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Gast

Förderschule bei Autismus

Mein Sohn ist Autist. Soll er auf eine normale Schule oder auf eine Förderschule gehen?
Frage Nummer 101617
Antworten (12)
Normale Schulen bzw. Lehrer sind damit überfordert. Förderschulen sind spezialisiert und kompetenter.
Zwei befreundete Lehrer in Realschule und Gesamtschule sind absolut gegen die Inklusion.
Guten Morgen lieber Amos. Das ist nur eine Zombiefrage hier. Kein Mensch mit einem autistischen Kind würde das hier anfragen. So jemand hat längst kompetente Berater. So ein spezielles, weitreichendes Thema hier kurz und bündig anzufragen - die werden immer fauler und gedankenloser. Und bald taucht ein Zombiekollege, oder mehrere, auf und gibt vorgefertigte Binsenweisheiten von sich.
Du wirst recht haben. Warten wir mal die stern-Antworten ab. ;-)
Dann frage ich mich, wofür es Sonderpädagogen mit einer speziellen Ausbildung gibt, wenn das jetzt normale Lehrer auch umsetzen sollen. Und die Theorie von zwei Lehrern in einer Klasse dürfte ja völlig weltfremd sein.
Wenn man als Lehrer gegen Inklusion ist, hat man nicht seinen Beruf verfehlt. Wie kommst Du darauf? Deine Pauschalisierungen nehmen langsam überhand.
Aber Deine Einstellung, daß ein Arzt 7 mal in der Woche 24 Stunden arbeiten soll, ist ja auch bekannt. Übrigens dann noch zum Lohn eines Straßenfegers. Hast Du mal als Lehrer oder Arzt gearbeitet? Oder bist Du Anhänger von Papst Franziskus? Und fang nicht wieder mit Familie an: meine Eltern waren auch beide Ärzte. Ich kenne mich da ein bißchen aus.
Überspitzt formuliert würde ich einen Blinden oder Taubstummen nicht in eine "normale" Klasse stecken. Ein Rollstuhl dürfte nicht das Problem sein, wobei allerdings bereits der Toilettenbesuch Schwierigkeiten macht. Denn der Lehrer muß u. U. den Popo abputzen und beim An- und Ausziehen helfen.
Zur Bezahlung ganz offen: am Ende des Monats tränte mir das Auge. 2500 DM netto nach Abzug aller Sozialleistungen und Steuern war nicht gerade viel! Das wären heute 1250 Euro.
Okay, lassen wir das, unsere Auffassungen werden wir nicht zur Deckung bringen.
Und wenn ich in einem anderen Forum lese, daß Eltern ihr Kind mit Down-Syndrom gegen den Widerstand von Lehrern und Schulbehörde zum Gymnasium schicken wollen, werde ich nervös.
Im engsten Familienkreis habe ich einen jungen Mann, der mit Ach und Krach Glasergeselle geworden ist. Ohne Rechtschreibkenntnisse oder Rechenfähigkeiten.
Er ging zu einer Förderschule und konnte so wenigstens den Hauptschulabschluß (mit Hilfe) erreichen.
Teilweise hast Du recht. Wenn ich berücksichtige, daß damals in einer 100.000-Kommune nur 6 Internisten existierten. Heut allerdings 15! Übrigens haben die Zahnärzte damals das Geld mit Baggern nach Hause geschafft.
Ich finde, dass du deinen Sohn auf eine "normale" Schule schicken solltest. Kinder mit Autismus können genauso intelligent sein wie alle anderen Kinder und es wäre schade, wenn dein Sohn seine Intelligenz wegen seiner Krankheit nicht nutzen darf. Außerdem bin ich der Meinung, dass auch die Lehrer dort mit solchen Krankheiten umgehen können.
Da bin ich ganz anderer Meinung. Ich finde, er sollte auf eine Förderschule gehen, da die Lehrkräfte dort im Umgang mit solchen Krankheiten geschult sind und dies am besten für deinen Sohn wäre. Die meisten Lehrer an normalen Schulen sind mit solchen Dingen überfordert und kennen sich damit nicht aus.