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Noch Fragen?

F22-Kampfjets und Tarnkappenbomber können vom Radar nicht erfasst werden, wie ist das möglich ? Kann man die Technik nicht auch für PKWs einsetzen als Abwehr gegen Radarfallen ?

Frage Nummer 60437
Antworten (11)
Durch die kantigen Flächen werden die Radarstrahlen in alle möglichen Richtungen gelenkt, und kaum daher wo sie herkamen. Das Radarecho ist nicht ganz weg, aber minimal, so minimal wie deine Fähigkeiten, dies bei Wikipedia nacvhzulesen.
Um eine gewisse Stealth- Eigenschaft zu erreichen, dürfen keine Flächen vorhanden sein, auf die Radarstrahlen senkrecht auftreffen und somit zum Sender zurück reflektiert werden können. Zusätzlich werden Lackierungen verwendet, die ein hohes Absorbtionspotential gegen ultrakurzwellige Strahlung haben. Dabei geht man von einem Sender am Boden aus. Wenn diese Flugzeuge anfliegen, haben sie tatsächlich keine Flächen, die Radarstrahlen zum Boden zurückschicken, und wenn, sind diese so minimal, dass eine Luftfahrzeugsignatur im Grundrauschen eines Radarempfängers untergeht.
Diese Flugzeuge können also zunächst nicht elektronisch erkannt werden, aber bekämpft werden können sie trotzdem, sobald sie optisch sichtbar sind, oder sich in gleicher Flughöhe mit einem Gegner befinden.
Ihren Vorteil verlieren diese Flugzeuge teilweise, wenn sie Manöver ausführen, also nicht mehr linear fliegen. Ein Bomber fliegt immer „Strich“, eine F-22 ist ein Luftüberlegenheitsjäger, der feindliche Flugzeuge sucht und zerstört, um die Lufthoheit zu erringen. Dazu werden mit gleichwertigen Flugzeugen Luftkämpfe und Abwehrmanöver notwendig, und damit geben sie ihre Stealth-Vorteile auf.
Auf die Frage nach dem Verwenden dieser Technik bei PKW kann ich nur sagen: Nicht zu verwirklichen. Um behördliche Radarstrahlen unwirksam werden zu lassen, braucht man schon einen Radar-Jammer, also einen Sender, der im Fahrzeug verbaut, die ankommenden Strahlen unbrauchbar macht.
Noch etwas Hintergrundwissen:
Ein Maverik-Lenkflugkörper z.B. hat eine Kamera eingebaut. Wenn diese Rakete sich auf eine feindliche Silhouette aufgeschaltet hat, fliegt sie in das Ziel. Da nützen einem Fahrzeug keine Stealth-Eigenschaften. Am Boden könnte man sich noch einnebeln (setzt natürlich voraus, dass man erkennt, dass man gerade bekämpft wird), in der Luft ist das unmöglich.
Ich persönlich bezweifele allerdings, dass Nordkorea über diese extrem teuren Hightec-Produkte verfügt.
Danke @bh für die gute Erklärung, mittlerweile haben ja auch die Chinesen und Russen solche Fluggeräte mehr oder weniger erfolgreich entwickelt.
Diese Technik müsste auch bei Drohnen gut nutzbar sein,
Nun, für der Straße wären solche Fahrzeuge vermutlich nicht geeignet, dieser zweite Teil der Frage war auch nicht sehr ernst gemeint :-)
Da ist es besser sich an die Geschwindigkeitsvorschriften zu halten, das kann auch mehrere Euros sparen.
Der aufmerksame Beobachter kann bei der Formgebung von Drohnen schon erkennen, dass hier Stealth-Technologie zum Einsatz kommt.
Bisher hatte ich das Problem mit meiner Vespa nicht, da vorne kein Nummerschild vorhanden ist.Inzwischen knipsen die Strassenräuber aber auch von hinten. Die Idee, mein Nummerschild nach Vorgaben der US-Airforce umzubiegen , damit quasi Stealth-Technik zu erzielen,war Anfangs von Erfolg. (www.das kannst du knicken.com).Inzwischen hat mir aber der Ortspolizist, ungerührt vom technischen Fortschritt, ein Knöllchen verpasst wg. Unleserlichkeit des Nummerschildes
yeah babe, that´s it
@Musca Meinst du die Starenkästen die jetzt Fotos von hinten machen können ?
Wenn du aber schnell genug fährst, sehr schnell, dann bist du schon weg bevor die Kamera den Verschluss aufgemacht hat, die Auswerter im Bussgelddezernat wundern sich und vermuten wohl ein TarnkappenFahrzeug *fg*
@Rocktan Cooles Bild, ob das Teil fährt ?!
Möglich zum Teil wie bereits erklärt. Aber selbst in einem Luftkampf ist eine gewisse "Stealth"-Eigenschaft gegeben. Aufgrund der Lackierung, durch Reduzierung der Temperatur der auströmenden Luft am Triebwerk, verschleierte Lüftungsschlitze, ... Das alles sorgt für eine gewisse "Unsichtbarkeit" auf dem Radar. Allerdings ist die F22 Raptor ein Allzweckkampfflugzeug. Das heißt man kann es sowohl zum Luft-Luft-Kampf einsetzen und die Luftüberlegenheit zu sichern versuchen oder mehr oder weniger passiv in den Luft-Boden-Kampf ziehen, d.h. als Bomber fungieren. Dabei werden die Stealth-Fähigkeiten voll ausnutzbar sein.