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Noch Fragen?

Gibt man eigentlich schon im Anschreiben bei einer Bewerbung die Gründe an, warum man sich gerade in dem Betrieb bewirbt?

Frage Nummer 47938
Antworten (20)
Ja, wo denn sonst? Im Lebenslauf?
Am Besten auf den Umschlag, dann b rauchen die den gar nicht öffnen.
Nein, das macht man erst bei der Kündigung oder wenn man die Frau des Chefs kennengelernt hat.
Nein, das solte ein strenges Geheimnis bleiben.
So unsinnig ist die Frage nun wirklich nicht, wie die "tollen" Helfer sie darstellen wollen. In der Tat kenne ich die Anschreiben auch eher so, dass man Argumente findet, warum man auf die ausgeschreibene Funktion besonders gut passt. Allerdings schadet es auch nicht einfließen zu lassen, dass man sich darauf freut in einem internationalen Großkonzern mit seinen Entwicklungsmöglichkeiten zu arbeiten oder ähnliches. Falls solche Begründungen zu aufgesetzt klingen, lässt man sie besser weg. Im Zweifel immer Freunde fragen, was sie von der Formulierung halten.
Sehr gute Antworten hier, nur Kaktus haut voll daneben. Genau darum ging es doch, du hast praktisch nur diese Gelegenheit, auf dich aufmerksam zu machen, dich von Mitbewerbern abzuheben, um zum Gespräch eingeladen zu werden. Natürlich kann man das dort noch vertiefen.
Stechender Kaktus,
es widerstrebt mir, auf Zombiefragen "tolle" Antworten zu geben. Jux rein, Jux raus heisst da die Devise. Lustig ist allenfalls, dass sich manche wirklich bemühen, auf solche Fragen seriöse Antworten zu geben.
@dara: es steht Dir frei, auf Zombiefragen lustige Antworten zu geben, wenn sie denn lustig sind.
Man sollte m.E. aber auch seriöse Antworten geben. Der Zombie braucht sie nicht, aber die "Laufkundschaft", die sich hier mehr oder weniger ausschließlich passiv betätigt, ist vielleicht an der Frage tatsächlich interessiert.
@ ing793
Ein Bewerbungsschschreiben hat etwas mit "Werbung" zu tun. Der Arbeitsmarkt ist ein Markt, dort bietet man seine Arbeitskraft und/oder Fähigkeiten an. Dazu muss man gute Gründe haben, sich aus der Masse der Mitbewerber herauszuheben. Ein "Muss" ist dabei anzugeben, warum man gerade für diese Stelle der geeignetste Bewerber ist und warum man sich genau für diese Firma interessiert.
Das weiß eigentlich fast jeder hier, deswegen ist diese Antwort kaum von allgemeinem Interesse. Die Zombie-Frage ist unendlich blöd und verdient daher entsprechende Antworten.
natürlich ist die Frage in sich recht trivial - wenn es einen Grund gibt, sich genau bei dieser Firma zu bewerben, dann sollte dieser Grund im Anschreiben stehen und nirgendwo anders.
Andererseits: das gilt ohne Einschränkungen eigentlich nur für Initiativbewerbungen. Wenn ich dagegen auf eine Anzeige antworte, dann muss ich natürlich darlegen, dass ich alle Voraussetzungen für die Stelle erfülle und der geeignete Kandidat bin. Aber Gründe, sich genau bei diesem Betrieb zu bewerben muss ich mir nicht aus den Fingern saugen. Ich bewerbe mich, weil da eine freie Stelle ist, die mich anspricht - Punkt. Wäre die Stelle beim Nachbarbetrieb frei, würde ich mich dort bewerben (gut, soweit muss die Ehrlichkeit nicht gehen). Ich mache mich eventuell sogar unglaubwürdig, wenn ich so tue, als hätte ich seit Monaten auf diese(!) Anzeige gewartet.
@ ing793
Bewerber sind gut beraten, wenn sie sich im Vorfeld über das Unternehmen informieren. Dann sollten alle, die nicht ganz auf den Kopf gefallen sind, eine Begründung finden, warum sie in diesem Unternehmen arbeiten wollen. Das zeigt, dass man sich mit der Stellenanzeige befasst hat.
Ein Bewerber im Vorstellungsgespräch, der sagt: "Ich würde gerne bei Ihnen arbeiten, übrigens, was stellen Sie eigentlich her?" kann doch gleich wieder nach Hause fahren.
@ing793 , gute Antwort!
@2G3G: Wenn du der Meinung bist, dass eine Antwort gut ist, warum vergibst du dann keine Sternchen?
Weil er in der Grundschule nur Singen und Klatschen hatte.
@BH, habe ich, 20:32h
Hallo,
ja im Anschreiben solltest du auf jeden Fall die Gründe für deine Bewernung nennen. Dazu gehören dein Intresse an dem Betrieb, der Firma, deine Motivation und die Fähigkeiten, die dich besonders für den Job qualifizieren. Das Anschreiben ist die erste Seite die ein Arbeitgeber sieht, es ist daher wichtig sofort zu überzeugen. Für den Arbeitgeber sind die Gründe warum du dich gerade bei ihm bewirbst natürlich von Interesse. Wenn du Schwierigkeiten beim Schreiben der Bewerbung hast rate ich dir im Internet einige Musterbewerbungen anzusehen. Das kann beim formulieren helfen und macht deutlich was wirklich wichtig ist.
Einen kleinen Vorteil bringt es schon, eine Begründung zu haben, warum man sich gerade in dem jeweiligen betrieb bewirbt. So kann man zumindest schon einmal nachweisen, daß man sich mit dem eventuell neuen Arbeitgeber auseinander gesetzt hat. Außerdem erkennt der jeweilige Personalchef, daß man keine Serienbewerbungen ausgedruckt hat und man sich Mühe macht eine neue Stelle zu finden.
Ja, das sollte man unbedingt. Die Motivation des Bewerbers ist einer der Hauptbestandteile des Anschreibens. Wer hier überzeugend rüberkommt, hat bereits einen guten Eindruck hinterlassen. Natürlich ist der Rest des Anschreibens auch wichtig, aber wenn man dem Empfänger glaubhaft und gut begründet erläutert, warum man gerade bei IHNEN arbeiten will, ist das schon goldwert.
Teil 1
ich hänge mich da mal ein wenig aus dem Fenster: von allen bisherigen Beantwortern hier in diesem Thread bin ich wahrscheinlich der Einzige, der Bewerbungen bekommt(!).
Der Bewerber soll seine Qualifikation darstellen, die Übereinstimmung mit den Anforderungen. Er sollte sich mit dem Unternehmen erkennbar beschäftigt haben, idealerweise hat er einen firmenspezifischen Punkt entdeckt, wo er sich einbringen kann.
Der Bewerber möchte den Job und er möchte das Gehalt. Aber jeder Bewerbungsempfänger weiß(!), dass derjenige sich auch woanders bewirbt und er wäre auch dumm, das nicht zu tun. Deshalb verabschiedet Euch von dem Gedanken, dass eine "Liebeserklärung" an die Firma (zu Ihnen wollte ich schon immer, weil....) Euch eine herausgehobene Position im Bewerbungsprozess verschafft.
Teil 2:
Mehr als 90% aller Bewerbungen verschwinden sofort wieder im Postausgang: Absage. Oft, weil der Bewrber zu viel darauf eingeht, warum er die Stelle bei uns haben will, statt darzulegen, warum WIR IHN haben wollen sollten, wo UNSER Vorteil ist. Seine Qualifikation(!) soll den Bewerbungsempfänger sabbern lassen, nicht seine Wünsche an die Zukunft.