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Noch Fragen?

Frau Nahles möchte für über 50 jährige das ALG I auf bis zu 33 Monate, bei über 58 sogar auf 36 Monate ausdehnen. Sozial gerecht?

Mein Standpunkt ist klar. Natürlich ist das gerecht. Jetzt noch die Rente auf das Mindestniveau von 60% und ich könnte der Dame und ihrer Partei mal wieder meine Stimme geben.
Frage Nummer 3000114442
Antworten (25)
Es ist ein Webfehler von Hartz IV, dass Menschen, die viele Jahre gearbeitet haben, nach (bisher) 12/15 Monaten denen gleich gestellt werden, die nie gearbeitet haben (im Grunde werden diese sogar schlechter gestellt, weil sie nichts bekommen, solange sie nicht arm sind).
Eine längere Bezugsdauer für ALG I kann hier helfen.
@Stechus
Hast Du Kreide gehabt zum Abendessen?
rayer, hattest du deinen Regenmantel an beim Tippen?

Man schreibt es richtig »über 50-Jährige«.
Achtung, Werbung: Oberlehrer Lempel versorgt Sie gerne täglich mit frisch gekackten Korinthen aus eigener Herstellung.
hmm,
das wird bei der digitalisierten Welt nicht langen.
Die Algorithmen übernehmen die Welt und dadurch wird die Arbeit knapp.
Möglicherweise bieten manche Arten von Arbeit nicht mehr Einkommen für ALLE.
Vorschlag: (-;
Jeder bekommt erst mal ein Gehalt entsprechend einem Minister BMAS (nennen wir das mal Bürgergeld) ohne Gegenleistung.

Falls eine/r uneinsichtig ist und unbedingt Anspruch auf die knappe Arbeit erheben will, dann wird er für dieses Privileg einfach mit Steuern und Abgaben belastet.
Der Versuch Maschinen zu besteuern wird möglicherweise durch die Erkenntnis, dass Maschinen auch woanders funktionieren abgelöst!
Dorfdepp,
glaubst du, ich hätte diese Werbung nötig?
@rschlämpel
Der Rechner, den Du mir ausgeliehen hast, funktioniert nicht so richtig. Da gibt es irgendwie keine Bindestriche, dafür reichlich Kommas.
Sozial und gerecht passen leider nicht zusammen.

Wenn man die Zeit von der getätigten Einzahlung abhängig macht, wäre das gerecht.

Wenn man die Rente für Alle auf Mindesnivea 60% heben würde, wäre das sozial.
@dschinn
Bei Maybritt Illner gestern Abend habe ich wieder gelernt, wie sozial und gerecht funktioniert. Für die soziale Gerechtigkeit kappt man die Rente der langfristig Versicherten und Gutverdiener auf 43% vom letzten Einkommen. Die eingesparten Gelder gibt man dann denen die nur lückenhafte Beschäftigungszeiten und geringe Einkommen hatten als Mindestgrundrente. Damit alle die in den siebziger Jahren schon vor der Einheitsrente gewarnt haben nicht wieder aufmucken schaut man, dass der Großteil der Rentenbezieher 100 - 200€ über der Grundrente liegen.
Das erinnert mich an die Rechnungen mit H4, Mindestlohn und Niedrigverdienern. Damit keiner vernünftig verdient, hält man den Mindestlohn knapp über der Sozialhilfe und stellt das als soziale Wohltat da.
Was bin ich froh seit Jahren nicht mehr in dieser Betrugsmaschinerie gefangen zu sein.

OT@Stechus
hab gelernt ;-)
Wenn man soziale Ungerechtigkeit anprangert, mit den Linken sympathisiert und den Reichen, Kinderlosen, Gut- und Doppelverdienern an den Beutel will, muss man noch lange keine arme Sau sein. Siehe Warren Buffet, der Mann ist auch der Meinung zu wenig Steuern zu zahlen.
Mich hat die Sendung auf die Palme gebracht: Mal davon abgesehen, dass zwischenzeitlich auch schon eine teilzeitbeschäftigte Putzfrau den "Leistungsträgern der Gesellschaft" (obwohl sich diese wahrscheinlich nie mit ihren Steuern und Sozialabgaben nennenswert für andere eingebracht hat) zugerechnet wird, schwadronierte Heil pausenlos von irgendwelchen "hart arbeitenden" Menschen, denen man um Himmels Willen doch Dankbarkeit schuldig sei.

1. Wer 35 Jahre geringfügige Beschäftigung oder Teilzeitarbeit ausgeübt hat, nötigt mir keinen Respekt ab und hat deswegen auch keine "Respektrente" verdient (Erinnerung: Auf meiner Renteninfo stehen 255000 Euro Einzahlung einer Anwartschaft von 1100 Euro gegenüber).

2. Nicht jeder arbeitet "hart". Ich kenne eigentlich nur wenige, die das tun (hat natürlich auch etwas mit dem Anspruch an den Einsatz zu tun)

3. Ich kann die langjährigen Putzfrauengeschichten nicht mehr hören. Auch wer nur mit unterdurchschnittlicher Intelligenz ausgestattet ist, lässt irgendwann den Mindestlohn hinter sich. Wer es nicht tut, mit dem stimmt etwas grundsätzlich nicht.

4. Paketboten: Die, die ich kenne, sind selbstständig und müssen für einen Hungerlohn arbeiten. denen nutzt die Grundrente gar nichts.
Das ganze rumgeflicke und hier ausgleichen und da reparieren ist einfach ätzend.
Ich verstehe nicht, weshalb sie nicht das ganze System von (Mindest)Löhnen, Besoldung, Renten, Gesundheit, Pflege und Sozialleistungen von Grund auf neu gestalten und dabei alle einbeziehen. Also auch Beamte und Freiberufler. Und mit klaren Regeln.
Immer nur Ungerechtigkeiten beseitigen, bringt auf die Dauer nicht weiter.
@Stechus
Ich habe abgeschaltet, als die Dame mit der kleinen Rente nicht genug hatte, um ihre Studiengebühren zu finanzieren. Na und? Will die den Doktor machen und durch fleißiges Arbeiten bis 93 die Kosten des Studienlehrgangs wieder einspielen? Ich finde es unverschämt, dass überhaupt Studiengebühren verlangt werden aber der Alten konnte ich in keiner Hinsicht folgen.
Die hat nur Stuss geredet. Wirr und zusammenhanglos. Bis zum Ende war mir nicht ganz klar, wen sie mit "wir" und "uns" meinte. Offenbar handelte es sich um eine Gruppe von Seniorinnen, die sich die Zeit an der Uni kostenlos vertreiben wollen.
Ein Professor sagte mal in einer (ziemlich gut besuchten)Vorlesung treffend: "Die Universität ist eine Bildungseinrichtung und kein Spielplatz für gelangweilte Senioren"
Mich kotzt die ganze Verlogenheit an. Jeder muss sich bewusst sein, die Löhne sind überhaupt zu niedrig in Deutschland. Dank Wiedervereinigung und jahrelangem Maßhalten bei den Löhnen sind wir zum Niedriglohnland verkommen. Die Politik klopft sich auf die Brust und behauptet die Agenda 2010 wäre die Ursache für die hohe Konkurrenzfähigkeit Deutschlands. Ich behaupte, es sind die Hungerlöhne, die erst möglich wurden durch die Agenda 2010.
Es gibt genug Länder weltweit, wo man deutlich besser bezahlt, an Löhnen, wie auch an Renten, die sind auch nicht pleite. Das Totschlagargument der Politik, ja das sind deutlich kleinere Staaten und nicht vergleichbar. So ein Quatsch. Deutschland ist das Paradies für Anleger aus dem Ausland. Die Renditen sind überproportional hoch für den der bei uns in Aktien investiert.
Was zum Beispiel Stechus nicht versteht, ist der Zusammenhang mit höherer Sozialhilfe und höheren Mindestlöhnen auf die Löhne insgesamt.
Wenn es sich nicht lohnt zu arbeiten, bleibt jeder in der Hängematte. Wird von ihr regelmäßig dem Kapital nachgeplappert.
Ich sehe das so. Willst Du mich aus der Hängematte holen, leg endlich attraktive Löhne auf den Tisch. Es kann nicht sein, dass ich für Deinen albernen Golf 40 000€ berappen soll, aber Du lässt mich dafür 15-20 Monate arbeiten. In den 1960 – 70ern reichten 5 - 7 Monate für einen Käfer.
Der gleiche Zusammenhang lässt sich auf die Rente herstellen.
Ich hab vor Jahren das mal durchgerechnet. Wenn man die Löhne wie bis zu den 90er Jahren mit 2-3% statt mit 0,5 -1 Prozent pro Jahr angehoben hätte, lege der Bäcker bei 3-4000€ brutto, der Fach- und Schichtarbeiter Industrie bei 5-6000€ und der Spezialist bei 8000€ . Das ist so ziemlich genau der Lohn, den es mal in DM gab. Na und? Beim Einkauf hat es doch auch geklappt. Das Brötchen kostet 30Cent, vor 20 Jahren 30Pf. Zurück zur Rente, kannst Du dir vorstellen, wie der Satz der Rentenversicherung bei 18% läge? Auf alle Fälle genug für den Rentner.
Ich versuch's noch mal so, hatte das schon mal als separate Frage eingestellt, wurde aber gelöscht. Weiß jemand, ob mit Dorfdepp hoffentlich alles i.O. ist?
Alienne,
der hat sich verpisst, weil er Angst vor mir hat.
@ Alienne

Danke der Nachfrage, das ist sehr nett von dir. Hier ist alles ok.
Freut mich zu hören, Dorfdepp :-)
Mich freut es nicht, dachte er wäre in seinem gottverlassenen Dorf in der hintersten Ecke von Hessen, btw. Hessen gibts doch gar nicht, irgendwo inner Scheune mit seiner Magt der dummen Liese, für immer untergetaucht.
Schön zu hören.
Vom Rentner war allerdings auch schon lange nix mehr zu lesen.
Den vermisst auch keiner Matthew
Mal den teufel nicht an die wand
Wer ist denn der Rentner?
Hi Jeanny, wie du ja richtig erkant hast, sind die meisten der aktiven Teilnehmer hier in fortgeschrittenem Alter.
In seltenen Fällen kennnen sich diese untereinander und können den anderen mitteilen, wenn einer dahingeschieden ist. Bei Amos war das der Fall. Rentier war ein ebenfalls sehr aktiver User, der irgendwann nicht mehr schrieb. Vielleicht, weil er nicht mehr lebt, vielleicht auch, weil ihm aufgefallen war, dass er hauptsächlich Unsinn verzapfte.

Es kann bei den meisten eben keiner wissen, warum er nicht mehr schreibt. Und hin und wieder stirbt halt jemand. Wie im richtigen Leben.
Aso, ok. Das war wohl lange vor meiner, ich hoffe noch länger, Zeit
Das Geld ist weg, da kann die wollen was sie will.
@simpel es heisst: >>über 50 jährige<<