User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Gast

Günstiges Haus, schätzt das FA eine Schenkung ?

Meine Partnerin (nicht verheiratet) will von meinem Stiefvater ein Haus kaufen.
Er bietet es "uns" zum besonders günstigen Preis von 200 TSD€ an.
(3 Wohnungen, gesamt 300qm, örtlicher üblicher qmPreis ca. 1.500€)

Kann das FA sagen: bei 200 TSD wurden mind 200 TSD nochmal geschenkt, deshalb 16% Schenkungssteuer auf 200TSD = 32TSD, obwohl kein Schenkungsurkunde, vertrag oder ähnliches vorliegt, nur alleine vom durch das FA geschätzeten tatsäschlichen wert her ?
Frage Nummer 108781
Antworten (7)
250.000 - gerechnet.
Denn "schätzen" wird das FA auch nicht - es gibt das hier als Grundlage.
Ich weiß nicht, wie Du auf auf den Steuersatz von 16% kommst - Steuerklasse III heißt - nach Abzug eines Freibetrages von 20.000 Euro - 30%. Das wären bei einem Verkehrswert von 450.000 Euro und einem Verkaufspreis von 200.000 Euro eine Steuer von 69.000 Euro.
Allerdings haften Schenker und Beschenkter gesamtschuldnerisch, es kann also vereinbart werden, dass der Schenker diese Steuer bezahlt. Dann würde sich anbieten, das Haus für ca. 250.000 Euro zu kaufen. Die Steuer läge dann bei 54.000 Euro und wird vom Schenker bezahlt. Er bekommt in der Summe immer noch so viel wie vorher, aber das Finanzamt bekommt 15.000 Euro weniger.
Ich schätze schon.
Da hätte das FA aber viel zu schätzen!
bei der aktuellen Zinslage gibt es doch eh' keine günstigen Häuser mehr.
Vielleicht freut sich das FA sogar, wenn es mal auch anders zum Zuge kommt als durch die Grunderwerbsteuer.
Es erfolgt eine Bedarfsbewertung für erbschaftssteuerliche und schenkunkungssteuerliche Zwecke beim Belegenheitsfinanzamt.
Streiche zwei s.