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Noch Fragen?

Große Korrektur und Sorry

Liebe Leute, da habe ich wirklich nicht aufgepasst, Asche auf meinen großen Zeh.
Ich bin davon ausgegangen, dass das Flugzeug vom Laufband bewegt wird. Siehe die Analogie mit dem Autodach.
Was der Frager meint, ist wohl die Analogie des Autos mit 100 km/h, von dem ein Speer mit 100 km/h nach hinten geschleudert wird.
+100 km/h - 100 km/h = 0 km/h. Der Speer fällt einfach runter.
Bitte verzeiht mir meine unbedachten Antworten.
R.
Frage Nummer 3000068445
Antworten (11)
So isses. Nur mit dem Zusatz, dass der Frager das nicht nur gemeint, sondern es unmissverständlich so geschrieben hat.
☺Heul doch!☺
Dann kann ich noch meinen Senf dazu geben

Die Fragestellung ist eindeutig: Flugzeug und Band bewegen sich mit identischer Geschwindigkeit. Wodurch die Bewegung des Flugzeuges erzeugt wird, ist klar: Propeller- oder Jetantrieb. Was aber bewegt das Laufband? Ein wer weiß wie gearteter Motor? Nein, das Laufband soll sich mit derselben Geschwindigkeit bewegen. Und die zu erzeugen ist ganz simpel:

Wir lassen die Triebwerke des Fliegers an und ‚geben Gas’. Durch den dadurch erzeugten Vortrieb bewegen sich die Räder des Fahrwerks. Und das darunter befindliche Band setzt sich entgegengesetzt ebenfalls in Bewegung. Es nimmt die Bewegungsenergie der Räder auf. Solange das Band dieser Energie standhält, werden die Triebwerke keinen Vortrieb erzeugen. Am Ende bleibt nur die Frage: Was hält länger durch? Das Band oder das Flugzeug? Bei einer theoretischen Betrachtung ist das allerdings sekundär.

Wer’s nicht glaubt, soll mit dem Auto in die Werkstatt fahren. Dort gibt es einen Rollenprüfstand. Wer es schafft, mit der Motorkraft des Autos die Rollen zu verlassen, soll es hier berichten.
Zitat: "Wer es schafft, mit der Motorkraft des Autos die Rollen zu verlassen, soll es hier berichten."
.
Na, dann berichte ich mal: Täglich schaffen das tausendfach die Prüfer des TÜV und Dekra. Irgendwie müsse die ja vom Prüfstand freikommen, oder? Und das schaffen die einfach, indem sie die durch Motorkraft herunterfahren von den Rollen.
@derDoofe: ein Flugzeug bewegt sich nach vorne, weil nach hinten Masse "weggeworfen" wird.
Dabei ist es ihm theoretisch völlig egal, ob sich der Boden unter ihm vorwärts, rückwärts oder seitwärts bewegt.
Genau genommen ist im Regelfall überhaupt kein Boden da.
Natürlich ist ein Boden da. Das Flugzeug steht mit den Reifen darauf. Wie sollte es sonst von null auf hundert kommen, um abzuheben? Du lässt immer und bewusst die Relativgeschwindigkeit zwischen Tragflächen und Luft außer Acht. Aber die allein zählt.
Im Regelfall fliegt ein Flugzeug, deswegen ist im Regelfall kein Boden da.
Und ein Flugzeug, das mit 300 km/h abhebt, beschleunigt in der Luft auch ohne Bodenkontakt auf eine Reisegeschwindigkeit von irgendwas um die 950 km/h. Es braucht keinen Boden, um zu beschleunigen.

@bh_roth: ich bewundere die Autorität, die Dir bei gewissen Themen zugesprochen wird. Du hast gesagt "es geht nicht" und selbst gestandene Ingenieure ziehen eher Newtons Gesetze in Zweifel als Deine Aussage. Chapeau
bh_roth, wenn du jetzt noch erwähnt hättest, dass die Rollen auf dem Prüfstand nach dem Test arretiert werden, würde ich dir Beifall zollen. Überlege doch mal: Selbst ein Bolide würde bei mehr als 300 Km/h Radgeschwindigkeit wie festgenagelt auf dem Prüfstand stehen bleiben. Und wenn du dann auch noch alle Windleitbleche entfernst, wird er trotzdem nicht abheben.

ing, das übliche Geschwätz im Kampf um das letzte Wort.
bh_rot, noch mal zur Klarstellung. Beim Rollenprüfstand treiben die Rollen die Räder an.
@derDoofe: das inhaltlich "letzte Wort" in dieser Angelegenheit überlasse ich gerne Dorfdepp.
@der_doofe: Das weiß ich natürlich. Ich wollte nur mal sehen, wem das auffällt. Am Ende des Meßzyklus wird das Fahrzeug ja regelrecht herunter geschubst.