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Noch Fragen?

Für unseren neuen Kaminofen möchte ich erstmals Brennholz kaufen, auf was muss ich dabei aufpassen?

Es hat etwas ebenso Beruhigendes wie Romantisches, wenn man ins Feuer schauen kann. Deshalb wollten wir schon immer einen Kaminofen. Jetzt ist es endlich soweit, nur Brennmaterial fehlt uns noch.
Frage Nummer 1570
Antworten (3)
Unbedingt auf die "Restfeuchte" achten. Brennholz soll mindestens drei Jahre getrocknet sein - draußen luftig unter Dach, nicht im Keller! Viele Händler bieten Kammer getrocknetes Holz an. - Grundsätzlich kann man jedes Holz verbrennen, auch Nadel- und Weichholz. Es muß nur wie gesagt trocken und vor allem unbehandelt sein.
In weiten Teilen gebe ich meiner Vorrednerin recht, das Holz sollte trocken sein (ca.12 % Holzfeuchte) und keinesfalls im Keller gelagert werden, um einerseits Schimmelbildung vorzubeugen, andererseits holt man sich im Holz evt. befindliches Ungeziefer ins Haus.
Aber bei der Verwendung von Nadelholz wäre ich zurückhaltend, und würde es nur in kleinen Mengen, keinesfalls ausschließlich, verbrennen.(Auch wenn es so schön knallt und knistert)
Der hohe Harzanteil, und die damit verbundene Rußbildung tut keinem Kamin/Schornstein gut.
Am Besten eignet sich Buche, gefolgt von Eiche und Birke, aber auch alle Obsthölzer sind sehr gut geeignet. Hände weg von bitumengetränkten Teilen aus dem Baumarkt!!!!
Lass dich beim Brennholz kaufen nicht über den Tisch ziehen. Am besten besorgst du es dir beim Bauern. Den höchsten Brennwert erzielst du mit Hartholz wie beispielsweise Buche. Achte darauf, dass das Holz gut abgelagert ist. Du kannst es sowohl Stermeterweise bekommen und musst dann selbst spalten. Sehr viele bieten das Holz auch ofenfertig geschnitten in Längen zwischen 25 und 33 Zentimetern an.