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Noch Fragen?

Etikette

Da steht ein junger Schnösel der sog. "Piraten-Partei" im Studio mit einer Journalistin vor den Kameras und hält es nicht für nötig, seine Batschkapp abzunehmen. Da ich wie die meisten hier aus dem letzten Jahrhundert stamme: muß man heute nicht mehr wissen, was sich gehört? Stil und Manieren scheinen ausgedient zu haben!
Frage Nummer 40567
Antworten (11)
Dies ist das Jahr 2012 und nicht 1912........
Ich habe geahnt, daß solch eine Antwort kommt. Übrigens liegt das letzte Jahrhundert erst 12 Jahre zurück und nicht 100!!! Ich ziehe die Frage zurück, da sich an manchen Diskussionen nur Schwachmaten beteiligen.
Und ganz offensichtlich sind sie nicht fähig 2 Gedanken weiter mit zu denken.
1912 Wurde den Menschen das was 'anständig' ist vorgegeben. Durch eine Erziehung die fast an Konditionierung grenzte. Heute ist jeder für sich und die Konsequenzen aus dem was er tut selbst verantwortlich. Wenn dieser Mann meint sich so präsentieren zu können oder zu müssen muss er für das was es ihm oder der Partei einbringt gerade stehen.
Das wird sich dann zeigen wenn diese Partei bei der nächsten Wahl entweder in der Versenkung verschwindet oder noch weiter aufsteigt.
Es tut mir sehr leid wenn ich Ihnen nicht sabbernd das Wort rede.
Es tut mir nicht leid wenn ich, im Gegensatz zu ihnen, im Hier und Jetzt lebe und den freien selbstbestimmten Menschen propagiere.
im öffentlichen Raum durfte auch im vergangenen Jahrhundert eine Kopfbedeckung getragen werden. Erst bei Eintritt in den privaten Bereich wurde sie zwingend abgelegt.
Ich habe das Interview nicht gesehen, aber ein Fernsehstudio würde ich per definitionem als öffentlich betrachten. Somit ist er auch nach Knigge nicht gezwungen, die Kopfbedeckung zu entfernen (ggfs. hätte er sie zur Begrüssung der Journalistin kurz lüften sollen....).
Ich bedauere, dass das Wahlergebnis nicht in Ihrem Sinne ausgefallen ist (also... für Sie - ich selber bedauere es keinesfalls)
@porterC: da ich ja schon älter als 12 Jahre bin und damit dem letzten Jahrhundert/Jahrtausend angehöre und mittlerweile wahrscheinlich unter Alzheimer oder seniler Demenz leide, wünsche ich Ihnen und Ihren Altersgenossen einen gelungenen Lebensabend ohne Konventionen und irgendwelche gesellschaftlichen Vereinbarungen. Wir haben seinerzeit in der 68er-Generation auch jegliche gesellschaftlichen Zwänge abgelehnt, es hat sich als Irrweg herausgestellt. Und wer mir hier einen irgendwie gearteten Konservativismus unterstellt, kann gerne mit mir die Diskussion aufnehmen und wird bald feststellen, daß er dabei den Kürzeren zieht!
Vor allem gabs im Jahr 1912 noch kein Farbfernsehen!
Genau das gleiche ist mir auch in denn Sinn gekommen, als ich den Piraten, vom Zuschauer aus links stehend, gesehen habe, als einziger mit einer Kopfbedeckung.
Es mag sein Markenzeichen sein, er sich damit identifizieren, für mich persönlich ist das eine Art Schwäche. Aber dann erinnere ich mich auch wieder an die ersten Auftritte der Grünen: strickende, stillende Abgeordnete, verschlissene Kleidung und Frisuren frisch aus der Steckdose.
Und das sind allesamt "Schlipsträger" geworden. Also warten wir mal ab, ob sich auch hier ein Lerneffekt mit wachsender Größe und Kompetenz einstellt.
Ich find's cool und werde sie deshalb wählen!
Gast
wenn du in deinem leben jemals leid erfahren hättest, dann würdest du einsehen, dass es wirklich wichtigere dinge als etikette gibt. vorausgesetzt dein gedächtnis ist nicht versumpft.
Yoh, was geht?!
YoYo?Jojo! Ah, Jojo!