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Griechenland gibt einem zu denken. War der Euro je eine stabile Währung?

Frage Nummer 31974
Antworten (4)
Die meisten Deutschen denken der Euro sei eine butterweiche Währung. Doch sie irren sich. Der Euro ist sogar stabiler als die D-Mark. Seit Einführung der Gemeinschaftswährung 1999 lag die Inflation durchschnittlich bei 1,5 Prozent. In den fünf Jahrzehnten zuvor lag der durchschnittliche Wertverlust bei 3 Prozent pro Jahr und von 1991 bis 1998 lag die Geldentwertung in Deutschland sogar bei 0,9-5,6 Prozent. Da der Euro bei 1,5 Prozent Inflation pro Jahr liegt, ist er deutlich stabiler als die D-Mark und somit eine stabile Währung.
Schon viele Jahre vor der Einführung des Euros, gab es unter den Wirtschaftswaisen sehr kritische Gegenstimmung und offen ausgesprochene Warnungen. Der Gedanke der Globalisierung und des einheitlichen Europas war ein frommer Wunsch. Man wollte eine Einheit nach außen hin präsentieren. Richtig stabil war der Euro als Währung allerdings nie.
Ja ja - die "WirtschaftswAisen"....
Die Planung des Euro wurde sehr viele Jahre lang hart umstritten. Es gab schon vor Einführung des Euros extrem viele Gegenstimmen, die so etwas, wie in Griechenland, vorhergesagt haben. Man wollte die Globalisierung und hörte nicht auf die warnenden Stimmen. Es ist durchaus möglich, dass Griechenland noch weitere Länder folgenden werden bzw. die Griechenland Krise auch in zweiter Linie betroffene Länder mit sich reissen wird.