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Noch Fragen?

Gymnasialzweig und Deutschunterricht

Meine Tochter geht in die fünfte Klasse einer KGS.
Mir fällt auf, dass sie bei den Hausaufgaben Rechtschreibfehler macht, die so eigentlich nicht mehr sein dürften. Laut Ihrer Aussage wird das (zur Zeit) nicht benotet.
Ich frag natürlich auch mal die Lehrerin, aber hat hier auch jemand Erfahrung damit gemacht?
Frage Nummer 52302
Antworten (9)
Das muss ich nicht verstehen, oder? Die Lehrerin lässt Fehler zu? Weil das gerade nicht benotet wird? Ich denke auch, dass da ein Gespräch mit der Lehrerin fällig ist. Und deine Tochter ist schlau genug, zu erkennen, dass sie in Rechtschreibung einen Gang zurückschalten kann.
Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. So wie es aussieht, scheint der Focus gerade woanders zu liegen. Z.B. eine Geschichte schreiben. Anfang, Hauptteil, Ende.
Die Rechtschreibfehler innerhalb dieser Geschichte sind erstmal außen vor. Das irritiert mich halt.
Ich kann das nur bestätigen. Als ich noch die Hausaufgaben des Sohnes meiner Ex beaufsichtigt habe (Gymnasium, damals Mittelstufe), fiel mir auf, daß bei Mathematiktextaufgaben Rechtschreibfehler auftauchten, daß mir die Haare zu Berge standen. Antwort: "Das interessiert den Mathelehrer nicht".
Wenn Lehrer so wenig über den eigenen Tellerrand schauen, wird Bildung in der Schule zur Farce! Wenn ich dann den Text korrigiert habe, war die Seite rot, soviele Fehler mußte ich anstreichen.
Liegt das an mir oder kann das nicht richtig sein?
Gast
Nachhilfe geben oder wenn nicht anders geht runter nehmen vom Gymnasium.
Also bei mir gaben Rechtschreibfehler immer abzüge in der Benotung, egal in welchem Fach. Dass im Deutschunterricht Rechtschreibfehler nicht benotet werden kann ich mir eigentlich kaum vorstellen.
Mein Sohn war auf der Realschule. Er hatte eine grausame Rechtschreibung. In den letzten beiden Jahren hatte er trotzdem eine 3 auf dem Zeugniss. Die Aufsätze wurden stärker bewertet wie die Rechtschreibung. Rechtschreibfehler im Aufsatz zählten nicht. Bei Diktaten machte er blau.
Rechtschreibfehler sollten eigentlich nicht sein, wenn man einen höheren Bildungsabschluss anstrebt. Man kann wohl kaum seinen "Dokktor" machen. Nachhhilfe wäre angesagt.
Die Rechtschreibung rückt immer mehr in den Hintergrund. Die Kinder dürfen in den ersten beiden Jahren schreiben wie sie wollen und wie sie es hören. Erst in der 3. Klasse wird angefangen, darauf zu achten. Meiner Meinung nach, viel zu spät. Die Kinder haben sich bis dahin viel falsches eingeprägt. Ich kannte das nicht so. Bei uns ist alles von Anfang an korrigiert worden.