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Noch Fragen?

Der Tiroler Bracke ist ja eigentlich für die Jagd geeignet, aber hat wer erfahrungen wie sich die Hunde in einem Familienhaushalt mit Kindern so macht?

Frage Nummer 28297
Antworten (5)
Die meisten Bracken, die ich kenne, sind im Haus gutmütige, menschenfreundliche Familienmitglieder. Die eine mir bekannte "Problembracke" hingegen ist dafür aber auch komplett ungenießbar. Was mal wieder zeigt, dass es letztlich immer auf das Individuum ankommt, wenngleich die Rassezugehörigkeit natürlich die Wahrscheinlichkeiten für ein bestimmtes Wesen sehr erhöht. Zum Wesen der Bracken gehört übrigens auch, dass sie Arbeitshunde sind und entsprechend ausgelastet werden wollen, und zwar nicht nur an Wochenenden. Wie viel Zeit dafür habt ihr in einem Familienhaushalt mit Kindern? Ihr müsst nicht gleich das Jagen anfangen, aber Nasenarbeit, Fährten, Mantrailen & Co könnten der Bracke ebenfalls liegen - und um den Bogen zurück zu deiner Frage zu schlagen: Typgerecht ausgelastete Hunde sind immer ausgeglichenere Hunde und damit auch im Familienumfeld angenehmer.
Was ich so gelesen habe, ist er für Haus und Hof hervorragend geeignet. Aufgrund seines ruhigen Wesens und des festen Charakters fühlt er sich auch zu Hause sehr wohl. Solange ihn die Kinder nicht häufig ärgern, wird das Verhältnis nicht nur ideal sein, sondern er wird auch mithelfen, wenn man sich um die Kinder Sorgen macht, wenn man sie suchen muss, beispielsweise.
Hallo. Ich kann das nicht empfehlen. Diese Hunderasse ist auf die Jagd spezialisiert. Je nach Charakter wird eine Bracke mehr oder weniger dominant sein. Das kann unter Umständen zu Problemen führen! Als Familienhund, vielleicht sogar noch mit kleinen Kindern, sollte man auf diese Rasse verzichten. :)
"Je nach Charakter" ist JEDER Hund "mehr oder weniger" dominant - egal ob Jagd- Hüte- oder Wachhund.
Hallo Georg,

ich führe selbst mittlerweile 2 Tiroler Bracken, welche sich auch in der Familie mit kleinen Kindern überaus wohl fühlen. Bei mir gab es bisher nie Probleme, kommt immer darauf an wie der Hund erzogen wurde. Es liegt selten am Hund oder einer speziellen Rasse wenn es zu Problemen kommt. Meißt ist der Besitzer schuld, weil mit dem Hund falsch umgegangen wird.
Bei mir ist mein Neffe der gerade krabbeln konnte zum Moritz (Mein Hund) hin gekrabbelt und hat ihm den Knochen aus dem Fang genommen, er krabbelte weg, Moritz hinter her und nahm sich den Knochen vorsichtig wieder. Sowas ist aber nicht selbstverständlich. Das erfordert eine konsequente Erziehung welche dem Hund klar macht was für eine Stellung er im Rudel Familie bezieht. Zuerst komme ich als Hundeführer, dann die Familienmitglieder und zum Schluss der Hund, wer das konsequent durchsetzt hat keine Probleme. Mal davon abgesehen sollte man Kinder "nie" mit dem Hund allein lassen! Auch wenn die Beziehung noch so gut ist. Kleine Kinder fassen gerne alles an, sind dabei oft nicht zimperlich und viele Hunde stehen da nicht so drauf wenn ihnen jemand zu grob in die Augen oder Nase fasst.
Das A und O ist, der Hund muss seine Stellung in der Familie kennen dann klappt es mit jeder Rasse.
Als abschließende Info, diese Hunde werden offiziell nur in Jägerhände abgegeben, weil es sich um Arbeitstiere handelt, welche spezielle für die vorgesehenen Jagdarten gezüchtet werden. Um diese Hunde aus zu lasten reicht es nicht spazieren zu gehen und Ball zu spielen. Die Hunde wollen Jagen und sollten diese Möglichkeit auch bekommen.