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Noch Fragen?

Für was kann man den Dispositionskredit verwenden und brauche ich so etwas?

Ich war letztens bei meiner Bank und die haben mir einen Dispositionskredit angeboten. Soll ich mich darauf einlassen?
Frage Nummer 1409
Antworten (5)
Wenn dir die Bank den Dispositionskredit angeboten hat, dann hast du ein geregeltes Einkommen vorzuweisen. Der Kredit beträgt die dreifache Höhe des Einkommens und wird dem Konto gutgeschrieben. Sind deine Ausgaben einmal höher als dein Guthaben, dann greift der Kredit.
Ich kann dir nur abraten, diese Kreditform abzuschließen, denn die Zinsen sind sehr hoch. Das ist zwar von Bank zu Bank sehr unterschiedlich, aber du bekommst das Geld ja nicht geschenkt und die Banken wollen auch leben. Ich bin schon 51 Jahre alt und habe mir noch nie einen Dispositionskredit einrichten lassen, weil mir einfach die Zinsen zu hoch sind.
Verwenden kann man den Dispositionskredit für alles. Es ist halt ein Verfügungsrahmen und du musst gegenüber der Bank nicht im Einzelfall begründen, wofür du das Geld brauchst/gebraucht hast. Zinsen zahlst du nur, wenn du ihn nutzt. Eine gewisse Summe ist immer praktisch, noch besser ist es allerdings, ein gewisses Guthaben auf dem Konto zu haben, falls in einem Monat doch mal eine Rechnung mehr anfällt. Ob du ihn wirklich brauchst, musst du selber entscheiden ...
Ein Dispositionskredit ist eine feine Sache. Man kann ungestört einkaufen und braucht nicht erst nachzusehen, wie viel Geld noch auf dem Konto ist. Hat man das Konto wirklich einmal überzogen, dann kann man es ja wieder ausgleichen. Hat man kein Geld zum Ausgleich, dann wird es schwierig, denn horrende 15% Zinsen sind schon eine Menge für einen Kredit.
Also ich würde an deiner Stelle auch einfach darauf verzichten. Ein Dispo ist teuer und unnötig. Natürlich kann es mal passieren, dass man kurzfristig etwas mehr Geld brauch als auf dem Konto ist, aber das sollte die absolute Ausnahme sein. Also ich würde den Dispo ablehen.