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Noch Fragen?

Freedom is Just Another Word for Nothing Else to Lose

Stimmt das noch?
Frage Nummer 3000011265
Antworten (14)
"Freedom is just another word for nothing left to lose" laut Janis.
Und stimmt das noch, Bobby McGee?
Das sollte jeder für sich selber beurteilen. Persönlich bin ich recht bescheiden und komme gut damit zurecht.
Hat das denn schon irgend wann einmal gestimmt?
Asketen u.Ä. sind davon überzeugt.
Besitz belastet. Eigentum noch mehr.
Hedonistisch betrachtet wäre es eine Katastrophe.
primus
manchmal ist die Welt um mich herum eine Katastrophe.
Oder bin ich jene? Nein, nicht die Welt, sondern die Katastrophe.
Elfi sagt, es ist alles meine eigene Schuld.
Richte Elfi von mir aus, dass sie mit ihrer Aussage Unrecht hat.
bedeutet Freiheit wirklich nur, dass man nichts (mehr) zu verlieren hat? Frag mal die Flüchtlinge, die werden Dir wahrscheinlich etwas anderes erzählen.
Im übertragenen Sinne allerdings hat dieser Satz durchaus seine Berechtigung: "Ich habe nichts mehr" kann nämlich auch bedeuten "es gibts nichts mehr, was mich hier festhält, ich muss auch nichts und niemanden Rücksicht nehmen" - und dann bin ich wirklich frei in dem Sinne, dass ich die Möglichkeit habe, das zu tun, was ich tun will, ohne Rücksicht auf fremde Befindlichkeiten nehmen zu müssen: Keine Auto, das abbezahlt werden muss, keine Miete, die bezahlt werden muss, kein Chef, für den ich arbeiten muss, um das Geld zu verdienen, dass ich für Auto und Miete (und für andere Dinge) benötige - ich bin frei in dem Sinne, dass ich auf Konventionen pfeifen kann und mein Leben so gestalte, wie ich es für richtig halte.
Nur sehr wenige Menschen schaffen es allerding,s sich diese Art von Freiheit aufzubauen. Oft sind es eigene Gedanken, die einen dann doch wieder einengen: Diese Jeans gefällt mir gut, ich muss aber doch etwas zu essen kaufen, was werden meine Nachbarn oder Freunde von mirdenken? - Und schon bin ich wieder unfrei, gefangen in dem Gefängnis, das ich aus meinen eigenen Gedanken und Glaubenssätzen um mich herum errichtet habe.
Vor der Readikalität, die hinter diesem Ansatz steckt, haben viel zu viele Menschen Angst.
In gewisser Weise, Croc, bist Du aber durchaus auf dem Weg dorthin: Du weißt ganz genau, welche gesellschaftliche Stellung eine Frau mit Deinem Beruf hat. Du kennst die moralischen Vorbehalte, die Dir oft entgegengebracht werden. Aber das ist Dir im großen und ganzen egal. Du tust das, was Dir gefällt, Du stehst dazu und kümmerst Dich nicht um das, was andere von Dir halten. Und wenn doch, zeigst Du es nicht öffentlich. Du bist stark. Zumindest mir imponiert das!
Lieber HP, du irrst dich. Croc ist nicht stark. Sie ist verletzlich wie du und... (nee, ich nicht).
Das Eine schließt das Andere nicht aus. Croc ist sogar sehr verletzlich, gar keine Frage. Aber sie zeigt ihre Verletzungen nicht öffentlich, sie macht das im Wesentlichen mit sich selber aus. Sie steht zu sich, sie wehrt sich. Sie muss keinem von uns beweisen, wie toll sie ist. Sie ist stark, auch und gerade weil sie ab und zu einen Schwachen Moment hat. Nur ein starker Mensch kann schwache Momente haben. Ein schwacher Mensch ist immer schwach, nicht nur momentweise.
bh_roth & hphersel
Ich verneige mich.
Eure Frauen dürfen sich glücklich schätzen.
Da mi basia mille.