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Noch Fragen?

Gast

Darf er das überhaupt?

Guten Tag,
ich wurde von meinem Chef, was auch vertraglich in Ordnung ist, von meinem Arbeitsplatz versetzt (von meinem Wohnort vorher ca. 15km und jetzt ca. 50km).
Meine Fragen wäre ob er das einfach so machen kann, ohne entgegenkommen trotz Mehrweg und wie es wegen Toiletten geregelt ist.
Ich sitze auf einem Gebrauchtwagenplatz (er hat davon nur einen Teil gemietet) in einem kleinen "Container" wo sich weder Waschräume, noch Toiletten oder sonstiges befinden.
Wenn ich auf die Toilette muss, muss ich gegenüber zu einer Toiletten gehen, wo allerdings auch Mitarbeiter einer ganz fremden Firma und andere Kunden drauf gehen können oder ich muss zu McDonalds gehen.
Kann ich aus diesem Grund gegen das Versetzen angehen, da dieser Arbeitsplatz meines erachtens nach unzumutbar ist. Leider steht nirgends wann und wo die Toilette mal gereinigt wurde oder ähnliches. Einen direkten Pausenraum gibt es auch nicht.
Die Toilette wird von mindestens 10 Personen benutzt, sowohl männlich als auch weiblich.
Ich selbst bin weiblich und arbeite mit 5 männlichen Personen zusammen, was mich natürlich nicht stört, aber es geht mir um diese Toilette. Auf einem "Sammelklo" muss man ja Angst haben das man sich etwas wegholen könnte, da man nie weiß wer dort alles drauf geht und es von meinem AG keine eigene Toilette vor Ort, sowie andere Waschräume. Ich arbeite als Automobilverkäuferin (seit ca. 2 Monaten) und mein Vertrag läuft über Goslar als Serviceassistentin. Versetzung möglich, aber auch in einer anderen Position?
Ich hoffe sehr das Sie mir dort helfen können, da ich vorab schon in dem Betrieb (auch in Goslar) war und er mich damals auch einfach ohne Grund aus einem unbefristeten Vertrag gekündigt hat.
Meine Stelle als Serviceassistentin in Goslar wurde auch wieder neu besetzt.
Frage Nummer 3000008927
Antworten (53)
Fangen wir einmal mit dem Schluss Deiner Frage an:

Eine Veränderung eines unbefristeten Vertrages ist eine ZWEISEITIG zustimmungsbedürftige Vertragsänderung; Du musst also dieser Vertragsänderung wohl zugestimmt haben.

Im Rahmen seines sog. Direktionsrechtes kann Dich der Arbeitgeber an jeden seiner Standorte - soweit sie nicht rechtlich selbständig, sondern dem Hauptunternehmen angeschlossen sind - versetzen.

Das hättest Du bei der Zustimmung zur Vertragsänderung ggf. berücksichtigen müssen.

Allerdings müssen an JEDEM Standort des Unternehmens die nach § 6 der Arbeitsstättenverordnung notwendigen Räume - Arbeitsräume, Sanitärräume, Pausen- und Bereitschaftsräume, Erste-Hilfe-Räume, Unterkünfte - vorhanden sein!

Insofern handelt der Arbeitgeber gesetzeswidrig, wenn er dafür nicht Sorge trägt.

Ich empfehle die Inanspruchnahme eines Rechtsanwaltes mit der Spezialisierung auf Arbeitsrecht; allein ist es mit Sicherheit nicht einfach, eine vernünftige Änderung der Arbeitsbedingungen zu erreichen.
Der Vorgesetzte kann z. B. aus betrieblichen Gründen - eine Änderunskündigung aussprechen, die sich bei Nichtakzeptieren in eine fristgerechte verwandelt.

Das Toilettenproblem scheint mir drittrangig. Wichtiger ist, dass man dich offensichtlich loswerden möchte.
Weil du die Prioritäten anders setzt, als es das Firmeninteresse ( = Fahrzeugpflege und -Verkauf) verlangt?
Denk mal drüber nach.
Ich würde dir übrigens wahrscheinlich kein Auto abkaufen: So unklar und sprunghaft, wie du deine Situation schilderst, fühle ich mich als Käufer sicher auch nicht optimal beim Kauf von dir betreut.
Die Amerikaner sagen: Love it, do it - or leave it!
starmax, Glückwunsch, das war - wer hätte es anders erwartet - ein besonders bedeutender Beitrag!
Die ist sicher bei Jörg und Dragan beschäftigt,
Michaaaaaaaa........
Ja, gewiss - er kann der Fragenden u. U. hilfreicher sein als deine halbgarer Beitrag; vorausgesetzt natürlich, sie verfügt über bessere Charaktereigenschaften als du - selbstreflektierende zum Beispiel.
status-quo-fan:
So, das war meine Frage, ich habe mich jetzt nur mal registriert.
Ich habe keiner Vertragsänderung oder ähnlichem zugestimmt. Er hat das alles geplant und mir dann, nachdem alles geregelt war, mitgeteilt.
Die "Filiale" hier ist ein unselbstständiger Betrieb von ihm, wo er nur ein kleines Büro und ein paar Plätze für die Autos gemietet hat, also kein selbstständiger Betrieb. Das ist das, was mich so skeptisch macht.
Und das mit den Toiletten.. Tut mir leid, aber das ist das selbe wie so eine Rummeltoilette. Jeder darf mal und einen Kunden möchte ich da nicht drauf schicken.
Ich habe mal gelesen das ER eine für den Betrieb stellen MUSS und ab einer bestimmten Größe sogar getrennt.
Was kann ich denn da machen?
Meiner Meinung nach ist das doch dann ein "unzumutbarer Arbeitsplatz" und ich kann gegen diese Versetzung angehen oder? Es ist ja noch nicht mal irgendwo geschrieben das ich hier arbeite oder sonst etwas. Nur das ich versetzt werden kann. Aber doch nicht in der Position und das Gehalt muss doch so gezahlt werden wie es in dem Vertrag steht?
Heißt die Prämien von dem Werkstattertrag muss ich eingentlich noch ausgezahlt kriegen??
@Mandy, das was Du schreibst ist alles nicht sehr erfreulich.

Da ich aber Deinen Arbeitsvertrag nicht kenne, kann ich Dir nur dringend empfehlen, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, bevor Du Fehler machst.

Die Kosten der anwaltlichen Tätigkeit in diesem Stadium hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ohnehin der Arbeitgeber zu tragen, so dass das finanzielle Risiko überschaubar ist.

Ich empfehle allerdings die Beauftragung eines Fachanwaltes, der in Arbeitsrecht spezialisiert ist.

Natürlich kann es sein - wie ein besonders oberschlauer Teilnehmer der WC in seiner unergründlichen Weisheit bemerkt hat - dass Dein Arbeitgeber Dich loswerden will.

Aber genau deshalb ist anwaltliche Hilfe notwendig, damit die in diesem Falle notwendigen finanziellen Regelungen für Dich nicht nachteilig werden.
Und gegenüber dem Arbeitgeber gilt: "Kein Wort ohne Anwalt!!!"
Klar, alles super, und die Kündigung kommt dann wegen zerstörtem Vertrauensverhältnis.
@Amos, von Dir war auch keine sinnvolle und vor allem zielführende Antwort zu erwarten, zumal Du auch nicht angesprochen warst.

SI TACUISSES, PHILOSOPHUS MANSISSES!
Und von Arbeitsrecht hast Du im Unterschied absolut keine Ahnung!!
Und unser sqf fühlt sich persönlich angepisst, weil jmd. anders auch mal geantwortet hat: ganz erbärmliche Nummer, Du arme Socke!
@ Mandy
Wenn du jetzt schon bereit bist, von Goslar aus 50 km zur Arbeit zu fahren, könntest du dir auch einen menschenwürdigen Arbeitsplatz in Hildesheim Hannover, Braunschweig oder Göttingen suchen.
Lies Dir mal Mandys Frage durch, Du Penner: sie arbeitet seit ZWEI Monaten als Autoverkäuferin, also noch in der Probezeit und kann jederzeit OHNE Begründung entlassen werden. Und Zitat: "und er mich damals auch einfach ohne Grund aus einem unbefristeten Vertrag gekündigt hat."
Denk mal mit Deinem 70jährigen Hirn darüber nach.
sqf war gemeint, nicht dorfdepp.
Ich bin zwar unstrittig der gleichen Meinung, wer mit dem Anwalt und Arbeitsrecht kommt, kann sich gleich einen Job suchen, jedoch finde ich die Wortwahl Penner mehr als bedenklich. Das sollten wir unserem Münchhausen mit Wohnsitz Spanien überlassen.
@ Amos
Keine Bange, mit "Penner" fühle ich mich nicht angesprochen. Darüber kann ich als Nazi nur grinsen.
Ziehe den Ausdruck "Penner" ausnahmsweise zurück. Okay. ;-)
Gast
Hier haben sich ja die richtigen getroffen... Jeder hat von nichts Ahnung, aber alle wollen Rechts behalten... :-)
Bei dem Arbeitgeber hat Mandy keine Zukunft. Der braucht nur eine billige Aushilfe. Amerikanische Mentalität, Hire and Fire.
Ich käme mit sowas klar, ich finde auch immer was neues oder hab sogar schon was, und ich verdiene wahrscheinlich auch deutlich mehr...
Aber in diesem Fall schliesse ich mich tatsächlich mal SQF´s Meinung an: Wenn Mandy unbedingt in Goslar arbeiten will und nicht in Barcelona, wäre ein anderer Arbeitgeber angesagt. Und ein Fachanwalt für Arbeitsrecht.
So wie jetzt wird das nichts, die nächste Kündigung kommt irgendwann, und ein gutes Arbeitszeugnis ist auch nicht zu erwarten.
Gast
@Rayer, Dorfdepp und Amos:
Wann habe ich jemanden von Euch mal Penner genannt? Sowas ist eine persönliche Beleidigung, die könnte ich im Gegensatz zu Euch erst äussern, wenn ich Eure persönlichen Verhältnisse sprich Unterkünfte kennen würde...
Mit der Sichtweise eines ewig gestrigen Kommunisten dürfte sich das Meinungsspektrum vervollständigt haben.
@ Celsete
Du hast niemanden "Penner" genannt, da kommt lieber gleich der "Nazi". Das ist zwar primitiv, aber kann ich das ändern?
Amos, was Du leider in Deiner doch etwas eingeschränkten Sichtweise nicht verstehst und ob Deiner politischen Einstellung auch nicht verstehen kannst ist:

Ein Verstoß gegen die Arbeitsstättenverordnung bleibt ein Verstoß auch während der Probezeit eines Mitarbeiters und wird - so er angezeigt wird - zu erheblichen Problemen des Arbeitgebers führen.

Darüber hinaus sind die hier geschilderten Zustände einfach nicht hinnehmbar.

Ich bleibe dabei: von Arbeitsrecht hast Du wenig bis keine Ahnung!
Gast
@Dorfdepp: Wer wie ein Nazi denkt und redet, darf sich nicht wundern, von mir auch Nazi genannt zu werden.
" Ich hab ja nichts gegen Flüchtlinge, hab denen sogar was gespendet, aber im Ergebnis bin ich der Meinung, dass Deutschland mit deutlich weniger Einwohnern auskommt..." ist nach einer langen Kette ähnlicher Äusserungen von Dir nur eine weitere Bestätigung Deiner geistigen Verfassung.
Das darf ich auch so sagen, weil ich NICHT Kommunist bin, sondern ein Mensch der Mitte.
Ich mag auch eine sozialen Staat haben wollen, genauer gesagt ein soziales Europa, aber bitte dann doch ohne dass extreme Sozialisten alles bereits Erwirtschaftete an sich reissen und keine Perspektiven für weiteren Fortschritt haben.
Bei mir gilt das für Sozialisten oder Kommunisten (wo ist der Unterschied?) nun mal genau so wie für Nationalsozialisten, und Du neigst ja eher letzterer Kategorie zu.
Der einzige Unterschied: Nazis wollen unbedingt die alleinige Macht.
Mach mal für Dich einen Test: Was konkret hat Adolf von Stalin unterschieden? Warum nennt man den einen Nazi, den anderen Kommunist? Beide haben genau das selbe gemacht...
@ Celsete, du willst ein Mensch der Mitte sein? Soviel Realitätsverweigerung ist wirklich bedenklich.
Mir ist auch klar, warum du dir den Stern für deine kranken Ergüsse ausgesucht hast: In jedem anderen Medium würdest du für deine Beleidigungen gesperrt werden, hier geht das.
@sqf: Deine arbeitsrechtlichen Kenntnisse sind wahrlich nicht die besten, sonst wüßtest du, was Probezeit bedeutet. Lies Dir das mal irgenwo durch, dann unterhalten wir uns wieder, Ignorant.
Amos, Dir ins Stammbuch:

Sowie das Lesen eines Textes nicht automatisch das Verstehen desselben nach sich zieht, führt auch das Stellen an und für sich trivialer Fragen und das Bedienen eins Laptops nicht automatisch zu höheren Erkenntnissen.

Ganz im Gegenteil!
Gast
@Dorfdepp: seit wann ist eine realistische Meinungsäusserung über eine Person wie Dich eigentlich eine Beleidigung?
Warum stehst Du nicht dazu, zu welcher politischen Seite Du gehörst?
Celsete
Hier mal ein Auszug aus deinem Wortschatz mit Datum und Uhrzeit.
24.05.2015,12:09 Uhr
Celsete
Banana, Scheisse ist braun und stinkt. Hast Du nicht behauptet, Du wärst ziemlich braun? Stinken tust du.
16.03.2015,20:45 Uhr
Celsete
Ach, was solls. Einem kleinen Arschloch, das mich bewusst beleidigend anredet und keine Ahnung hat, sollte man eigentlich gar nicht mehr antworten.
16.03.2015,20:52 Uhr
Celsete
Kleines Arschloch, das weiss ich.
16.03.2015,21:05 Uhr
Celsete
Kleines Arschloch, Und langsam solltest Du mal die Klappe halten und einsehen, dass Du da keine Ahnung hast, bevor ich umschwenke und Dich grosses Arschloch nenne. Oder gar Dödel.
16.03.2015,21:34 Uhr
Celsete
Hi, Dödel und grosses Arschloch. 16.03.2015,21:48 Uhr
Celsete
Ing, Ich vereinfache mal: das Riesenarschloch nennt mich konsequent Celdodel,
16.03.2015,22:13 Uhr
Celsete
Riesenarschloch,
16.03.2015,22:31 Uhr
Celsete
Riesenarschloch, Du musst nicht dauernd beweisen, dass Du nicht mal lesen kannst.
So isses, mein Lieber, spät kommt Deine Einsicht, vielleicht hilft es Dir ja doch noch im weiteren Leben.
@rayer: sehr gut! Daumen hoch!
Gast
@Rayer...
Du kannst sammeln, was Du willst. Alle Deine Auszüge sind Antworten auf direkte Beleidigungen gegen mich.
Und: Du hast angefangen. Ich begebe mich nur auf Dein Niveau herunter, sonst verstehst Du meine Sprache ja nicht. Ein paar Jahre mehr Schule hätten Dir vielleicht gut getan, aber welchem Dödel erzähle ich das...
Stalking ist übrigens eigentlich auch ein Straftatbestand.
Sei froh, dass der Stern sich noch ziert, Deine IP heraus zu geben.
Celsete,
hier in der WC gibt es viele nette Leute und mitunter sogar interessante Themen. Dich kann ich beiden Kategorien nicht zuordnen. Du bist Sumpf und Suhl, da möchte ich mich nicht hinbegeben. Das habe ich zwar zuletzt gemacht, das tut mir auch leid, aber jetzt ist Schluss damit.
@Celsete
Man beachte besonders der erste Beitrag. Bin ich auch der 2. Nick von Banana?
Und wie ist das mit dem Rassismus, Neo Nazi ?
Gast
@Rayer... Danke. Du hast konsequent meine Beiträge zitiert, die als direkte Antwort auf konsequente Beleidigungen gegen mich (von Dir) folgten. Besser konntest Du es nicht dokumentieren, wie provokant Du bist. Jedesmal ging eine für mich massive Beleidigung von Dir voraus. Und nu? Soll ich jetzt speichern, wie oft Du mich gestalkt und beleidigt hast? Dutzende male öfter...
Also beleidigend muss hier niemand werden, das hilft mir auch nicht weiter!
Und nein, ich habe keine Probezeit!
Ich war damals schon 1 1/2 Jahre dort im VERKAUF, aufgrund eines Personalwechsels in der Verkaufsleiterposition würde ich gekündigt. Jetzt bin ich seit Februar wieder da und habe seitdem KEINE Probezeit bekommen. Wurde rausgenommen!!!
Heißt ich kenne den Verkauf und auch den Service. Es muss nicht Goslar sein, nein, Bewerbungen schreibe ich bereits, aber mir geht es um die momentane Situation. Ich habe noch nichts neues und da kündige ich nicht einfach so! Das wäre dumm!
Ich habe 3x schon wegen Urlaub angefragt. Immer mit einer Ablehnung (unbegründet und alles schwarz auf weiß)!!!
Mir geht es darum ob er das überhaupt darf was er gerade macht!
Ich bin als serviceassistentin angestellt, arbeite jetzt aber als Verkäuferin, was nicht irgendwo im Vertrag steht!!
Dann das Thema mit der Toilette! Ich muss auf ein Klo, was Ca. 3 Betriebe benutzen oder muss zu McDonalds...
Das waren meine Fragen!
Beleidigungen helfen mit da leider nicht!!!
@ Mandy
Die Frage, ob der Arbeitgeber das darf, erübrigt sich. Für dich ist maßgeblich, was er will und vorhat. Wenn du ihn mit Toiletten nervst, wird ihn das kaum beeindrucken, weil er es ja anders handhaben könnte, aber offenbar nicht will. Ich sage es nicht gerne, aber bei deinem jetzigen Arbeitgeber scheinst du keine große Zukunft zu haben. Such dir einen neuen, solange du dich aus ungekündigter Position bewerben kannst, anderenfalls wird es schwieriger.
@Mandy - nein, er darf das nicht!
Einiges ist oben schon angesprochen worden:
- es gibt so etwas wie eine Betriebsstättenverordnung, nach der in einer Betriebsstätte ein Klo sein muss. Käme das Gewerbeaufsichtsamt (ich glaube, die sind zuständig) dahinter, bekäme er Ärger. Ob er da schließen müsste, weiß ich nicht, jedenfalls würde er wohl Auflagen bekommen und ggfs. ein Bußgeld
- auf der Berufsbezeichnung würde ich nicht herumreiten. Wenn es keine eindeutige Stellenbeschreibung gibt, zieht sich der Arbeitgeber auf sein Weisungsrecht zurück und in einem Verkaufsbetrieb ist Verkauf essentieller Teil des Service
- den Urlaub muss er Dir gewähren, wenn Du es willst. Es sei denn, dem stehen wichtige betriebliche Hindernisse entgegen. Die müssen allerdings ungewöhnlich sein (unerwarteter Personalausfall, plötzlicher Großauftrag) und er muss sie begründen.
Ich tendiere ebenfalls zu der Vermutung, dass Du nicht mehr wohlgelitten bist. Schließlich bist Du schon einmal gekündigt worden (warum hat er Dich eigentlich zurückgeholt???).
Deine Grundeinstellung, nicht eher zu kündigen als bis ein neuer Job da ist, ist absolut ok. Du solltest Dich aber auf jeden Fall für die Frage wappnen, warum Du erst zurückgegangen bist und nun doch nach relativ kurzer Zeit etwas Neues suchst.
@ ing 793,
bei der rechtlichen Würdigung hast du sicher (wie immer) Recht, aber wie sieht die praktische Konsequenz aus? Mandy könnte einen Betriebsrat gründen (falls die Beschäftigtenzahl das zulässt), um die Toilettenfrage zu klären, aber ihr grundsätzliches Problem wird das nicht lösen.
@dorfdepp: so ganz nachvollziehen kann ich Deine Frage nicht. Bezüglich der Konsequenz sind wir beide uns hier so einig wie selten - ein neuer Job muss her (was sicher leichter gesagt ist als getan).
Gespräche hat Mandy schon -erfolglos- versucht.
Unser Arbeitsrecht gibt den Mitarbeitern einige Schwerter an die Hand, aber damit kann man als Einzelner sinnvoll oft nur drohend wedeln (dazu wiederum muss man wissen, womit man wedelt).
Wenn das nicht wirkt, muss man das durchziehen und sich anschließend etwas Neues suchen oder gleich etwas Neues suchen. Letzteres geht mit weniger Energie.
@ ing793
Mir ist klar, dass es für Mandy nicht einfach werden wird. Aber da sie hier um Hilfe gefragt hat, kriegt sie die, auch wenn es unangenehm klingen mag. Die Stelle als Serviceassistentin ist sie los, ihr Arbeitgeber wollte das nicht mehr, aus welchen Gründen auch immer, wir wissen das nicht. Sich in dieser Situation auf unzureichende Toiletten zu fokussieren halte ich nicht für zielführend.
Meinem letzten Rat, sich aus ungekündigter Stelle zu bewerben, wird kaum jemand widersprechen. Und wenn es im Umkreis von Goslar keine freie Stelle für eine Serviceassistentin in einem Automobilhaus gibt, dürfte die Alternative zur Arbeitslosigkeit sein, es eine Nummer kleiner zu versuchen, z.B. als Verkäuferin. Das muss nicht in einem Supermarkt sein, es kann auch eine Boutique sein. Das klingt nicht nett, ist nicht nett, aber die Realität ist auch nicht immer nett, nur muss man sich ihr stellen.
ing, ich bleibe dabei: sinnvolle Hilfe kann da nur eine Beratung bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht bringen.

Alles andere ist wohl mehr (dorfdepp) oder weniger Kaffeesatz-Leserei.
@ status-quo-fan
Anwälte für Arbeitsrecht freuen sich natürlich über jeden Fall, davon leben sie. Arbeitgeber dagegen schätzen es gar nicht, wenn sie vor ein Gericht gezerrt werden. Wenn wie in diesem Fall die Chemie nicht mehr stimmt, sollte man eine einvernehmliche Lösung anstreben. Wenn sich Mandy woanders bewirbt und kündigt, wird sie vermutlich ein wohlwollendes Arbeitszeugnis bekommen, logisch nachvollziebar, weil sich kein Arbeitgeber unnötigen Stress antun will. Wenn sie vor Gericht geht und gewinnt, hat sie, mal martialisch ausgedrückt, eine Schlacht gewonnen, aber den Krieg verloren. Irgendwann wird sie doch gegangen und bekommt ein Arbeitszeugnis, das nicht so wohlwollend ist und ihre berufliche Zukunft stark negativ beeinträchtigen kann.
Was Mandy hier braucht, ist ein vernünftiger und auch umsetzbarer Rat.

Den kann sie am besten von einem Juristen, der mit Sicherheit alle Eventualitäten in seinem Ratschlag berücksichtigt, erhalten.

Von juristischer Auseinandersetzung waren weder bei ing noch bei mir die Rede!!

Alles andere - bis auf die Beiträge von ing und mir - ist unverbindliches Geschwätz und nutzt ihr nichts, denn sie hat nicht nach Ratschlägen für ihr weiteres berufliches Fortkommen sondern sehr konkret gefragt, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhalten soll.
Man geht zu einem Anwalt für Arbeitsrecht, zieht aber keine juristische Auseinandersetzng in Betracht? Anwälte sind ja darür bekannt, juristische Auseinandersetzungen tunlichst zu vermeiden. sqf, herzlich willkommen auf unserem Planeten, aber etwas einleben musst du dich noch. Wir hier helfen dir gerne dabei.
Zitat sqf:
"Die Kosten der anwaltlichen Tätigkeit in diesem Stadium hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ohnehin der Arbeitgeber zu tragen, so dass das finanzielle Risiko überschaubar ist. "
Wieso zahlt der Arbeitgeber die Anwaltskosten seiner Angestellten?
Amos, ganz einfach: wenn der Arbeitgeber von einem Anwalt wegen einer gesetzeswidrigen Pflichtverletzung abgemahnt wird, bekommt er gleichzeitig die Kostennote des Anwaltes, die er zu begleichen hat.

Aber - wie gesagt - Deine Rechtskenntnisse sind doch sehr begrenzt; vielleicht warst Du ja als Arzt besser.
"Wenn es sich um eine Abmahnung handelt", ....! Eine gerichtliche Auseinandersetzung vor dem Arbeitsgericht wird nicht mit der Abmahnung durch einen Rechtsanwalt beendet.
Im Übrigen möchte ich Dich auffordern, Deine Sottisen und Frechheiten bzgl. meines Berufes zu unterlassen. Deine "gute" Kinderstube hast Du wohl mit dem Einzug ins Rentenalter an der Garderobe abgegeben.
@ status-quo-fan
Deine Rechtskenntnisse mögen unübertroffen sein, vielleicht bist du sogar Anwalt, deine Ausführungen könnten diesen Schluss nahelegen. Aber warum sollten berufserfahrene Leute, die wissen, wie die Arbeitswelt funktioniert, keine brauchbaren Ratschläge geben können?
Gast
@Dorfdepp und Amos.
Ihr mögt ja ein klein wenig Ahnung von Euren Fachbereichen haben, aber insgesamt liegt Ihr beide neben der Spur.
Mandy hat erwähnt, dass es vertraglich okay ist, dass Sie versetzt wurde.
Die fehlende Toilette ist ein Hinweis darauf, dass Sie keinen Bock mehr hat und einen Grund sucht, aus dem Vertrag wieder heraus zu kommen.
Zumal noch ein anderer Aufgabenbereich dazu kommt.
Schon aus dem Grunde sollte sie dringend einen Anwalt für Arbeitsrecht aufsuchen, der vielleicht sogar noch eine Abfindung heraushandelt.
Von sowas habt Ihr beide nämlich noch weniger Ahnung als ich.
Saludos.
Amos, was sollte ich auf Deinen unqualifizierten Schwachsinn noch antworten?

Merke: wer mich als Penner tituliert hat es nicht besser verdient, als als Schwachmat - ich könnte auch gewählter sagen Dummkopf - bezeichnet zu werden!
Seine Äußerung weshalb er mich zurück geholt hat; ich bin die einzige Person, der er dort vertrauen kann.
Ich habe mir sowohl bei meiner ersten Beschäftigung und auch jetzt nie etwas zu schulden kommen lassen! Ganz im Gegenteil. Als er mich das erste mal rausgeworfen hat war ich fix und fertig... Ich habe mich immer unheimlich wohl gefühlt, deshalb bin ich zurück gegangen, aber jetzt merke ich wie er ist und wie er mit Menschen umgeht und mit ihnen spielt. Er ist zu kindisch um Chef sein zu können.
Hauptsache Frauen (sorry klingt jetzt hart, aber ist genau vor meinen Augen gewesen) drücken ihm die Brüste vor das Gesicht und brauchen die Bestätigung das sie groß genug sind und die selbst eine Top Figur hat.. Solche Mitarbeiter schätzt er.. Leider.. :(
Ich habe jetzt schon zwei Einladungen zu Vorstellungsgesprächen und die werde ich auch wahrnehmen.
Nur ein 2. mal lasse ich mich nicht so eiskalt von ihm verarschen. Es reicht mir wirklich hin!
Weil er zu geizig ist um Personal einzustellen war ich (in Goslar) jeden Tag von morgens bis abends da. Als erstes gekommen, als letztes gegangen. Dafür kam nichts... Und bis zu der Versetzung habe ich es auch gern gemacht, aber jetzt wie ein kleines blödchen behandelt werden.. Nein! Nicht nochmal! Deshalb wollte ich euch fragen wie man dort vorgehen kann!