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Noch Fragen?

Erbsünde

Ich bin aus der kath. Kirche ausgetreten. Dazu meine Frage: habe ich meine Erbsünde jetzt auch wieder? Wenn nein, wo kann ich sie zurückbekommen? Kann man sich irgendwie enttaufen lassen, so dass die ursprüngliche Sünde wieder da ist?
Frage Nummer 24049
Antworten (30)
Haben Sie sonst noch irgendwelche Probleme?
Was sauber war, wird von allein wieder schmutzig.
Du kannst das aber sicher beschleunigen, indem Du Dir einen Pfarrer greifst und den ordentlich vergenußwurzelst.
Ist auch ein kleiner Ausgleich für den Mißbrauch, den diese Typenmit Rückendeckung der Kirche treiben...
Das ist genau das beste Beispiel dafür, was der Papst mit der heutigen Mittelmäßigkeit, Beliebigkeit und Gedankenlosigkeit meint. Wer meint, aus der Kirche austreten zu müssen, weil er dort nicht hingehören mag, soll es tun, aber eine derartige Frage zu stellen ist in meinen Augen einfach dekadent. Und feige, denn ich wette jeden Betrag, dass du dich stolz fühlst, wider der mächtigen katholischen Kirche den Stachel zu löcken, aber du dich niemals trauen würdest, irgendetwas gegen den Islam zu schreiben.
es reicht, einen Apfel vom Baum der Erkenntnis zu essen (falls mein Vorredner da einen übrig gelassen hat...)
Die Frage mag etwas provokant klingen, so manches Gehabe der kath. Kirche ist provokanter, GLEICHES GILT AUCH FÜR DEN ISLAM.Deswegen würde ich aber nicht zur Vergewaltigung katholischer Priester aufrufen, diese Art von Gleichstellerei einer Glaubensgemeinschaft gab es bereits und wird es hoffentlich nie wieder geben. Dem Fragesteller Mittelmäßigkeit, Dekandenz und Feigheit zu unterstellen halte ich auch für gewagt, ich kann nichts derartiges in dieser Frage erkennen.
Sie haben nicht nur die Erbsünde wieder, Sie haben sich auf EWIG verdammt, da Sie aus den Gnadespendenden Armen der alleinseeligmachenden heiligen Katholischen Kirche ausgetreten sind. Sie haben wirklich Glück, dass Irrgläubige nicht mehr mit Nachdruck auf diesen Fehler hingewiesen werden.
Die Frage ist an sich bereits falsch gestellt. Mit dem Austritt erst haben Sie Ihre Erbsünde verloren, und Sie werden sie erst wiederbekommen, wenn Sie wieder in eine der christlichen Kirchen eintreten.
Die religiöse Einstellung ist keine Frage von Intelligenz und Dummheit, weil es sehr viele religiöse Intellektuelle und Wissenschaftler gibt, aber auch sehr viele dumme Religonsverweigerer. Die meisten Leute sind aber einfach uninteressiert, das ist das Schlimmste. Es ist eine rein persönliche Entscheidung. Was in meinen Augen aber gar nicht geht, ist eine Herabsetzung der Religionen von den Leuten, die man als intellektuelle Tiefflieger bezeichnen könnte. Soll jetzt der geistige Bodensatz unsere Werte bestimmen? Wer sich über Religionen lustig macht, dem mangelt es an den Grundüberzeugungen der Toleranz..
ich lasse jetzt einfach mal jede Wertung aussen vor: Die Erbsünde ist nach Ratzinger der Ausdruck für die Unperfektheit des Menschen und führt nach Paulus (Korintherbrief) zum Tode. Nur durch Gottes Gnade und durch das Vermächtnis Jesu, symbolisiert durch die Taufe, wird sie getilgt und Du kommst dem perfekten Menschen, dem, der Gut und Böse voneinander unterscheiden kann, und dem ewigen Leben näher. Wenn Du aber aus der Kirche austrittst, schlägst Du das Vermächtnis Jesu aus und entscheidest Du Dich bewusst GEGEN die Gemeinschaft derer, die Gottes Gnade und das ewige Leben erfahren wollen, und damit FÜR das Unperfekte und den Tod. Somit bist Du automatisch wieder im Status der Erbsünde.
@ingenius: Seltsam: Über "Dumme Fragen" macht man sich lustig, über dumme Politiker zieht man her, Banker sind per se indiskutabel - aber ausgerechnet, wenn man sich über Religion lustig macht, zeugt das von Intoleranz? Gerade die Religion, die über Jahrhunderte durch Intoleranz, Grausamkeit und Inkonsequenz eine so breite Angriffsfläche aufgebaut hat? Das ist schon sehr bizarr. Wessen Sockenpuppe spricht denn hier...?
@rrankewicz: Dazu MUSS ich jetzt auch etwas sagen: Du musst trennen zwischen der Idee (die muss respektiert werden!) und der Institution (die darf angreifbar sein, die macht Fehler...)
Religiöse Überzeugungen und Ideen - egal welcher Art - beeinflussen unser individuelles Wertesystem, definieren uns stärker als unser Aussehen, unser Beruf etc. Durch meine Religion, die damit verbundenen Glaubenssätze und den daraus entstehenden Handlungen definiert sich mein eigenes Menschsein, mein Charakter, mein Wesen, mein SELBST.
Wer mich dort angreift, greift mein tiefstes Inneres an, greift mich in meiner GESAMTHEIT an. Und genau das sollte eigentlich der Respekt, den ich jedem Mitmenschen um seiner selbst willen (!!) entgegenbringe, verbieten. Ich muss die Überzeugungen des anderen nicht teilen, aber ich muss respektieren, dass er sie hat. Und vom anderen erwarte ich das genau so zurück!
Ach nee - da schau her...

Eine "Idee" (wie Du hier wohl "Religion" definierst), also wohl eine innere Überzeugung MUSS also toleriert oder sogar (deiner Meinung nach) "respektiert" werden, bloß weil jemand sie "Religion" nennt?

Na denn.
Nationalsozialismus war auch so eine "Idee", Satlinismus, Kommunismus ...

Weitermachen?
Nein - auch wenn so eine "Idee" zur Religion "erklärt" wird, bedingt das nicht unbedingte Toleranz. Das ist reine Definitionssache - und jede "Religion" ist durchaus diskutabel.
Da es nur bei den Christen die Erbsünde gibt, ist es wohl genau so wie albjoerne es gesagt hat. Man muss Christ sein um sie zu "haben" und um sie wieder los zu werden.
Im übrigen sehe ich das rein symbolisch, da die Erbsünde keinerlei praktische Auswirkungen mehr auf unser Leben hat.
@hphersel Also zunächst ging es hier ganz offensichtlich um eine Institution, nämlich die katholische Kirche.
Im Allgemeinen werden nur rel. Institutionen oder Personen, die sie repräsentieren, satirisch "angegriffen". Umgekehrt wird wohl ein Schuh draus, dass sich Personen, die Religion repräsentieren, oft auf das Private im Glauben zurückziehen, wenn sie nicht mehr weiter wissen. EIne private Person und deren Glaube ist nicht von öffentlichem oder satirischem Interesse. Allerdings muss eine Person (oder Avatar...), die in Foren sich über andere lustig macht, selbst als Teil der Öffentlichkeit begriffen werden und Satire über sich akzeptieren müssen - soweit diese im Rahmen des üblichen Rechts ist. In bezug darauf ist es auch mehr als fragwürdig, religiösen Meinungen ein besonderes Vorrecht gegenüber anderen Meinungen und Weltanschauungen zu geben!
Es hat keinen Zweck, Diskussionen über Religion zu führen, wohl aber über Anstand. Über dumme Fragen kann man sich lustig machen, aber nicht über Werte, die eine Großzahl der Menschen existentiell ernst nehmen. Der Fragesteller will bewusst die Christen provozieren, damit geht er in die Offensive. Oder er findet seine Frage einfach nur lustig, weil heutzutage Antireligiosität Mainstream ist. Dann ist er ein Idiot. Da keiner von sich behaupten kann, die absolute Wahrheit gepachtet zu haben, muss ich hphersel recht geben, dass andere Meinungen respektiert werden sollten. Das rechthaberische „Es gibt keinen Gott“ der Atheisten ist doch auch nur eine Art Glaube, denn woher wollen die das wissen?
@rrankwicz: Wessen Sockenpuppe hier spricht? Sorry, hier sind Sie im falschen Film, aber das ist nichts Neues.
@alex64: Was hat der Nationalsozialismus hier zu suchen? Ein Godwin-Point!
ich finde das ganze Geschriebene weder gut noch schlecht. Die einfachste Antwort ist die.
Stamme ich vom Affen ab oder hat mich Gott erschaffen ?
Eine ehrliche Antwort sich selbst geben ..........
Meißt liegt in der Frage schon die Antwort
da gibt es doch einfach leute, die glauben an nichts. dann kommen ploetzlich welche, die glauben an irgendeinen gott und behaupten dann, dass die, die vorher nichts glaubten, rechthaberisch seien. das problem der kirchen und religionen ist, dass sie nichts wissen, dann aber ihre religioese rumpelkammer aufmachen und es trotzdem sagen. zu zeiten von jesus gab es die erbsuende jedenfalls noch nicht. diese wurde erst viel spaeter von der kirche eingefuehrt.
Ich bin gerne bereit, meine Erbsünde zu verschenken ...
Vielleicht hilft Herrn von Meppens Wort zur Glaubenskrise in der Diskussion...
Ach weisst, hphersel ...

Ich zitiere mal deine Meinung:

"Du musst trennen zwischen der Idee (die muss respektiert werden!)...."

Auch der Nationalsozialismus (genau wie der Stalinismus und der Kommunismus - deren Erwähnung meinerseits dir aufgrund passender Reduzierung auf deine Zwecke natürlich selbige nicht wert ist) war(en) solche "Ideen", die natürlich dann auch "respektiert" werden müssten.
Zumindest nach deiner Meinung.
Immerhin hätte man ja noch die Institutionen kritisieren dürfen ....
Upps, sorry - ingenius war gemeint - und das Zitat stammt von hp....
Ich will mich nicht wirklich einmischen, möchte aber zu bedenken geben:
Wer die Glaubensinhalte EINER Religion, bspw. des Christentums, von Spott und Hohn ausnehmen möchte, weil es Menschen gibt, die ernsthaft daran glauben und sich angegriffen fühlen könnten, der muss konsequenterweise die Glaubensinhalte ALLER Religionen und Sekten von Hohn und Spott ausnehmen, denn auch da gibt es ja Menschen, die ernsthaft daran glauben und sich angegriffen fühlen könnten.
Teil 2:

Nur meine Meinung: Die "Story" des Christentums oder Islams ist kein Stück realistischer als der abgefahrene Alien-Thetan-Raumschiff-3D-Kino-Hirnwäsche-Quark den zum Beispiel die Scientologen glauben. Diese Storys sind nur älter und durch Tradition verankert. Außerdem sind sie uns so geläufig, dass sie auf uns weniger abseitig wirken, als die uns "fremder" Religionen- um sich also mal zu verdeutlichen, wie abstrus Glaubensinhalte sein können, empfehle ich das Studium von L. Ron Hubbards Werk "Dianetik", das ja Glaubensgrundlage für Scientology ist.
Frohes Gelächter. Wenn Sie das für ernstzunehmend halten, gestehe ich zu, das von Ihrem Standpunkt aus religiöse Inhalte nicht angreifbar sein sollten.
Falls doch... nun ja, gleiches Recht für alle, nicht wahr?
die ganze Diskusion macht wenig Sinn. Man braucht sich nur zu fragen von wem man geschaffen wurde. Da gibt es zwei Möglichkeiten. Den Affe oder Gott.
Es werden viele Biograhpien gelesen. Schmidt, Brand Adenauer etc. Versucht es mal mit der Bibel !
@ Tilvur
Wem (außer vielleicht dem Fragesteller) möchten Sie etwas zu bedenken geben? Sie rennen offene Türen ein. Aber ich möchte Ihnen etwas zu bedenken geben. Wer Religion nur auf Kirche und Kirchengeschichte reduziert, springt zu kurz. Es gibt Leute, die auf ernsthafte Fragen ernsthafte Antworten suchen, die sie in den Religionen finden. Und das schon seit Jahrtausenden, so lange überlebt kein Schwindel. Andere Leute sind aufgeklärt und wissenschaftorientiert und können aus Hochmut den Gedanken an einen Gott über sich einfach nicht ertragen. Doch die breite Masse ist nur dumpf und desinteressiert und stellt sich diese Fragen nicht. Die Dummen lachen halt immer etwas lauter, wenn sie etwas nicht verstehen. Ihnen werfe ich Gedankenlosigkeit oder böse Absicht vor, wenn Sie Scientology als Religion bezeichen und die Dianetik mit der Bibel gleichsetzen. Wer so wie Sie argumentiert, will andere vorführen und hat nichts Gutes im Sinn.
Alles worauf ich hinaus will ist, das ich dieses "Religionsranking" albern finde- bei einigen Relgionen ist es "normal" an ihre Inhalte zu glauben, bei anderen sind die Gäubigen "verdrehte Spinner". Das ist scheiße, mit Verlaub- und inkonsequent, da jede Religion auf einem mehr oder weniger albernen Geschichtchen basiert, da gibts kein "wahrer" und "falscher", kein "besser" und "schlechter"!
Diese Unterschiede kann man erst wieder bei den Institutionen aufmachen, aber nicht bei den Glaubensinhalten!

Und nein, ich will niemanden vorführen, sowas ist mir zu albern- einiges kann ich aber auch schlichtweg nicht stehen lassen.

Zugestanden, übrigens: Der Scientology - Christentum Vergleich war absichtlich plakativ. Man könnte auch Christentum und Islam nehmen, wo ja auch das eine kritisierbar ist, wärend man beim anderen Rücksicht auf religiöste Gefühle nehmen muss... aber das hätte zu einer völlig anderen Diskussion geführt- mir gehts grad um Prinzipien, nicht um Kulturen!
@rrankewicz: Sehr gute Antwort.
Natürlich darf man sich lustig machen über Einfaltspinsel, die an von Menschen gemachte Glaubensdoktrinen und Heilslehren glauben. Der Buddhismus (keine Religion!) ist da schon Ecken weiter.
Gast
Laut Wiki ist Buddhismus eine Religion.
@serafine: Religion bedeutet für mich, dass es einen Gott gibt, den man anbetet. Das ist beim "normalen" Buddhismus nicht der Fall. Es ist eher eine Lebenseinstellung.
Selbstverständlich hast Du jetzt die Erbsünde wieder. Außerdem bekommst Du noch eine zusätzliche Sünde weil Du diesen Unsinn geglaubt hast.