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Noch Fragen?

Fußballer-Transfer

Müssen Fußballer bei einem Transfer von einem zum anderen Verein eigentlich zustimmen? Oder wechselt der "Besitzer" wie auf dem Viehmarkt per Handschlag? Natürlich gegen entsprechende Summen, Ablöse usw.
Frage Nummer 34884
Antworten (3)
Ein Spieler, dessen Vertrag ausläuft, geht dahin, wo er will (im Zweifel wo die meiste Kohle lockt)
Ein Spieler , der einen Vertrag hat, kann nur im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Verein wechseln. Beide müssen einverstanden sein.
Es kann passieren, dass der Spieler zu Verein X wechseln will, Verein Y aber eine höhere Ablösesumme bietet. Dann kann der Verein den Wechsel zu X untersagen. Das ist dem Spieler in der Regel egal, geht er halt zu Y.
Umgekehrt kann es sein, dass der Verein den Spieler loswerden will. Aber da muss der Spieler mitmachen, er unterschreibt den Vertrag beim neuen Verein. Das muss er nicht (siehe z. B. Thomas Berthold in den 90ern, der hat seinen gut dotierten Vertrag bei den Bayern einfach abgesessen). Allerdings verzichtet er dann auf Prämien und dergleichen, weil beim derzeitigen Verein kommt er auf keinen grünen Zweig mehr.
Klar, logisch. Natürlich kann der Verein Druck machen indem man die Perspektiven vernebelt, aber wenn es hart auf hart kommen würde, hätte der Spieler alle Trümpfe in der Hand, da z.B. ein Ausperren vom Training usw. gg. europäisches Arbeitsrecht verstößt.

Außerdem muss der Spieler sich ja über Gehalt, Handgeld, Vertragsdauer und Erfolgsprämien mit seinem neuen Vertrag einig werden. Also ohne Spieler geht kein Wechsel von statten. Der Verein kann nicht für den Spieler den neuen Arbeitsvertrag unterschreiben.
Der Spieler muß zustimmen