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Noch Fragen?

Feststellen DNA

In Anlehnung an die Frage nach einem GPS-Chip in jedem Kfz, wäre es nicht gut für die Aufklärungsquote bei Kapitaldelikten, dass jedem Neugeborenen gleich eine DNA-Probe entnommen wird?

Popkorn hol!
Frage Nummer 47316
Antworten (4)
Das wäre im Rahmen unseres Überwachungsstaats durchaus sinnvoll ;-)
Nur zur Erinnerung: wegen einer popligen Volkszählung sind die Leute seinerzeit auf die Barrikaden gegangen! Heute: nichts mehr, der gläserne Bürger ist längst eingeführt (siehe FA oder GKV)
Nein, das wäre es nicht. Denn: welches Neugeborene ist schon in ein Kapitaldelikt tätlich verwickelt?...
Ernsthaft, es würde nur dann etwas bringen, wenn jeder Einwohner in einem gewissen Zeitraum eine Probe abliefern würde. Was aber neben logistischen und praktischen auch rechtliche Fragen aufwirft.
Etwas OT: Im Übrigen ist man in keiner Weise gezwungen eine DNA-Probe abzugeben wenn die Polizei mal wieder mein eine Massenuntersuchung vorzunehmen. Man macht sich dadurch auch nicht irgendwie besonders verdächtig. Es ist einfach nur gutes Recht.
Etwas OT: Man macht sich dadurch auch nicht irgendwie besonders verdächtig.
Es gab mal den Fall eines Mannes, der bei dem DNA-Test nicht mitspielen wollte. Der wurde, trotz einwandfreiem Alibi, von der Staatsanwaltschaft zum Tatverdächtigem erklärt. Die DNA-Probe wurde dann vom Gericht angeordnet. Ergebnis: Unschuldig.
Es lebe die Freiheit .... Es lebe die Unschuldsvermutung ... Es lebe der Rechtsstaat ...