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Noch Fragen?

Hallo! Freunde haben mir gesagt, man müsse beim Einlegen der Gänge nach Drehzahl schalten. Stimmt das und wie macht man das richtig?

Frage Nummer 16651
Antworten (30)
Nach was schaltet man denn sonst?
Schau in die Betriebsanleitung. dort findest Du zur Motorcharakteristik das passende Diagramm mit den empfohlenen Schaltstufen. Generell ist es bei Benzinmotoren in etwa empfehlenswert, den Motor zwischen ca. 3500-4000 U/min zu halten, unterhalb des max. Drehmoments.Beim Diesel liegt das viel niedriger (nicht Turbodiesel).
Später fährst Du sowieso nach Gehör.
Angesichts aktueller Spritverbrauchsdiskussionen halte ich 3500 bis 4000 U/min für ziemlich hoch. Halbwegs moderne Benzin-Motoren (bis 20 jahre alt) lassen sich bequem mit 2.000 Touren fahren. Das wird auf der Autobahn natürlich schwiereig, aber im Stadtverkehr kein Problem.
Nach was schaltet denn man sonst? Nach’m Tacho. Anfahren im ersten Gang, bis 40 km/h im zweiten, bis 80 km/h im dritten, darüber im vierten Gang. Das entspricht der Angabe von starmax und wäre optimal unter dem Leistungsgesichtspunkt. Hardcore-Benzinparer schalten schon bei 50 km/h in den vierten Gang, das spart Benzin.
Ja, natürlich, wenn es einem egal ist, ob man bei 100-120.000km die Lagerschalen wechseln oder einen AT-Motor nehmen muß, wegen untertouriger Fahrweise. Hauptache, man hat 300 Euro Sprit eingespart bei dieser Laufleistung.
@starmax: Deine Annahmen sind stark veraltet. Kein Lager verabschiedet sich heute noch wegen zu niedriger Drehzahlen. Die Zeiten sind schon sehr lange vorbei.
Ich schalte immer erst, wenn die Karre in den Begrenzer rennt...
Was, nun?

Jetzt bin ich nach Lesen der Antworten etwas verunsichert. Ich fahre fast ausschließlich in der Stadt und schalte immer so: 3. Gang ab ca 30 km/h, 4. Gang bei knapp 50 km/h und 5. Gang ab ca. 60-65 km/h. Das enspricht auch jedesmal ungefähr 2000 T und ich empfinde es vom Geräusch her als angenehm. Tue ich damit meinem Motor kein Gefallen? Gibt es einen schnelleren Verschleiß? Ich bitte um klare Antworten.
Ich lasse immer den Dritten drin und arbeite dann mit der Kupplung.
Dann habe ich die Hände frei zum Schminken usw.
Untertourig fahren macht den Motor kaputt? junge junge, lass das man meinen Turbodiesel nicht hören, der wird mit seinen 200.000 km auch im 6ten (!) Gang mit 50 durch die Stadt geschaukelt, bei gerade mal 1100 bis 1200 Touren. Spritverbrauch? 5L/100km.Starmax, in welchem Jahrzehnt bist du denn stehengeblieben? In den 50ern oder doch erst in den 60ern?
Hochschalten:
1. Gang nur zum Anfahren
2. sobald der Wagen rollt
3. ab ca 25 km/h
4. ab 35
5. ab 45

Natürlich schalte ich später wenn ich beschleunigen muss. Aber für die normale Stadt- und Überlandfahrt nur selten nötig. Komme mit meinem 92PS Suzuki Swift so auf ca 5,4l Super / 100km.

Allgemein gilt: So lange der Motor nicht stottert ist alles in Ordnung! Also Drehzahl so niedrig wie möglich, außer man brauch mal Power zum ordentlich beschleunigen oder am Berg.
Wird die Drehzahl zu hoch, sollte man schalten. Man sollte daher gleichmäßig und zügig beschleunigen. Dir sollte klar sein, ob du ein Automatik-Getriebe im Auto hast. Gefühlvolles Fahren verhindert generell Schäden an Auto und Person. Man sollte nicht hysterisch zur Sache gehen.
Ja, das stimmt. Zügig losfahren, sofort in den 2. Gang, bei 2.000 Touren in den Dritten usw., immer im höchstmöglichen Gang fahren. Tempo 50 im Vierten sollte Normalzustand sein, ab 60 den 5. Gang. Probieren Sie es einfach mal aus, sie werden überrascht sein, wie flott man auch in hohen Gängen unterwegs sein kann. Moderne Motoren sind, im Gegensatz zu denen früherer Jahrgänge, auf sparsame, niedertourige Fahrweise ausgelegt, und da gehen ganz bestimmt keine Lagerschalen kaputt! Lohn des Umdenkens: Bis zu 30% weniger Verbrauch :-))
Entsetzlich, diese Antworten. Leider habe ich solche Leute immer vor mir. Überlegt doch mal: Wenn die Leute an einer Ampel zügig losfahren würden, kämen mehr Autos durch, als wenn so ein Benzinsparer 300 m braucht, um auf Tempo 30 zu kommen. Der Rest, der es ohne den Schnarchsack hätte schaffen können, bleibt an der roten Ampel stehen und verpufft unnötig Abgase und verbraucht unnötig Benzin. Aber der erste ist ja „sooo vernünftig“, weil er Sprit spart. Nur sitzt er seiner Blechkiste, sieht von dort aus die Welt und kapiert nicht, dass die Straße als Kapazität anzusehen ist, die bestmöglichst genutzt werden sollte. Dazu schalten diese Leute noch ihr Abblendlicht ein, wenn sie innerorts zum Brötchenholen fahren. Seufz!
Meine Erfahrung (u.a. Ford Escort 1.6i 16v, 90PS, Golf, Nissan Micra) nach 400.000km: Niedertourig fahren schadet überhaupt nicht. Ich fahre zügig an und schalte die Gänge hoch und bin im Berufsverkehr keine Bremse (eher die anderen die ihre Drosselklappen fast geschlossen quälen so noch vorhanden). 55 Tacho im höchsten Gang sind kein Problem ohne das der Motor ruckelt. Jeder Motor (Hersteller, Leistung etc.) ist da etwas anders. Ein 200PS Benziner wird man kaum bei Tacho 55 im höchsten Gang fahren können; aber zügiges anfahren und schnelles hochschalten kann jeder machen. Für mich ist das der optimale Kompromiss zwischen Spass und Sparsamkeit...und man geht den anderen Autofahrern nicht auf die Nerven.
Trotzdem ich in der Stadt im 6ten Gang fahre bin ich keine Schnecke. Diesel hat halt seine vorteile, extrem hohes Drehmoment auch im unteren Drehzahlbereich, da ist man ruck-zuck auf 50. Man kann dann zwar im 6ten kein Gas mehr geben, aber zum dahinrollen zwischen 50 und 60 reichts gut. Und vor der Ampel gas weg, da wird dann gar kein Sprit mehr verbraucht. Man glaubt gar nicht wie weit man rollen kann.
Das wird ja immer besser, weiter so! Jetzt melden sich schon die Langsam-an-die-Ampel-Roller. Das sind doch die Letzten, die kapieren, dass die Straße eine Kapazität darstellt. Die verursachen nur Rückstaus und erhöhen damit den allgemeinen Benzinvervbrauch und die allgemeine Umweltbelastung. Aber individuell sparen sie vermeintlich.Gräßlich.
natürlich kann man ein 200PS Auto im höchsten Gang bei 55 km/h fahren... Sogar viel angenehmer und elastischer als einen schwachen Motor, da macht sich die Benzinersparnis beim frühen hochschalten auch viel mehr bemerkbar. Zügig beschleunigen, aber immer schnell schalten, sodass der Motor nicht zu untertourig läuft. Das ist bei jedem Motor anders, im Prinzip fühlt man den optimalen Bereich zum schalten, wenn der Motor in niedrigen Drehzahlen beim Gas annehmen nicht ruckelt und beschleunigt. Sobald der nächst höhere Gang am Anfang des optimalen Bereich wäre, schalten!
Bei meinem Wagen liegt dieser Bereich bei 1300 u/min an, deswegen schalte ich meistens kurz vor 2000 u/min, sodass der nächst höhere Gang dann bei etwa 1300 u/min ist.
Immer (wenn möglich) beim beschleunigen Vollgas geben und wie oben beschrieben früh schalten, so fährt man am wirtschaftlichsten!
Ach, was habe ich eben gelacht...herrlicher Witz, Installationguide! Ist sicher nur aus Versehen hier im Forum gelandet ;-)
Die Behauptung, alle Gänge voll auszufahren und damit Benzin zu sparen, lässt mir nur einen Schluss zu: Du bist entweder Tankstellenpächter(in) oder Sprecher(in) der Mineralölindustrie.....!
Der erste Gang ist KEIN Fahrgang, sondern nur für das Anfahren und Rangieren da. Den bei Vollgasfahren entstehenden Krach kann sich jeder vorstellen.
Nee, das ist nun wirklich das Allerfalscheste was man dazu sagen kann!
Ich war vor etwa zwei Jahren mit Kollegen auf einem Benzinsparseminar des ADAC. Ergebnis: So wie ich es weiter oben schon schrieb - ZÜGIG anfahren (nicht bummelig!), früh hochschalten (bei 2000/min), immer im höchstmöglichen Gang fahren. Also durchaus mal 50 im fünften Gang. Besonders mein älterer Kollege, der meist innerorts nur im 2. oder 3. Gang fährt (weil er das einst so gelernt hat) war beeindruckt.
Lieber Ingenius, sie scheinen keine Ahnung zu haben wie weit ein Auto rollen kann. Wenn ich bei 55 den Gang rausnehme oder das Gas weg nehme dann komm ich an der Ampel mit 45 an. Wenn sie meinen mit 60 draufbolzen zu muessen um dann 10 Meter davor eine Vollbremsung hinzulegen, bitte. Anscheinend haben sie es noch nie pobiert, aber klar, Stammtischgeschwätz ist natürlich einfacher loszuwerden als es selbst mal auszuprobieren.
Nach einigem Schmunzeln bei der Lektüre der Antworten komme ich mal mit etwas ganz anderem: So ein Auto redet mit seinem Fahrer. Es kommt nur darauf an, ob der Fahrer die Sprache versteht... schalten nach Drehzahl? In den Bergen, wo es oft rauf und runter geht, kann ich einfach nicht immer früh schalten, weil mir dann Motorleistung fehlt. Also höre auf das Motorgeräusch: passt dieses zu Deiner Verkehrssituation? Klingt der Motor laut und hektisch, obwohl Du locker und ruhig gleiten kannst, bist du im falschen Gang (zu niedrig). Klingt er hemmungslos überfordert, weil Du gerade Leistung brauchst, bist Du ebenfalls im falschen Gang (zu hoch). So einfach ist das. Der richtige Gang ist immer der, in dem Dein Auto spontan und leicht auf kleine Bewegungen Deines Gasfußes reagiert. Und das ist abhängig von der Motorleistung UND von der fahrstrecke, folglich für jedes Auto anders. Höre auf das, was Dein Auto Dir sagt, dann machst Du es richtig!
Die Physik läßt sich nicht aushebeln. Es gibt beim Autofahren zwei technische Todsünden: 1. Den Motor kalt hochdrehen (also bevor er seine Betreibstemperatur erreicht hat, ca. 5- 10 Min n a c h der angezeigten Wassertemperatur), 2. Untertouriges (schaltfaules) Fahren, vor allem bergauf und bei kleinvolumigen Motoren. Diese sind meist in billigen Autos verbaut, wo man genau deshalb gern auf eine hochwertige Lagerbeschichtung (nikasil etc.) verzichtet. Das ist State of the art, Jungs.
Lieber SchlawinerWitzel,

natürlich weiß ich, wie weit ein Auto rollen kann, und ich lasse es auch rollen, wenn die Verkehrssituation passt. Ich lebe in einer Stadt mit ca. 50000 Einwohnern und 5000 gefühlten Ampeln. Da weiß ich doch, wie die geschaltet sind und fahre entsprechend. Andere Einheimische tun das nicht, die rollen gemächlich daher und können es nicht verstehen, dass für manche Leute Autofahren kein Selbstzweck ist, die haben alle Zeit der Welt und warten gerne mal an der nächsten Ampel, weil sie nicht über 45 km/h kommen, und lassen andere mit warten. Das ist rücksichtslos. So sehe ich das, das habe ich gemeint, und wenn Sie das mit Stammtischgeschwätz bewerten, bin ich noch gut weggekommen, BILD-Niveau hätte mich eher getroffen, aber das ist die letzte Keule der Argumentlosen.
Wenn Du in niedrigen Drehzahlen fährst, dann verbrauchst Du weniger Kraftstoff. Bei den aktuellen Preisen, schon Grund genug darauf zu achten. Die Aussage deiner Freunds ist richtig. Günstig ist es, dass bei einer Drehzahl zwischen 2000 und 2500 U/min. in den nächst höheren Gang geschaltet wird.
kommt auf das auto an. mein 20 jahre alter 200D dieselbenz ( etwa 200.000 kilometer ) hat grade neue motorlager ( nicht kurbelwellen- oder pleuellager... motorlager, da wo der motor an der karosse sitzt ) bekommen weil es die alten durch ständige niedertourige / vibrationsreiche fahrweise des vorbesitzers gefetzt hat.
untertourig UNTER LAST ist gift für den motor, beim schnellen beschleunigenzügig hochschalten, dann hält man den hintermann nicht auf, lärmt trotzdem nicht zu stark und die karosse wird´s danken... denn je niedriger die drehzahl und je mehr last desto stärker die vibration und desto quietsch-schepper-klapper das innenleben des autos nach ein paar jahren, wenn man nicht grade mit 6-8-12 zylinder gesegnet ist.
Wenn man dann konstant geschwindigkeit hält und nicht mehr gasgeben muss kann man durchaus auch mal im 4. die 50 halten, auch wenn die fahrschule standardmässig den 3. für die 40-60 vorschlägt.
Ist schon der Hammer, welche Eigendynamik dieser Threat entwickelt.
Da wird erzählt, dass ein Freund stur im 2./3. Gang durch die Stadt düst etc. Könnte mich beömmeln. Wir Deutschen lieben halt unser Auto. Mann oh mann.
Sagt mal: habt ihr denn gar kein Gefühl? Merkt ihr nicht, wann der Motor untertourig bzw. mit zu hoher Drehzahl läuft? Man spürt doch förmlich, wo die Grenze (Harmonie) zwischen Leistung und Verbrauch ist. Egal ob 70 oder 200 PS.

Muss jetzt erstmal tanken gehen und die Uhr umstellen ...
Habe mich beim Lesen diverser Antworten köstlich amüsiert... Ich habe mittlerweile so ca. 500000 km abgespult und kann nur eines sagen. Man hört es dem Motor (egal ob Benziner oder Diesel) an, ob er sich wohlfühlt. Wenn beim Beschleunigen die Ventile klappern (hört sich fies an), dann weisst Du, dass Du vielleicht mal einen Gang runterschalten solltest. Zu hohe Drehzahen in den unteren Gängen sind auf Dauer auch grauenvoll. Ich denke mal, dass Du Führerschein-Neuling bist. Deshalb rate ich Dir: Übung macht den Meister. Nach ein paar tausend Kilometern geht das in Fleisch und Blut über und Du machst Dir gar keine Gedanken mehr. Gönne Deinem Auto regelmäßig einen Ölwechsel und Du wirst lange Freude daran haben.
PS: Beim Motorrad machen hohe Drehzahlen immer Spass!
Sowohl untertouriges wie auch hochtouriges Fahren schadet den Motoren.
Ab 1100 bis 1200 Umdrehungen hat ein Benzinmotor genügend Umdrehungen um ruhig zu laufen - und befindet sich dann im effizienten niedertouren Bereich. Mein Hersteller gibt an, dass spätestens bei 2000 Umdrehungen hochgeschaltet werden sollte um Energie zu sparen.
Um das zu erreichen fährt man bei 50 immer im 5. Gang. Das mache ich seit Beginn der 90er Jahre. Geschadet hat es keinem Motor. Eher schadet sogar zu spätes schalten, da die Belastungen durch hohe Umdrehungszahlen wieder ansteigen.
Auch ist es eine glatte Lüge, dass benzinsparende Autofahrer den Verkehr stoppen würden und dadurch zu höheren Ressourceneinsatz insgesamt führen. Das kontinuierlichere Tempo verbessert sogar den Vekrehrsfluß, weil sich die nachfolgenderen Fahrer besser darauf einstellen können und nicht immer wieder ruckartig reagieren müssen.
Wer Fahrrad fährt, weiß doch auch ohne Drehzahlmesser, wann er schalten muß! Meine ersten Autos in den 70er und 80er hatten keine Drehzahlmesser und fuhren dennoch zügig und auch durchaus zeitgemäß sparsam. Manche Motoren verlangen aber Drehzahl, sonst bleiben die in der nächsten Kurve stehen, fragt doch mal einen 2CV Fahrer. Mein Uno 45 mit 900 ccm schluckte damals mit "Bleifuß" max. 5,9 l/100 km, die 6 habe ich nie gesehen. Bei "sparsamer" Fahrweise hätte womöglich noch Benzin produziert?
Niemand hat hier behauptet, dass benzinsparende Autofahrer den Verkehr stoppen würden. Es sind die roten Ampeln, die den Verkehrsfluss unterbrechen. Und da ist es eine unbestreitbare Tatsache, dass bei zügiger Fahrweise mehr Autos die Grünphase passieren. Wenn während einer Grünphase x Autos mit Tempo 50 die Ampel passieren können, sind es nur 60% dieser Anzahl, wenn alle 30 fahren würden. Die restlichen 40% warten bis zur nächsten Grünphase und verbrauchen somit unnötig Ressourcen, Benzinverbrauch und Rückstau. In beiden Fällen wird kontinuierlich gefahren, das Argument greift nicht.