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Gast

Geben Italiener afrikanischen Flüchtlingen 500€ um von Italien nach Deutschland zu reisen?

Diese Meldung löst Erstaunen aus, oder kann diese Meldung nicht richtig sein?
Frage Nummer 66181
Antworten (6)
da schieben wir seit Monaten, wenn nicht Jahren, unsere Kohle nach Italien und (fast) alle beschweren sich..
Und wenn die Italiener jetzt mal einen Teil davon zurückschicken und den höflicherweise persönlich überbringen lassen, ist es auch wieder nicht recht.
Da die Meldung in der BILD stand, muß sie richtig sein.
Starmax?
Interessant ist allerdings, daß die Meldungen der Bild zwei Tage später in der FAZ stehen.
Keiner will sie haben, In Hamburg will man sie lediglich gratis ins EU-UrsprungslandItalien zurückverfrachten.
Die Frage ist nicht von mir, das Problem aber bekannt.
Meine meinung dazu: In Afrika für diese Menschen Jobs schaffen (Solarkraftwerke). Der Strom kann als Gleichstrom fast verlustfrei nach Europa kommen. Oder Wasserstoff erzeugen - das Abfallprodukt Wasser ist dort auch gut verwendbar.Dagegensteht aber die dortige Mentalität und die Dummheit unserer Politiker.
Ob das stimmt, weiss ich nicht. Es wäre aber nachvollziehbar, weil Italien (und auch Griechenland) den Hauptstrom der Flüchtlinge abbekommt. Diese Regelung, daß Asylbewerber im Erstland verbleiben müssen, ist meiner Meinung nach nicht besonders gut. Die Flüchtlinge werden in diesen Ländern menschenunwürdig behandelt, weil die Aufnahmeländer damit überfordert sind.
@ starmax, mit deinem Vorschlag wäre aber nur der Strom der Wirtschaftsflüchtlinge eingedämmt. Es sind auch noch andere Möglichkeiten denkbar. Die Korruption der Politiker in Afrika und die damit verbundene Zerstörung von Existenzgrundlagen ihrer eigenen Bevölkerung ist auch mit Schuld.
Die Asylbewerber, die um ihr Leben oder um das ihrer Familien fürchten müssen, würden trotzdem kommen.
Kein Mensch auf dieser Erde verlässt freiwillig ohne triftigen Grund seine Familie und sein Land, um sich irgendwo in der Fremde in einen erbärmlichen Verhau mit einer ungewissen Zukunft einpferchen zu lassen.