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Noch Fragen?

Die Wohnungsgemeinschaft macht Randale über mir jedes Wochenende. Was kann ich da gegen die tun? Vermieter ist es egal.

Frage Nummer 44740
Antworten (7)
Mach doch einfach mal mit.
Zur Not Mietminderung
Immer ab so ca. 22:00 Uhr deine Freunde und Helfer informieren und um einen Besuch bei deinen lieben Nachbarn bitten.
Effekt 1: Wenn's so ab dem dritten Mal an den Geldbeutel geht, ist auf einmal jeder lernfähig.
Effekt 2: Dein Vermieter freut sich über die Aufmerksamkeit der Nachbarn und das enstehende Gerede, wenn jedes WE der Streifenwagen vor dem Haus parkt.
1. Bei Ruhestörung Polizei rufen und die Angelegenheit dokumentieren.
Was viele nicht wissen:
2. Der Vermieter ist verpflichtet dafür Sorge zu tragen, daß z.B. die Hausordnung eingehalten wird. Er muß darauf einwirken, daß seine Mieter andere Mieter nicht stören. Ihn also auffordern, das Problem abzustellen, Mietminderung androhen, dann wird er spätestens reagieren.
Ihnen bleibt nicht viel anderes übrig, als bei jeder Randale die Polizei zu rufen. Das ist Ihr gutes Recht und falls es sich tatsächlich um Tätlichkeiten handeln sollte, genügen Sie sogar Ihrer Bürgerpflicht. Es ist nicht wirklich richtig, dass es dem Vermieter egal ist. Ein Vermieter kann die Mietpartei höchstens freundlich darauf ansprechen, dass ihm etwas zu Ohren gekommen sei. Er kann ihnen nicht kündigen oder dergleichen, um den Hausfrieden herzustellen. So ist das leider. Er wird solche "Banausen" tatsächlich nicht los.
Bei Lärmbelästigungen in einem Miethaus, bleibt oft der Gang zur Polizei unumgänglich. Wenn die Lärmbelästigungen außerhalb der geregelten Zeiten vollzogen wird, kann man eine Anzeige erstatten oder sich beim zuständigen Ordnungsamt Hilfe holen. Aber bevor man diese Schritte geht, sollte man sich mit den Bewohnern in Verbindung setzen und versuchen eine vernünftige Regelung zu treffen.
Wenn ein Nachbar immer wieder für Ruhe störenden Lärm sorgt, und der Vermieter nichts dagegen unternimmt, sollte man auf jeden Fall genau Buch darüber führen. Wichtig ist, das festgehalten wird an welchem Tag und von wie viel Uhr bis wie viel Uhr der Lärm stattfindet. Dieses Tagebuch muss man dem Vermieter in Kopie zukommen lassen mit der Androhung der Mietkürzung. Wenn der Vermieter dann immer noch nicht reagiert, muss man die Mietkürzung per Rechtsanwalt durchsetzen.