User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Gast

Eine Riesengroße Klappe, tolle Reden gehalten, aber dann 4 jahre untätig. Die Wandlung zu einem schauspielerisch veranlagten seriösen Außenminster hat ihm kaum jemand abgenommen. Trägt er nicht ebenfalls eine große Schuld am Scheitern an der 5% Hürde?

Frage Nummer 77808
Antworten (11)
Ich halte eher die Boygroup der 30jährigen für verantwortlich.
Schwesterwelle hat sich ja in letzter Zeit echt zurückgehalten. Aber es gab eine Zeit, in der er jedes Fettnäpfchen gefunden hat- zuverlässig. Deshalb hat er aber nicht den Niedergang der arroganten, hochnäsigen Boygroup abgeschlossen, aber m. M. nach eingeleitet. Und Rösslers "Vater" mit dem ich über mehrere Jahre zu tun hatte und ihn schätzen gelernt habe, wird sich wegen seines "Sohnes" in Grund und Boden schämen.
Ich erinnere mich noch, als Schesterwelle mit seinem Frau hier einflog, das Naserümpfen der Parteibonzen war nicht zu übersehen, immerhin galt seine sexuelle Orientierung bis vor ca. 20 Jahren als Geisteskrankheit und wurde in geschlossen Anstalten 'behandelt'.
Nun ist die Toleranz nicht die Stärke in China.
Die geübte Praxis der Chinesen bezüglich Menschenwürde und Menschenrechte ist und wird kein Exportschlager und Beispiel für andere Staaten und Menschen.. Es mag Abfärbungen geben auf lokale Ex-Pat's aber das ist eine andere Geschichte abhängig vom Charakter.
Du hast natürlich völlig Recht, lieber bh, mein Kommentar ging auch eher in die süffisantere Richtung. Es war aber schon lustig zu sehen, mit welchem Zähneknirschen das Händeschütteln auf dem Rollfeld absolviert wurde. Wobei noch anzumerken sei, dass das Reich der Mitte nicht der einzige Staat dieser Erde ist, der mit Regimegegnern und 'unerwünschten Personen' ruppig umgeht. Es gibt ja mittlerweile auch von offizieller Stelle tolerierte Homolokale, etc, die bei seinem ersten Besuch hier jedoch nicht auf dem offiziellen Abendprogramm standen.
Ich bin nicht gegen Homosexualität, aber Schwesterwelles Mann (oder war es seine Frau) auf eine Geschäftsreise mitzunehmen, unter dem offiziellen Deckmantel der Anbahnung von Wirtschaftskontakten, hat schon ein besonderes Kaliber. Auf so jemanden, dessen Firma einen Jahresumsatz von 10 Millionen macht, hatten die Chinesen gerade gewartet. Die anderen mitgereisten Wirtschaftsgrößen waren im Bereich von Milliarden Euro oder Dollar Umsatz im Jahr, und daher interessant für die Chinesen. Der Grund der Mitreise war offensichtlich. Da hätte der Minister schon entfernt werden müssen.
@JaqueLois,
völlig richtig. Es kann uns egal sein ob jemand die Schlitzaugen verzieht wenn er Westerwelle die Hand gibt. Die Welt verzieht mehr als nur das Gesicht wenn sie es mit China zu tun hat.
Mir war speiübel als ich 1990 in Beijing ankam und dort wochenlang gute Miene zum bösen Spiel machen musste. Ich war am Platz des Himmlischen Friedens und konnte danach nicht schlafen, weil in mir die Bilder hochkamen, von den Panzern und den niedergemetzelten Studenten. Der Umgang mit dem Volk der Tibeter, die Sichtweise auf die Rechte der Menschen, der Respekt vor Anderen und deren Eigentum (Patentverletzuungen) sind nur kleine Beispiele.
Von China kann man viel lernen aber nichts bezüglich Toleranz, Respekt, Ehrlichkeit und Menschenwürde.
Auch ich bin nicht gegen Homosexualität, von mir aus soll jeder glücklich werden, wie er will. Als homosexueller Außenminister jedoch evtl. in Länder reisen zu müssen, in denen diese Sexualpräferenz unter Todesstrafe steht, von denen gibt es noch genügend (kann jeder selbst g00glen), ist schon schwer nachvollziehbar.
Ich mag Westerwelles Grinsen nicht, er ist mir unsympathisch. Aber ich mag auch nicht, wenn er permanent Schwesterwelle genannt wird, als Hinweis auf seine sexuelle Orientierung. Diese sollten außen vor bleiben, wenn die Arbeit, der Charakter oder die Persönlichkeit eines Menschen bewertet wird. Das geht nur ihn selbst etwas an. Ihn deswegen nicht zum Außenminister zu machen, würde bedeuten, vor den menschenverachtenden Haltungen einiger Länder zu kapitulieren. Das darf nicht sein!
Dass sein Partner als Geschäftskontakt deklariert werden mußte, ist eher traurig. Der Bundespräsident ist mit seiner Partnerin auch nicht verheiratet. Ich finde nicht, dass er deswegen entfernt hätte werden müssen. Man hätte seinen Partner als solchen bezeichnen sollen. Solange wir Folterer und Mörder als Staatsgäste empfangen, werden wir doch wohl unsere Haltung zur Homosexualität in die Welt tragen dürfen
elfi, Du hast mit Deiner Aussage völlig Recht. Solange es auf dieser Welt (Gott sei Dank) unterschiedliche Kulturen und Werte gibt, wird es auch immer Diskussionen zu diesen geben....und das is gut so. Wenn ich mir den Wandel der letzten 20 Jahre in meiner Wahlheimat anschaue, kann ich nur staunen. Das Problem mit Westerwelle ist halt einfach, dass er homosexuell ist und sich aus seinem Namen leicht Schwesterwelle machen lässt, hieße er Schulze, wäre das anders, evtl. Schnulze.Der Chefkoch in meinem kleinen Gästehaus ist schwul, er trägt sogar t- shirst mit dem Aufdruck 'sorry girls, i am gay'. Also ich habe nichts dagegen, man sollte jedoch in gewissen Positionen dem etablierten Standard entsprechen, ich sage das völlig wertneutral.
Nein, Mutti hat die Außenpolitik gemacht, Mutti hat dafür gesorgt, dass die FDP keines ihrer Wahlversprechen auch nur ansatzweise durchgesetzen konnte. Das hat der FDP schwer geschadet. Mutti hat jetzt keinen Koalitionspartner mehr. Mutti ist doof. Wer hat die gewählt? Ich nicht!