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Noch Fragen?

Flottes für die Family, ein cooler Van. Muß das eigentlich sein, daß Denglish zum Stilmerkmal des stern gehört?

Mich stört und ärgert das. Geht es anderen auch so?
Frage Nummer 90378
Antworten (28)
No, that's deceptive.
Sollte natürlich "yes" heißen. Have a nice tanking.
Ja!
Nö, willkommen im 21. Jahrhundert!
Das sind gleich zwei Fragen:
ad1 ) wie soll ich es formulieren: ohne Stilmerkmale wären Stilmerkmale keine Stilmerkmale. Oder anders formuliert: ja, es muss so sein, weil der Stern bzw die verantwortlichen Redaktuere etc das so wollen. Das Müssen folgt also logisch und zwangsweise aus dem wollen.
ad 2) Mais oui. Aber das ist nicht das Einzige, das mich ärgert.
Eric Idle von Monty Python hat das in Verlauf eines Sketches mal wunderbar dargestellt. Manchmal wünsche ich, ich hätte seinen Atem und seine Ausdauer...
Lieber hp: jetzt stellst Du aber meine Englischkenntnisse verdammt auf die Probe!
Wollte meinem letzten Beitrag noch nachschieben: Have a nice tanking in Theremouth (Oral-Tankstelle in Dortmund). Ging leider nicht.
Wetten, dass jetzt alle denglischen Klugscheißer nachgeschaut haben, was "deceptive" bedeutet?
Ein van ist eigentlich ein Transporter/Lieferwagen. Im engl. Englischen gibt es bakanntermaßen den Begriff "moving van", also nicht die 7- sitzige Großraumlimousine. Ist halt so wie mit dem Handy, das keine Hände hat. Der amerikanische "truck" ist auch nicht unbedingt ein LKW. P.S. ich glaube niemand hier muss google, oder sonstige Wörterbücher konsultieren, um dorfdepp's Englisch zu verstehen.
Natürlich geht es anderen, mich eingenommen, auch so. Aber nicht nur beim Stern, im alltäglichen Leben werden wir mit unsinnigen Anglizisten überhäuft. Lieber Amos, wenn du die Zeit hast, stell´dich mal in die Fussgängerzone und lausche den Kid´s. Offenbar verändert sich unsere Sprache, eine undefinierbare Mixtur aus Denglisch und Türkisch/Deutsch-Slang ...eyy alderr, guggst du.....kommt wohl auf uns zu
"Anglizisten"?
MfG machine
wenn wir schon dabei sind........
@Primus: ich hab´mein Bestes gegeben um es Ruhrpottkompatibel zu machen.
ok ok anglizismen
Der ist gut, musca! Habe ich schon lange gesucht.
Den nächsten Urlaub werd´ ich mit Sicherheit nicht auf Malta verbringen. *ggg*
MfG machine
hey, auf "Anglizisten" habe ich das Copyright...
Was sind Anglizisten? Ich kenne nur Polizisten.
Islamisten, Terroristen, Extremisten, Pazifisten, Revisionisten, Anglizisten - Verfechter extremer Positionen, uneinsichtig und unbelehrbar, teilweise gewaltbereit.
Anglizisten sind die, die in einer Radiowerbung für MMW das Publikum zum Anrufen motivieren mit dem Satz: "Du votest, was on stage performt wird"
MMW = Münchener Medizinische Wochenschrift? Oder Marius Müller-Westernhagen?
Amos, ich glaube, dass ausser Dir und mir keiner hier die MMW kennt. Wobei ich mein Abo schon vor einigen Jahren gekündigt habe...
...wobei die Zeitschrift entgegen dem Titel auch nicht mehr wöchentlich erscheint und schon mal gar nicht primär als Zeitschrift. Das ist mittlerweile alles im Wesentlichen auf e-learning umgestellt.
Aber wer von den beiden genannten Möglichkeiten "performt" denn live on stage?
Ich gestehe, dass ich mich bei dieser Werbung wirklich geärgert habe.
Bullshit ;-) aber ärgern tut es mich eigentlich nur, wenn es seit Jahrzehnten und Jahrhunderten existierende deutsche Worte betrifft, die einem Werbeindustriehalbanalphabeten mit rudimentären Englischkenntnissen zum Opfer fallen. Das Wort "voten" nehme ich mal exemplarisch: Was heisst to vote? Richtig: Abstimmen. Und was heisst Abstimmen? Richtig: Abstimmen. Es gibt also nicht den geringsten "Gewinn" durch die Änderung des Wortes, aber jede Menge Verlust, wenn die Leute, die ich erreichen will (und das will ein Autor doch, oder?) das neue Wort nicht verstehen.
Wirklich homo alert, primus! Wenn nun schon die bears so reden und nicht nur noch den Bierbauch und die Brustbehaarung zur Schau stellen wird es schlimm, im Staate Dänemark.
Meyer, entspanne Dich: No pain no gain.
MfG primusinterpares
@quietschbaer, die Franzosen sind da schon einen Schritt weiter: Die „Grande Nation“ hat seit Urzeiten ihre Sprache und Kultur besonders intensiv gepflegt und gefördert. Bereits 1635 gründete der Kardinal de Richelieu die berühmte Academie Française, um den Gebrauch der französischen Sprache zu regeln. Diese Entwicklung unterstützte in hohem Maß ein französisches Gesetz, die im Jahr 1994 verabschiedete „Loi Toubon“. Die „Loi Toubon“ regelt die Verwendung der französischen Sprache im öffentlichen Leben. Sie verbannt fremdsprachige Begriffe aus dem öffentlichen Leben, wenn es dafür ein französisches Wort gibt (bzw. geben kann).
Kannitverstan
J.P. Hebel
@bester: Aber eben jene von dir zitierte Gesellschaft zur Wahrung der französischen Sprache lässt jedes Jahr Worte zum offiziellen Gebrauch zu. Also ganz so abgeschottet ist die Sprache auch nicht. Aber eben lange nicht so unverantwortlich offen wie die deutsche Sprache. Als ich in Frankreich wohnte, ließ man in einem Jahr gnädig folgende Begriffe zu, obwohl es dafür französische Konterfei gab: Personal Computer anstelle von Ordinateur, CD-Player anstelle von Balladeur und Hamburger oder Cheeseburger (ohne Entsprechung im Französischen). Das heißt, dass ab sofort diese Begriffe auch in den neuen Auflagen der üblichen Wörterbücher zu finden sind / waren.