.