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Noch Fragen?

E10 - Wie tankt ihr das?

Die Lebensmittelpreise sind weltweit in den letzten 6 Monaten um 75% angestiegen. Alle sechs Sekunden verhungert ein Kind.
Tankt ihr den E10 oder zahlt ihr lieber den künstlichen Aufpreis?
Frage Nummer 15944
Antworten (11)
Getreide kann man wieder und wieder anbauen. Die Erdölvorkommen gehen allerdings dem Ende zu und unsere Enkel werden nicht mehr in den Genuss von Erdöl kommen. Als: pro E10
Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun, wen man die Verwendung von Nahrungsmitteln zur Energierzeugung generell verbietet.
Und Zusatz-Treibstoffe vorher ausgiebig auf Unschädlichkeit testet, bevor man sie gesetzlich vorschreibt. Wer schützt uns also vor dummen und Lobby-hörigen Politikern?
Ich tanke E10, der "alte" Sprit hat auch schon 5% Ethanol enthalten und hat das irgendjemanden abgehalten ihn zu tanken? Es ist leider eine Preisfrage und ich bin Vielfahrer. Aber toll finde ich den Zusammenhang Hunger vs Sprit nicht. Da ist aber unsere Politik gefragt.
Ich würde das genauso tanken wie jeden anderen Sprit auch. Klappe auf, Rüssel rein.
Da es in meinem Dunstkreis aber noch kein E10 gibt, sondern bisher, wie überall, nur E5, hatte ich noch keine Gelegenheit die genaue Art es zu tanken auszuprobieren.
Der große Vorteil von Bioethanol ist, dass es, im gegensatz zu Erdöl, regenerativ ist. Außerdem kann man es auch aus z. B. Holzabfällen herstellen. Es muss nicht unbedingt ein Lebensmittel sein.
Für die verhungernden Kinder wären auch jetzt schon ausreichend Lebensmittel auf der Erde vorhanden. Allein die Verteilung passt nicht.
Die Antworten sind echt spannend. Natürlich ist die Erhöhung der Lebensmittelpreise auf die Reduktion der Anbaufläche zurückzuführen.
Der Preis bestimmt sich immer nach Angebot und Nachfrage.

Trotzdem tanken die Mensche ohne mit der Wimper zu zucken E10.
@Sandygirl:
Die Lebensmittelpreise und BIO-Spirt haben nichts mit einander zutun. In Europa darf nur ehemals stillgelegte Anbauflächen für den Anbau von Bio-Sprit Pflanzen genutzt werden.
Somit wird auch die Anbaufläche für Lebensmittel nicht reduziert.
Der Preisanstieg der Lebensmittel hat den einfachen Grund das die Energiepreis durch den gesteigerten Weltbedarf steigen.
Komisch worüber manche sich aufregen. Seit Jahrzehnten wird in der EU Gemüse wegen Überproduktion schon direkt auf dem Feld wieder untergepflügt. Gefördert durch die EU. Ein EU Kommissar schätzt den Wert des Ertrags auf dem Feld, der Bauer bekommt sein Geld, und anstatt zu ernten wird gleich mit dem Pflug alles untergepflügt. Da regt sich seit Jahrzehnten kein Mensch drüber auf. Wird das Gemüse jetzt aber nicht untergepflügt, sondern zu Alkohol vergoren und verbrannt, werden auf einmal alle Gutmenschen wach und empören sich. Komische Sache, das.
Schlawiner: Prinzipiell richtig, aber graduelle Unterschied zwischen schnell verderblichen Salatköpfen und Brotgetreide gibt es wohl doch, nicht wahr?
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Wir vernichten seit Jahrzehnten Nahrungsmittel systematisch und sogar gefördert durch die EU. Mehr als 30% aller Nahrungsmittel im Supermarkt werden direkt vernichtet, weil sie keiner mehr will, nicht weil sie etwas abgelaufen wären. Das berührt keinen, das interessiert keinen, und da schreit keiner.
Jetzt wir verlogener Weise genau dieses Argument hervorgezaubert, damit man was handfestes gegen E10 hat. Das ist eine perfide Doppelmoral. Tonnen von Lebensmittel zu vernichten ist ok, Tonnen von Lebensmitteln zu Bio Ethanol zu vergären ist pfui, weil in der 3ten Welt Kinder verhungern.
Fortsetzung wegen läscherlichen 1000 Zeichen Beschräünkung:
Wo waren denn die ganzen empörten, als Kinder in der dritten Welt verhungerten und es kein E10, sondern nur E05 gab? Verlogenes Pack, denn es geht den WIdersachern gar nicht darum, ob Kinder verhungern oder nicht sondern man pickt sich solch polarisierende Argumente heraus, um seine Abneigung gegen E10 schön zu reden. Was machen eigentlich die Schweden? Schämen die sich egentlich die ganze Zeit in der Werkstatt, weil die schon seit langem E85 tanken?
Danke, Schlawiner. wegen solcher Beiträge bin ich hier!
Im übrigen beweifle ich den Preisvorteil. Wird der denn nicht über den niedrigeren Brennwert überkompensiert? Und haben die Schweden wirklich einen Anteil von 85%? Welche Autos fahren die und was verbrauchen die denn?