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Noch Fragen?

Festnetz für Privatpersonen

Hat sich das Festnetz für Privatpersonen überholt? Ein Relikt der Vergangenheit? Ich habe mich jetzt vom Festnetz verabschiedet, nicht zuletzt, weil über Mobiltelefon keine Roamingkosten mehr anfallen. Wofür wird das noch gebraucht? Ich kann mir keinen Grund mehr vorstellen. Alles, was ich machen will, kann ich mit dem Mobiltelefon machen, und noch viel mehr, weil es smart ist. Oft fallen auch keine echten Telefonkosten mehr an, höchstens Datenvolumen-Verbrauch. Selbst Faxe kann ich mit epost.de senden und empfangen. Also aussterbende Rasse?
Frage Nummer 3000077997
Antworten (20)
Und mittlerweile ist auch Festnetz Telefon schon "voice over IP".
Der Vorteil stellt sich nur noch in der relativ sicheren Verbindungs Technik und gleichmäßiger Abdeckung bei Verbindungen über Kabel dar.
Lieber bh, Deuschland ist bei der mobilen Versorgung noch ein dritte Welt Land. Solange sich das nicht ändert, bleibt das Festnetz erste Wahl.
analoges Telefon ging auch bei Stromausfall
die wenigsten (Basis)stationen werden wohl USV haben

analoges Telefon ging auch bei schlechter Leitung
VoIP hat paketweise Aussetzer oder Echos
das würde ich vergleichen mit dem digitalen Fernsehbild, da fehlen dann auch gleich ganze Blöcke im Bild

Funklöcher gibts dann ja auch noch überall.

und die kleinen Faxe haben es schwer in dieser Umwelt
aussterbende Rasse und so

Ich persönlich hätte gerne beides.
Ein analoges Telefon (wo man für 20 Pfennig den ganzen Tag die Leitung halten konnte) und eine smarte Technik unabhängig davon.
Der Trend wird wohl dahin gehen. Mit der Einführung der Mobiltelefonie sind die öffentlichen Telefonzellen weitgehend verschwunden. Das könnte dem Festnetz auch passieren. Entscheidend sind konkurrenzfähige Kosten.
Ja Zellsterben ist zur Zeit überall - auch hier in einer kleinen Ortschaft in der französischen Digitalwüste.
Dagegen sind Funklöcher Dauerzustand.
Da bleibt nur das Strippentelefon zuhause.
Und wenn dies alles an der Box hängt, ist es dazu noch erschwinglich.
Nicht jeder lebt in einer Metropole. Wenn du in einem kleineren Ort lebst mit Bergen drumherum, dann viel Spass beim Ausrichten der Antenne fürs mobile Internet. Und wenn du tatsächlich Internet bekommst, dann aber oft kein LTE. Mein Tipp, einmal Urlaub im Schwarzwald machen, dann wirst du diese Frage garantiert nie wieder stellen.
Ich habe Internet über Kabel. Das ist vom Festnetz getrennt. Deshalb ist es (mir) ziemlich wurscht, ob ich da, wo ich wohne, LTE habe oder nicht.
Und weil das so ist, sehe ich keinen Sinn mehr darin, eine Festnetzleitung zu haben.
Ok, ich oute mich hiermit als Dinosaurier.
Unterwegs angerufen zu werden, während ich mit was auch immer beschäftigt bin, es ist ein Greuel.
Im Stadtbus zu sitzen, jeder fummelt an seinem Handy, keine Blickkontakte.
Was ursprünglich als Kommunikationsmittel gedacht war, verhindert genau diese.
Wenn 5 Teenis im Strassencaffee sitzen, alle glotzen in dieses blöde Ding, ohne miteinander zu reden, jeder zweite in der Fußgängerzone hat so ein Ding am Ohr,
sorry, aber da hat die klassische Kommunikation keine Chanze mehr.
Die Frage stellt sich doch eigentlich kaum noch, seit die Telefonverbindung ohnehin über VoIP läuft.

Ich hänge an meinen Internetanschluss einfach ein "Festnetz"-Telefon dran, das ist ohnehin im Preis mit drin. Warum soll ich darauf verzichten, mit einer (naja, genaugenommen drei) zentralen Telefonnummer für die ganze Famile erreichbar zu sein?
ing das kapiere ich jetzt nicht. Bei mir kommt der Internetanschluß über das Festnetz und da habe ich auch drei Telefonnummern. An einer hängt der PC, an einer das Fax und eine ist fürs Festnetztelefon. Aber da haben wir drei Telefonapparate mit denen man gleichzeitig mit verschiedenen Teilnehmern telefonieren kann.
Oder ist bei meinem Anschluß alles antik?
Auch ich bin hoffnungslos altmodisch, was Handies betrifft. Mir würde ein Festnetzanschluß nach wie vor ausreichen. Handy eventuell wegen meines Sohnes, der nur ein Handy hat und den Rest per Mail erledigt, aber der junge Mann ist ähnlich maulfaul wie sein Erzeuger, die Quasselstrippen in unserer Familie waren immer Töchterlein und ich.
Und das mit der fehlenden Kommunikation in Zügen und Straßenbahnen finde ich ähnlich nervig wie der grummelige Architekt hier.
@elfi: eine Unterscheidung zwischen Internetleitung und Telefonleitung ist in D weitestgehend obsolet.
Ob ich das jetzt "Telefon" nenne und meinen Router da mit dranhänge oder ob ich es "Internet" nenne und da mein Telefon anschließe, ist eigentlich egal.
Alle geht über dieselben Leitungen, alles geht über dieselben Server.
Den letzten Analog- und ISDN-Kunden wurde meines Wissens vor kurzem gekündigt, weil dies "Steinzeit"-Technologie demnächst abgeschaltet werden soll.
danke für die Antwort ing. Ich beschliesse hiermit, lieber weiterhin keine Ahnung zu haben und alles was meine Kommunikationseinrichtungen betrifft, den Fachleuten zu überlassen. Jeder kleine Ausflug meinerseits, irgend etwas auf diesem Gebiet zu kapieren, geht in die Hose. grummel
Festnetz ist, wenn zwei Drähte ins Haus führen. Daran hat sich seit der Analogtelefonie über ISDN bis IP nichts geändert. Mobile Telefonie/Internet ist, wenn die Verbindung über Funkmasten hergestellt wird.
Das ist doch mal eine prägnante Zusammenfassung meiner Ausführungen ...

In weiten Teilen Deutschlands kommt man für eine schnelle und sichere Verbindung um die "2 Drähte" nicht herum.
Und im Rest zahlt man horrende Tarife für LTE, wenn man auch nur annähernd in die Volumengrößenodnung der "2 Drähte" kommen will.

Oder anders gesagt: nein, das Festnetz hat sich nicht überholt.
Ähhh, ins Höschen!

Indernet kommt übrigens auch über zwei Drähte . . .
Versicherungsvertreter und die Variationen der Wahrheit.
Alleiniges Festnetz ist sowas von out. Aber so ist das eben im Wandel der Zeit ...
Fachmann, wa?
Klar. ;)