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Das Gegenteil von Überfluss

"Weniger ist mehr." Für Julia Engelmann(Kolumnistin Stern) ist das mehr als nur ein Kalenderspruch. Sie propagiert Minimalismus als eine Haltung, die Orientierung gibt.
http://www.stern.de/panorama/julia-engelmann/julia-engelmann-kolumne-im-stern---minimalismus-im-kopf--das-gegenteil-von-ueberfluss-6528774.html

Ich versuche, seit einiger Zeit, das auch zu Leben. Alles was sich so angesammelt hat wird nach der Frage sortiert: Wann hast du (ich) das zum letzten Mal benutzt oder beachtet und hab da schon einiges verschenkt bzw. entsorgt bzw. falls etwas ersetzt werden muß, auch nur unter diesen Gesichtspunkten.

Auch bei der Arbeit hab ich einiges zurück gefahren. Nicht jeder Auftrag muß ergattert werden, nicht jede Überstunde ist wirklich erforderlich. Der dadurch gewonnen Mehrwert an Lebensqualität ist enorm.
Frage Nummer 3000018576
Antworten (4)
Oscar Wilde sagte mal: "Ich habe einen ganz einfachen Geschmack, ich nehme von allem nur das Beste." So kann man durchaus minimalistisch leben.
Ursprünglich stammt der Begriff ja von Ludwig Mies van der Rohe, dem grandiosen Bauhaus-Architekten. Reduktion auf das Wesentliche. Wer sich z. B. so einrichtet und seine Möbel entsprechend aussucht, lebt bis zum Altenheim "minimalistisch" und braucht keine Umgestaltung seiner Räume mehr.
Wer den genialen Dieter Rams kennt, der fast alle braun-Produkte entworfen hat, weiß auch, was Minimalismus ist.
Mangel-Haft