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Noch Fragen?

Gibt es noch Vorbehalte gegen Online-Banking?

Vor ein paar Jahren war das noch so. Inzwischen habe ich ein zusätzliches Konto bei einer skandinavischen Bank, in welches ich mich online mit einem TAN-Generator einlogge. Das scheint mir ziemlich sicher zu sein, oder gibt es Bedenken?
Frage Nummer 103287
Antworten (12)
Hi,
ich benutze schon seit fast 8 Jahren Onlinedienste der Banken und bin sehr , sehr zufrieden.
Es geht alles jetzt viel schneller. Es ist sicher. Ich habe komplette Übersicht, was auf dem Konto geschieht, sogar wenn ich im Ausland bin.
Ich habe da keine Bedenken.
Do it!!!!
LG
Ich arbeite seit 15 Jahren online, anfangs mit der PIN-Liste, dann mit der gebundenen Pin - alles ohne Probleme.
Mittlerweile haben aber auch die bösen Buben aufgerüstet. Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen arbeite ich heute nur noch mit HBCI bei getrenntem Kartenlesegerät mit eigener Tastatur. Das ist die fast einzige Chance, sicher zu sein (eventuell noch m-Tan, aber das nie mit einem Smartphone, nur mit einem Popelhandy ohne Internetzugang).
Der TAN-Generator ist auch ein separates Kartenlesegerät, ist dabei etwas umständlicher als HBCI, erscheint aber vergleichbar sicher. Keine Bedenken.
Nur ist mein TAN-Generator unzuverlässig. Ich war eingeloggt, und beim Überweisungsvorgang ist er "abgekackt". Emails an die Bank haben nichts gebracht, keine Antwort. Dann habe ich in einer Wutaktion wahllos darauf eingetippt, und dann ging er wieder (Das würde jeder Ingenieur so machen). Zuverlässigkeit und Kundenbetreuung sehen für mich allerdings anders aus.
Frag mich nur, warum es das System mit den Papier-Tans nicht mehr gibt. Deutlich sicherer jedenfalls als das System mit Handy, insbesondere, wenn die Leute dann noch direkt mit dem Smartphone Online-Banking machen.
Dann empfehle ich Dir, eine Bank mit HBCI-Banking zu suchen. Damit habe ich noch nie ernsthafte Probleme gehabt.
Kann man hier nachlesen.
@Zombie: das System mit den Papier-Tan-Nummern gibt es noch.
Aber es hat zwei gravierende Probleme: eines sitzt vor dem Bildschirm. Du würdest nicht glauben, wieviele Leute auf eine vermeintliche E-Mail ihrer Bank reagieren, den Link anklicken (der in Wirklichkeit zu den ukrainischen Hackern führt) und "zur Klärung der Verbindungsdaten" Kontonummer und fünf TAN-Nummern eingeben.
Das andere ist weit fieser, weil es auch der vorsichtige User nicht vermeiden kann: Dein Computer wird gekapert und wenn Du Deine Banking-Seite aufrufst, wird die Überweisung manipuliert oder verzögert, wie genau, weiß ich nicht. Auf jeden Fall wird Deine TAN abgefangen und zeitgleich für eine getürkte Überweisung verwendet. (darf man eigentlich "getürkt" noch sagen, oder ist das diskriminierend?).
Deswegen nurnoch verschlüsselt und mit Hardware gekoppelt.
Ich benutze Papier-TAN-Listen, zu denen außer mir keiner Zugang hat. Habe von meiner Bank gerade 100 neue Nummern erhalten. Einziger Nachteil: ich habe mein Tageslimit für Überweisungen im niedrigen 4stelligen Bereich selber festgelegt. Für größere Überweisungen rufe ich bei Bedarf meinen Bankberater an, der dann den Auftrag telefonisch annimmt und umgehend durchführt.
@Amos: das ist genau so, als würdest Du Bargeld im niedrigen vierstelligen Bereich geschützt am Körper mit Dir herumtragen. Die Wahrscheinlichkeit, einem sehr geschickten Tachendieb zu begegnen, ist recht gering und er muss einen gewissen Aufwand treiben, um Dich abzulenken. Aber sollte er Dich ins Visier nehmen, dann ist diese Kohle weg.
@ing: Papier-TAN halte ich für sicherer als SMS. Die kann ja noch leichter gehackt werden. Außerdem ist der Aufwand geringer, den ich treiben muß.
Ich habe weder Onlinebanking in Nutzung und mir zusätzlich verbeten, jeglichen theoretischen Zugang, auch wenn ich ihn nicht zu nutzen brauche, legen zu lassen, da er trotzdem missbraucht werden könnte. Einer Frau, die ebenfalls einen Generator hatte, ist vor einigen Monaten folgendes passiert: Eine Art Doppelangriff. Kriminelle fanden ihre Handynummer raus, sendeten im Namen der Bank / des Instituts eine Anfrage, deren Antwort sie durch einen TAN verifizieren sollte per Rück-SMS. Hat sie gemacht und die Diebe hatten einen unbenutzten TAN. Strikte Datentrennung von KN/IBAN und Handynummer ist wichtig, ein Doppelangriff bis dato nicht bekannt. Nun ist nicht jeder so unmisstrauisch, aber der Anschi** lauert überall.
Ich benutze seit sechs Jahren den Tan-Generator und es ist noch nie etwas passiert. Du kannst auch Deine Karte irgendwo verlieren und der, der sie findet kann damit einkaufen gehen. Heutzutage ist nichts ganz sicher ;)