User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Die Regierung Trump fordert die Einhaltung der Erhöhung der Verteidigungsausgaben wie vereinbart, aber woher das Geld nehmen wenn nicht stehlen? Kommt der Wehrcent in Analogie zum Kohlepfennig?

Der derzeitige Verteidigungshaushalt in Deutschland umfasst etwa 34,3 Milliarden Euro.
Die der NATO zugesagten Verteidigungsausgaben in Höhe von 2% des Bruttoinlandsproduktes führen somit zurzeit auf einen Wehretat von mehr als 60 Milliarden Euro jährlich.
Bei etwa 80 Millionen Einwohnern wäre das ungefähr 85 Cent an Mehrausgaben für Verteidigungsaufgaben je Bürger je Tag.
Fordert Trump zuviel? Sollte uns unsere Sicherheit soviel Wert sein?
Wird die KFZ-Steuer deswegen erhöht (der Autofahrer muss ja sonst auch für alles herhalten) oder wird eine ganz neue Steuer eingeführt....
Frage Nummer 3000070230
Antworten (13)
Wie wäre es mit der MAUT????
Jau, Maut für Amerikaner, unabhängig vom Verkehrsmittel, damit auch für Flieger.
Da käme richtig Kohle herum.
Das fordert nicht nur die Regierung Trump, das hat auch schon die Regierung Obama gefordert, und davor die Regierung Bush, die Vereinbarung gegenüber der NATO stammt aus dem Jahr 2002, wurde aber unsererseits nie eingehalten.

Jetzt geht uns der Arsch auf Grundeis, weil man Trump zutraut, das endlich durchsetzen zu können. Und schon geht das Gejammere los, wo das Geld herkommen soll. Für die Bankenrettung waren genügend Milliarden da, und wenn Griechenland Pleite geht, steht der deutsche Steuerzahler wegen der Bürgschaften mit 800 Mrd. in der Kreide. Das bereitet mir viel mehr Sorgen.
Wenn Martin Schulz Bundeskanzler wird, kommt die europäische Schuldengemeinschaft. Dann darf der deutsche Steuerzahler auch noch für die Schulden des Club Med aufkommen. Wir haben für alles Geld ohne Ende, nur nicht dafür, dass bei der Bundeswehr die Flugzeuge fliegen, die Panzer fahren und die Ausrüstung der Soldaten nicht auf Schrottniveau steht.

Sollte unsere Sicherheit soviel Wert sein? Ja. Sonst sorgen demnächst die Russen für unsere Sicherheit. Dass seit 2016 Schluss mit lustig ist, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Nicht nur die Naturschützer stellen ein vermehrtes Aufkommen der Wölfe fest, sondern auch die Sicherheitspolitiker.
Maut …, oh man, wenn schon bei Dobrindts Maut nichts übrig bleibt, bleibt bei der Maut für US-Amerikaner sicherlich auch nichts übrig. Da werden sich nur die Mauteintreiber alla Toll-Collect und Konsorten die Taschen vollstopfen.
Ich denke auch, dass die Bürger durchaus bereit wären, mehr für die Sicherheit zu geben. Das Geld darf nur nicht in sinnlosen Projekten wie A400M (warum muss ein Flugzeug neu erfunden werden?), Kampfhubschrauber TIGER (funktionsfähige Kampfhubschrauber kann man besser woanders kaufen), Eurofighter (ein Flugzeug nahezu ohne Bewaffnung, so er denn fliegt), NH90 (ich kann nicht über Wasser fliegen) um nur ein paar zu nennen.
Auch aus meiner Sicht sinnlose Einsätze wie den in Afghanistan sollte man überdenken.
@Dorfdepp
Sehe ich auch so, Geld ist für alles da, nur für die Verteidigungsfähigkeit, da wird geknausert.
Aber Geld und Material ist die eine Sache, die stimmen muss, das Personal, sprich die Soldaten, ist die andere Sache.
Hier hapert es gewaltig! Wer ist denn noch gewillt, für einen Hungerlohn seinen Kopf für die Sicherheit der BRD hinzuhalten, dazu noch ungewisse und meist sinnfreie Auslandseinsätze mit erhöhtem Risiko.
Und wer danke es? Genau, keiner, noch nicht einmal das Vaterland….
Warum nicht mal einsparen, z.B. bei den Rüstungsexporten. Statt irgendwelche Bananenrepubliken und Organisationen mit westlichen Waffen aller Art auszurüsten, siehe IS, Al Kaida, Boko Haram und fast ganz Afrika dazu, wäre es doch sinnvoller, auf diese Exporte zu verzichten. Dann muss man auch nicht später für teuer Geld seine eigenen Waffen bekämpfen.
Die Rolle der Nato und sämtlicher Supermächte im derzeitigen asymmetrischen Krieg ist, egal bei welcher Aufrüstung, völlig unrelevant.
Man sollte langsam auf den Trichter kommen, dass sich Konflikte langfristig nur politisch und nicht militärisch lösen lassen.
@ Schrat
Die Bezahlung unserer Soldaten mag nicht im Spitzenbereich liegen, aber für jemanden, der sonst keinen Job kriegt, mag sie durchaus eine Alternative zu Hartz IV sein. Als Soldat muss man keine dreijährige Lehre machen, nur eine sechsmonatige Grundausbildung. Und im internationalen Vergleich siehe hier.
Ähm, also...das mit der Maut war als Joke gedacht.
Sorry dafür. Die ist ja angeblich zweckgebunden, was ich natürlich felsenfest glaube.

Ich muss wohl mal ganz dringend nach dem "Sarkasmus-Schild" suchen....
@moonlady
„Ähm, also...das mit der Maut war als Joke gedacht“

Das kam ja auch so rüber, wo ist das Problem :-)
Das unsichtbare Sarkasmusschild habe ich gesehen.

@ Musca
Da stimme ich dir vollkommen zu. Rüstungsexporte in die Krisenregionen der Bananenrepubliken rigoros stoppen. Ohne diese hätten die Herren dort nichts zum kämpfen und wir kein Problem. Gegen Pfeil und Bogen, Messer, Schwert, Speer und Schleuder käme selbst die Bundeswehr wohl an. Obwohl…, bei der Ausrüstung bin ich mir da auch nicht sicher.

@Dorfdepp
Du schreibst es ja, für das Gehalt bekommt man keine Spitzensoldaten. Und in 6 Monaten kann man kein Personal für High-tech Waffensysteme ausbilden.
Sinn und Zweck der Bundeswehr ist die Verteidigung des Vaterlandes. Stellt sich die Frage: Gegen wen? Andorra? Oder Dänemark? Oder Irland? Die Marine muss ja auch einen Zweck haben.

Was richtet die Bundeswehr gegen einen Ingenieur aus, der in 8000 Km Entfernung auf einen Knopf drückt? Oder gegen ein U-Boot in Nord- oder Ostsee, dessen Waffen in Minuten jede deutsche Großstadt zerstören können?

Ich vertrete die Auffassung, dass die Bundeswehr auf mehr oder weniger lange Sicht zunehmend für den Einsatz im Inneren konzipiert wird! Zu diesem Zweck wird irgendwann der Begriff ‚Katastrophe’ neu definiert werden.
Dat isses ja!
Wenn draußen jemand auf den Knopf drückt und deren Equipment nicht so sensibel ist wie das der Bundeswehr, haben wir hier den Notfall mit Katastrophe.
Und dann lässt die BW einfach die Knaller liegen und rennt mit den Bahren herum.
Sinn und Zweck der Bundeswehr war die Landesverteidigung auf eigenem Boden. Peter Struck hat es dahin ausgeweitet, dass unsere Sicherheit auch am Hindukusch verteidigt wird. Es geht um eine Legitimation für Auslandseinsätze, nicht für Inlandseinsätze.

Was den Knopf angeht, bin ich der Meinung, dass Krieg zwar die Folge davon ist, dass jemand ausgerastet ist, aber wer die Atombombe wirft, will sinnlos die totale Zerstörung eines Landes, nicht dessen Unterwerfung unter die eigene Macht.