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Noch Fragen?

Dosensuppen halten sich ja echt jahrelang. Wie werden die für so lange Zeit haltbar gemacht? Ist das nicht einfach nur ungesund?

Frage Nummer 19616
Antworten (5)
Es gibt BIOLOGISCHE, PHYSIKALISCHE oder CHEMISCHE Konservierungsmethoden. Physikalische Methoden sind z.B. der Wasserentzug und Hitze. Sterilisierte Suppenkonserven wie Hühnersuppe werden auf über 130 ° erhitzt. Vollkonserven sind theoretisch unbegrenzt haltbar! Konserven müssen zur Verwendung nur mehr kurz heiß gemacht werden. Nachteile sind, daß Konserven meistens zu viel Salz haben oder zuwenig Vitamine enthalten, wie z.B. ultrahocherhitzte Milch. Man versucht durch den Konservierungsvorgang dem Verderbnisprozeß entgegenzuwirken. Man denke auch an die Eskimos, welche sich sehr viel von Pökelfleisch ernähren und BESTER GESUNDHEIT sind (wenn sie nicht dem Alkohol verfallen sind...).
gleiches gilt auch für Büchsensuppen
Bei Vollkonserven werden keine Konservierungsmittel verwendet. Die Suppen werden stattdessen luftdicht verpackt und dann auf über 100 Grad erhitzt. Das Verfahren nennt man Sterilisierung, es ist gesundheitlich unbedenklich. Allerdings sind in vielen Suppen Farbstoffe und Geschmacksverstärker enthalten, auf die manche Menschen empfindlich reagieren können.
Dosengerichte werden dadurch konserviert und haltbar gemacht, dass sie absolut luft- lichtdicht verschlossen sind. Sie sind nicht unbedingt ungesund für den Menschen. Allerdings sollte man nicht meinen, dass man bei einer Dosen-Gemüsesuppe ausreichend Vitamine zu sich nimmt.
Einige Inhaltsstoffe sind gefriergetrockent. Außerdem ist sehr viel Würze darin. Geschmacksverstärker verstecken sich häufig auch noch hinter anderen Bezeichnungen (wie Hefeextrakt. Konservierungsstoffe sind ebenfalls enthalten und nein, sie sind nicht gesund.