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Noch Fragen?

Entsteht durch Wasserturbinen in kleinen Wasserkraftwerken eine Gefahr für die Fische?

Frage Nummer 39847
Antworten (8)
Ja
nein, auch nicht in großen Wasserkraftwerken
Im Prinzip schon. Es wird aber versucht, für die Fische eine sog. Fischtreppe um die Turbinen zu bauen, wo die Fische dann Stufe für Stufe außerhalb der Turbinen die nächst höhere Stauhaltung erreichen können!
Fischtreppen bringen nichts, weil Fische immer dem Hauptstrom folgen.
Einer Studie von '98 zufolge wird ungefähr ein Viertel der Fische von den Turbinen geschreddert.
Jede Turbine und sei das Wasserkraftwerk (zum Beispiel bei einem Eigenheim, zwar selten aber immer weiter verbreitet) auch noch so klein, erzeugt Wasserverwirbelungen und strahlt elektromagnetische Strahlen ab, die generell für Fische nicht gut sind. In der Nähe von Wasserturbinen wird man keinen Fisch auffinden können.
In der Nähe von Wasserturbinen halten sich in der Regel keinerlei Fische auf. Die Wasserverwirbelung gefällt ihnen einfach nicht und sie suchen das Weite, bevor eine Gefahr für sie entstehen könnte. Rein theoretisch könnte man also schon sagen, dass Wasserkraftwerke eine "Gefahr" für Fische darstellen.
Es entsteht immer eine Gefahr für die Fische, welche sich im Fluss in der Nähe eines Wasserkraftwerkes befinden. Beim Versuch eine Turbine zu durchqueren stirbt etwa jeder dritte oder vierte Fisch. In Abhängigkeit vom Turbinentyp und der Fischart könnte die Zahl sich auf 90 % des dortigen Fischbestandes erhöhen. Die Fische erleiden oftmals Brüche, innere Blutungen oder auch Quetschungen. An diesen Verletzungen verenden die Fische innerhalb weniger Stunden.