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Noch Fragen?

Die Lebenskosten unserer vierköpfigen Familie steigen langsam ins Unermeßliche. Es gibt bestimmt Einsparungsmöglichkeiten hier und dort. Wie kontrolliert ihr eure Ausgaben?

Frage Nummer 14619
Antworten (7)
Ich führe ein Haushaltsbuch und auch wenn sich das dumm anhört ich habe dadurch 300 Euro gespart. Wirklich jede Ausgabe eintragen und nach Möglichkeit bar zahlen, mit Karte gibt man mehr aus.
Versicherungen und Stromanbieter vergleichen.
DIe wöchentliche Angebote der Discounter vergleichen, da kann man auch sparen
Buchzuführen ist auch bei mir das A und O. Allerdings nicht auf dem Papier, sondern mit Hilfe des WISO-Programms (das einen bestimmten Betrag im Jahr kostet, die es aber auch wieder reinholt). Das Erfassen der regelmäßigen Ein- und Ausgaben (inkl. der oft vergessenen jährlichen wie Vereinsbeiträge etc.) hilft, den überhaupt zur Verfügung stehenden Betrag zu ermitteln. Das Eintragen aller Buchungen nach verschiedenen Kategorien ermöglicht, auszuwerten, wie viel Geld man für Lebensmittel, Hobby, Genussmittel etc. ausgibt. So kann ich einzelne Bereiche gezielt überprüfen und auch bewusst entscheiden, ob ihr Rahmen angemessen ist. Spontankäufen wirke ich entgegen, indem ich immer mit Einkaufszettel losziehe und wenn da keine neuen Schuhe drauf stehen, gibt es auch keine. Und dann betreibe ich noch eine gesunde Vorratshaltung und nutze Angebote, die nicht verderblich sind, in größerer Stückzahl.
...das Problem kommt mir bekannt vor. Wir haben es so gelöst, dass wir im ersten Schritt die regelmäßigen Ausgaben (=Miete, Lebensmittel, Telefon, Kraftstoff, Strom usw.) von den unregelmäßigen Ausgaben (Rücklage für Autoreparaturen, Klamottengeld, jährliche Versicherungen, Rücklage für allgemeines Sparen(!) usw.) auf zwei verschiedene Konten getrennt haben. Das erste Konto hat dabei idealerweise auch keinen Dispo => wenn leer, dann leer.
Dieses System erfordert am Anfang Arbeit und Gehirnschmalz, weil man sich über seine Kosten im Klaren werden muss. Weiterhin muss man auch mind. einmal mtl. nach dem Rechten schauen. Der Lohn in unserem Fall ist, dass wir 500€ mtl. freisetzen konnten, die bislang "irgendwo" versickert sind! Da wir nun Budgets für die unterschiedlichen Kostenarten haben, wissen wir nun auch, wenn irgendwo neue Kosten anfallen (z.B. Vereine für die Kinder) oder steigen, ob wir es uns leisten können, oder nicht.
Eine zeitlang sind unsere Lebenshaltungskosten auch aus dem Ruder gelaufen. Wir haben damals angefangen, jeden einzelnen Ausgabenposten in einem dafür vorgesehenen Buch zu notieren. Das hilft schon enorm dabei, erst mal einen Überblick über die Ausgaben zu bekommen, um in einem weiteren Schritt zu prüfen, worauf man zukünftig eventuell verzichten kann.
Uns hilft es sehr, konsequent ein Haushaltsbuch zu führen. DA wird jede Ausgabe und jede Einnahme erfasst. Man kann dadurch sehr gut sehen, für welche Dinge sich immer wieder vermeintliche Kleinigkeiten zu großen Beträgen summieren. Auch gut: mal gucken, welches eurer Geräte viel Strom verbraucht. So ein Messgerät kann man bei der Verbraucherzentrale einfach ausleihen.
Ich habe einen Strompreisvergleich gemacht, um zu sparen und achte beim Einkaufen auf Angebote. Außerdem habe ich mir ein Haushaltsbuch als Tabellenkalkulation angelegt, sodass ich immer einen guten Überblick über meine Einnahmen und Ausgaben habe, das ist sehr hilfreich.
Ich kann dir auch raten unbedingt ein Haushaltsbuch zu führen, das geht wunderbar z.B. mit Excel, montasweise. Katergorien definieren, lieber etwas genauer und differenzierter, wie z.B. Vereinsbeiträge, Lebensmittel, Auto, Versicherungen, Miete, EDV, Hausnebenkosten, Ausgehen, Urlaub, Telefon/Handy, ....
Nur so kannst du erkennen wo das Geld letzendlich ausgegeben wird. Aus dieser Erkenntnis lassen sich dann Sparpotentiale finden. Die Summe machts, Kleinvieh macht auch Mist !
Gas- oder Stomanbieterwechsel, vielleicht ein Händy aufgeben, weniger ins Kino gehen oder ausgehen, Vesicherungen überdenken,....