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Noch Fragen?

First Lady

Was macht eigentlich die Lebenspartnerin unseres Bundespräsidenten bei Staatsempfängen? Meiner Meinung nach hat sie dort nichts verloren, sie ist nicht die First Lady der Bundesrepublik Deutschland.
Oder wie seht ihr das?
Frage Nummer 44663
Antworten (4)
Lieber bh, Du hast natürlich recht. Rein formal ist sie das nicht. Aber unser Außenminister lebt mit seinem Lebenspartner in eheähnlicher Gemeinschaft und muß auch im Ausland (u. U. auch im Islam, der in dieser Hinsicht sehr heikel reagiert) repräsentieren.
Ohne mich aus dem Fenster lehnen zu wollen: Herr Gauck übertrifft bisher nach meinem Empfinden nicht nur seinen Vorgänger bei weitem. Da ist das Familienleben des BP eher unerheblich.
Damit das nicht falsch verstanden wird, lieber Amos, ich persönlich halte von Gauck sehr viel, wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir den Umweg über Wulff nicht gemacht. Aber das war eine andere Sache, und der Bürgerwille hat das geradegezogen, wenn man so will.
Und Frau Schwesterwelle hat seinen Lebenspartner auch schon mal nach China mitgenommen, unter dem Mantel der Anbahnung von Geschäftsverbindungen zwischen Deutschland und China, was absolut lächerlich war, denn auf einen Geschäftsmann, der mit seiner Firma 20 Millionen Euro im Jahr Umsatz macht, auf den haben die Chinesen gerade gewartet. Nein, der Grund der Mitnahme des Lebenspartners hatte natürlich ganz andere Gründe.
Aber hier sollte Gauck für Klarheit sorgen.
soll denn die Ehefrau von Herrn Gauck die First Lady sein, obwohl die beiden seit gefühlten zwanzig Jahren nichts mehr miteinander zu tun haben.
Die aktuelle Lebenspartnerin hat alle Pflichten einer First Lady, trägt alle Risiken einer First Lady, dann soll sie auch die Rechte haben. In meinen Augen ist sie es.
Wie sagte schon der alte Fritz: "ein jeder nach siner Facon" (und das ist gut so!)
Sie ist ja auch nicht die First Lady, sondern die First Freundin.