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Drucker Patronen

Wie funktioniert das Reinigen von Drucker Patronen?
Frage Nummer 102772
Antworten (15)
Ich habe einen Brother MFC-J6510DW Drucker für das Format A3.
Manchmal verstopft eine Farbe, meistens Magenta.
Das Reinigen ist einfach. Ich drücke nur auf den Knopf "Cleaning", dann rasselt und rumort es.
Kann mir jemand erklären, was da eigentlich geschieht?
Elektronisch und mechanisch.
Je nach Hersteller und Modell werden die Düsen (Farben einzeln wählbar oder alle) mit Druckertinte freigespült und anhaftende Verkrustungen und Verschmutzungen durch Bewegen der Druckköpfe über ein Flies mechanisch entfernt.
Wenn das nicht hilft kann man bei Brother MFCs die Reinigung im Maintainance Modus forcieren.
Alles in allem verbraucht das Reinigen ziemlich viel Tinte. Das Problem mit verstopften Düsen tritt bei mir häufig auf, weil ich den Drucker selten benutze / brauche. Der Kauf neuer Patronen steht in keinem Verhältnis zu der Anzahl gedruckter Seiten.
In meinem hp habe ich 4 Patronen. Beim Reinigen traue ich mich nicht, den Kasten zu öffnen. Große Sauerei.
Ich benutze zwei b/w Laser.
Have a nice inkpot.
b/w Laser: blau-weiß?
Haha!
Prinzipiell kann man mit einem Farbdrucker nur eine begrenzte Anzahl an Reinigungsvorgängen machen. Das Schwämmchen nimmt ja nicht unbegrenzt Farbe auf. Dann mag der Drucker einfach nicht mehr. Es gibt zwar Anleitungen, wie man den Count zurückstellen und auch das Schwämmchen austauschen kann, aber das war mir bei meinem letzten Tintenstrahldrucker einfach zu umständlich. Nach dem Erlebnis haben wir uns entschlossen, einen neuen Drucker zu holen. Es ist diesmal ein Laserdrucker. Da verstopfen wenigstens die Düsen nicht, wenn man mal eine Woche nicht druckt. Preislich nimmt sich das auch nicht viel. Denn der Toner hält beim Laserdrucker wesentlich länger und der Tintenverlust durch die Reinigung entfällt. Wir haben ja teilweise die Hälfte der Tinte nur durch die Reinigungsvorgänge verbraucht. Das war trotz einzelner Tintenpatronen und Verzicht auf die Originaltinte kein Pappenstiel.
Hab irgendwo irgendwann mal gelesen das die Druckerhersteller nur eine gewisse Anzahl an Reinigungsvorgängen zulassen und der Drucker dann quasi unbrauchbar ist um ebend neue zu verkaufen. Da gehen dann zwar einige Patronen durch aber irgendwann ist Schluß.
Moin,
also ich find das immer wieder lustig wie hier die Vorurteile gepflegt werden ...

Erstmal zur Frage des TEs:
Im Drucker sitzt eine Unterdruck Einheit, die die Tinte aus dem Druckkopf saugt.
Dabei werden die Düsen, mit Hilfe der Tinte, freigespült.
Wenn der Druckkopf verschlossen ist wäre es ansonsten fatal wenn der Druckkopf "normal" arbeiten würde. Dabei könnte er sich schnell selbst zerstören, bei der Tinte die da verbraucht wird.

Und was den Rest an Vorurteilen betrifft, ich kenne heutzutage keinen Drucker, der, richtig behandelt, nach nur einer Woche dicht ist.
Dazu müsste man den Drucker schon an/auf der Heizung stehen haben und/oder die billigste Tinte die es gibt verwenden. Bei der plörre kann man auch das Wasser aus der Pfütze verwenden ...
Und zum Thema Laserdrucker, naja, mir ist dafür der Strom zu teuer. Wenn ich mal von dem Staub absehe.

In diesem Sinne

P.S. b/w-Drucker = black/White-Drucker = Schwarz/Weis-Drucker
Ach, eines hab ich noch vergessen:
Wenn man es schafft das Vlies des Resttintenbehälter voll zu bekommen sollte mal auf das alter des Druckers schauen. Diese Geräte sind nicht für eine sehr lange Lebensdauer konzipiert. Immerhin will man Drucker ja so billig wie möglich haben.
Und wenn einer doch davor Angst hat: Schaut euch die Epson-Workforce-Serie an. Die hat einen wechselbaren Resttintenbehälter. Dieser muss dann nach ca. 35000 Seiten getauscht werden.

In diesem Sinne
@starr: Zitat: "...ich kenne heutzutage keinen Drucker, der, richtig behandelt, nach nur einer Woche dicht ist.
Das ist mir ziemlich wurscht, was du kennst und was nicht. In dem Büro in meinem Haus an der Cote d' Azur ist der Drucker im Sommer im ersten Jahr regelmäßig nach 2-3 Tagen eingetrocknet. Das Büro hatte im Sommer eine ordentlich hohe Temperatur, und eine Klimaanlage hatte ich in diesem Raum nicht. Da aber von dem Vorbesitzer alle erforderlichen Anschlüsse in diesem Raum waren, kam da auch mein Büro hinein. Damals gab es noch keine WLan- oder preiswerte Netzwerkdrucker und im Haus kein Kabelnetzwerk. Aber egal. Es passiert.
@bh_roth Zitat: "Damals gab es noch keine WLan- oder preiswerte Netzwerkdrucker und ..."
Ich habe absichtlich und wissentlich auf "heutzutage" hingewiesen.
Vor einigen Jahren gab es da bei so manchen Druckern noch Probleme.
Aber heutzutage ist das fast ausgeschlossen. Fast ;)

In diesem Sinne
Starr, könntest Du mir bitte die angesprochene "Unterdruck Einheit" und die hohe energetische Ineffizienz eines Laserdruckers näher erklären?
Have a nice printing.