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Noch Fragen?

Gibt es ein gesetzlich bindendes Urlaubsentgeld und Höhe dieses Geldes oder kann das jeder Arbeitgeber selber entscheiden?

Frage Nummer 44640
Antworten (5)
weder noch;
es gibt keine gesetzliche Regelungen über Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.
Bei den meisten ist das aber tariflich geregelt (es waren jedenfalls mal die meisten, aber tarifverträge sind auf dem Rückzug) In den Tarifverträgen steht drin, wieviel Urlaubsgeld es gibt und wann.
Ist der Arbeitgeber tariflich nicht gebunden, kann er das tatsächlich selbst entscheiden. ABER: zahlt der Arbeitgeber mehrmals hintereinander, OHNE zu sagen, dass das freiwillig und jederzeit widerrufbar ist, dann entsteht ein Anspruch.
Der Arbeitgeber hat gewisse Freiheiten in der Gestaltung, jedoch ist im Paragraph 11 des Urlaubsgesetz des Bundes vorgeschrieben, dass eine Fortzahlung des Lohnes bei Urlaub zu leisten ist. Und zwar mindestens in der durchschnittlichen Lohnhöhe der vorherigen 13 Wochen, ohne Überstundenzuschlag.Bei Abweichungen sollte man den Arbeitsvertrag überprüfen, ob dort andere Angaben gemacht wurden.
Ist eine freiwillige "Kann-" oder eine tarifvertragliche Leistung. Nicht verwechseln mit der gesetzlichen Lohnfortzahlung während des Urlaubs.
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Diese Frage ist leider nicht pauschal zu beantworten. Unterliegt man einem speziellen Tarifvertrag, so ist die Höhe des Urlaubsgeldes in der Regel eindeutig geregelt. Beispiele: Gastronomie derzeitig 8,80 pro Tag; Landwirtschaft derzeit 7,74 pro Tag. Das Urlaubsgeld unterliegt der Pauschalversteuerung.
Das Urlaubsentgelt ist in der Tat mit einem Richtwert in Paragraph 11 des Bundesurlaubsgesetze für deutsche Arbeitnehmer festgesetzt. Dieser Richtwert schreibt vor, dass zumindest der Durchschnittswert der letzten 13 Wochen vor Antritt des Urlaubs gezahlt werden muss.Dies gilt aber nicht für extravergütete Überstunden. Es kann je nach Arbeitsvertrag aber auch mehr sein.