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Noch Fragen?

Der Dackel meiner Mutter ist definitiv zu dick. Mit welchem Futter ist Hundegewicht reduzierbar? 3-4 Kilo müsste er schon abnehmen.

Frage Nummer 26632
Antworten (8)
So blöd es klingt: Zunächst einmal einfach die MASSE reduzieren: Viele Hunde haben kein Sättigungsgefühl und fressen einfach alles, was sie bekommen. Und weil viele Menschen das nicht wissen, überfüttern sie ihre Hunde in bester Absicht...
man könnte beim jährlichen check beim tierarzt (oder auch mal zwischen drin, das sollte einem das tier schon wert sein) auch mal nachfragen und mit ihm zusammen ein futter/trainingsprogramm ausarbeiten... dann ist wenigstens sicher gestellt, dass man nichts falsch macht.
Ein spezielles Diätfutter würde ich nur nehmen, wenn eine gesundheitliche Störung, etwa des Stoffwechsels, Ursache für das Übergewicht ist, der man anders nicht beikommen kann. Ansonsten gilt es, übrigens ähnlich zum Vorgehen beim Menschen, einen auf euren Hunde abgestimmten Ernährungsplan zu erstellen, ggf. mit Hilfe eines Ernährungsberaters, sich dann konsequent an den Plan zu halten und insbes. die vielen Extras zwischendurch mit einzurechnen und parallel selbstverständlich für ausreichend Bewegung zu sorgen. Es muss eine Balance gefunden werden zwischen Zufuhr und Verbrauch von Energie, dann klappt's auch mit der Dackelfigur.
Dann sollte er einfach weniger zu fressen bekommen. Am besten zu einer genau definierten Uhrzeit. Und abends beispielsweise nur Trockenfutter. Und mehr Bewegung wäre sicher auch nicht schlecht, ihn also mit einem Ball oder einem Stock hin und her scheuchen.
3-4 kg ist dann aber erhebliches Übergewicht. Der Hund darf nur langsam abnehmen, sonst bricht der Fettstoffwechsel zusammen. Etwas mehr Bewegung und keine Leckerlies. Einen Teil des Futters darf man durch Reis ersetzen. Die meisten Menschen füttern nicht falsch, sondern viel zu viel.
Ich würde einfach seine Nahrungsmenge minimieren. Meist liegt es ja auch schon daran, dass die Tierchen zu dick sind. Vielleicht fehlt ihm auch einfach Bewegung. Geht Deine Mutter denn mit ihm genug spazieren? Ansonsten schnapp ihn Dir und nimm ihn mit zum joggen. Fang aber langsam an. Ist wie beim Menschen: Ernährung umstellen und Bewegung = Gewichtsverlust.
der arme Hund, soll sich mehr bewegen und dazu eine Futterumstellung!
10% Bewegung mehr täglich. Also statt eine Stunde nur auf dem Sofa liegen, 6 min davon Bällchen holen (geht auch in Wohnung)
Sättigung erhalten auch diese Tiere über Magendehnung. Also das Volumen des Futters durch gesundes kalorienarmes Gemüse oder Kartoffeln nach oben bringen.
nicht zu viel erwarten! 100 -200 Gramm je Woche ist gut.
Dazu müsste man schauen, was der Dackel so futtert den ganzen Tag über.
Welches Futter? Welche Werte (Protein. Fett, Kohlehydrate usw.)?
Ggf. das Futter wechseln und eines mit weniger Energie wählen.
Wir haben auf ein Futter mit nur 21 % Protein und 9 % Fett umgestellt. Unsere Hündin hat in ca. 9 Monaten etwa 4 kg abgenommen, ohne dass die Aktivität erhöht wurde.
Bei Leckerlie achten wir auch darauf, dass sie möglichst fettarm sind - z. B. Möhrenchips, getrocknete Hähnchenbrust, getrocknete Lunge u. ä.

Das Futter wird abgewogen - das ist bei einem so kleinen Hund wie dem Dackel noch wichtiger. Und nicht davon beeindrucken lassen, dass das nach wenig aussieht.

Bei hochwertigem Trockenfutter ist die Tagesmenge z. B. meist 1,2 % des (Ziel)-Körpergewichts.

Hier gibt es tolle Informationen zum Thema Futter:

http://www.dogforum.de/link-sammlung-zum-thema-fertigfutter-t61358.html

Auch sonst kann ich dieses Forum nur empfehlen, wenn es um Fragen rund um den Hund geht.