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Noch Fragen?

Ein Freund sagt ich soll kleine Goldbarren kaufen, der andere große - was nun?

Könnte mir jemand genau erklären welche Investition sinnvoller ist
Frage Nummer 3000029114
Antworten (26)
Bzgl.der Kosten gibt es keinen Unterschied. Und beim Verkauf auch nicht. Bleibt nur die Frage, ob man gerne mit Kilobarren Gold gerne zu Fuß zur Bank geht. Wer allerdings einen Juwelier als Käufer hat, dürfte mit kleineren Einheiten eher Erfolg haben.
Ich streiche ein "gerne".
Übrigens ist man über diese Art der Werbung hier nicht besonders erfreut.
was sinnvoller ist, kommt auf Deine Intention an.
Kleine Barren sind - teilweise deutlich - teurer als große Barren.
Geht es also ganz allgemein um Vermögennsicherung bei einem ansonsten eher friedlichen Umfeld mit einer funktionierenden Währung, macht man bei großen Barren langfristig den geringeren Verlust.
Möchtest Du Dich eher gegen sehr unsichere Zeiten (Zusammenbruch der Währung, Unruhen oder schlimmeres) wappnen, in denen das Gold tatsächlich faktisch als Zahlungsmittel eingesetzt wird, dann sind kleinere Barren wesentlich flexibler.
Gast
ein Freund riet mir stets zu kleinen Stückelungen und meinte, daß in schlechten Zeiten, wie nach dem letzten Krieg, manches Brot, manche Kartoffeln mit einem Kilo Gold bezahlt wurde.
Bisher war ich immer der Ansicht, daß kleine Goldbarren weniger kosten als große. Daß sie teurer sind, ist mir neu.
Ich werde in Zukunft nur noch große Goldbarren kaufen, weil die billiger sind.
Gast
also, hab bei *klickmich* unserem Freund nachgeschaut. Alle Preise gewichtsabhängig!
Das scheint aber einer der User hier nicht begriffen zu haben.
Ihr seid einfach lustig ...
Aber greifen wir das doch einfach mal auf: nach dieser Sichtweise müssen es mindestens zwei sein, die das nicht begriffen haben. Denn am Anfang behauptet einer, alle würden "das Gleiche" kosten.
Zumindest diese Aussage ist sowohl absolut als auch relativ eher dem komischen Genre zuzurechnen.
Du kaufst Dein Gold wohl immer beim Türken um die Ecke. Da bekommst Du Extrapreis, gell?

Ich kaufe bei der Deutschen Bank, da wird nach Unze oder Gramm abgerechnet.
Gast
beim Türken um die Ecke soll es früher Dachhasen gegeben haben? Auch Dachhasengold?
@ing793: da Du offensichtlich zu Kreisen Verbindung hast mit günstigen Goldpreisen: melde Dich!
Individuell zu sehen. Kleine sind fälschungssicherer und krisentauglich. Krügerrand-Münzen aber sinnvoller.
Große werden hier bestimmt nicht benötigt - ein Fall fürs Zollfreilager.
Amos, Du verunsicherst mich. Ich dachte erst, Du willst mich flachsen, aber anscheinend bist Du tatsächlich der Meinung, es mache preislich keinen Unterschied, ob ich bei der Bank einen 1000g-Barren oder tausend 1g-Barren mitnehme.
Versuche es, es macht!
Wir brauchen doch gar nicht die großen Barren nehmen.
Auf der Seite von Degussa kostet ein 1 Gramm Bärrchen 39,50 Euro.
Das 100 Gramm Klötzchen kostet aber nicht 3950,00 Euro, sondern nur 3251,50 (historische Form), 3211,50 Euro gegossen und 3211,50 geprägt.
Das sind schon 20% Rabatt.

Allerdings gibt es bei einem anderen Angebot auch den 1 Gramm Barren für 40,00 Euro und 5 * 1 Gramm Barren nicht für 200,00 Euro sondern 185,80 Euro auch schon 8% Nachlass.

Es wird mit den sogenannten Prägekostenaufschlägen gerechnet.
aber nicht bei der Deutschen Bank - da wird nach Unze oder Gramm abgerechnet ...
... sagt jedenfalls unser Einser-Absolvent, der sollte es wissen.
Gast
Krügerrand kaufte ich zum aktuellen Goldpreis (Tagespreis)
*Gewicht in Gramm
Gebe mich geschlagen nach Rücksprache mit der Deutschen Bank.
Chapeau, die Aussage weiß ich zu schätzen.
In Gold investieren macht überhaupt keinen Sinn, Ausnahme Du besitzt mehrere Millionen. Für normale Sparer ist es so ziemlich die dümmste Investition und frisst nur das mühsam ersparte Kapital auf.
Beim derzeitigen Goldpreisniveau wäre eine Investition durchaus überlegenswert.
@rayer: in Gold investiert man nicht wegen der Rendite.
Das ist wie mit einer Versicherung: wenn alles gut läuft, ist die Prämie weg und hinterher zu sagen, man hätte sich das sparen können, ist ebenso sinn- wie witzlos.
Tritt dagegen eine "Katastrophe" ein, sind die gut dran, die versichert waren - oder, auf das Vermögen bezogen: die in Sachwerte, z.B. eben in Gold investiert hatten.
Wie bei allen Versicherungen ist es eine Abwägung zwischen Kosten, Risiko und Liquidität.
ing
Was will der normale Sparer versichern? Seine 20-30 000 Euronen?
@rayer: wir sind ja ziemlich nahe beieinander.
Für mehrere Mio ist es sinnvoll, für 30K eher nicht, soweit sind wir uns einig.
Irgendwo dazwischen ist die Grenze und die verläuft für jeden anders. Jemand wie Starmax hat sicherlich bei 50K schon 200g Gold dabei, bei mir würde es wahrscheinlich wirklich siebenstellig, bevor ich wg. Gold nachdenken würde (ein rein hypothetischer Fall).
In so einem Fall greifst Du am besten zu Gold-Tafelbarren !

Kleine Stückelung für den Notfall und kleiner Agio.