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Noch Fragen?

Antworten (19)
Die psychologische Antwort darauf heißt "Verhaltenstherapie": Demnach musst Du so oft fliegen, bis Du Dich dran gewöhnt hast und keine Angst mehr hast. Ob das sinnvoll ist, ist eine andere Frage.
Der Frankfurter Flughafen geht andere Wege. Dort werden (zumindest wurden früher) Kurse angeboten, in denen Du lernt, wie ein Flugzeug funktioniert, warum es in der Luft bleibt, wie alles überprüft und kontrolliert wird und noch vieles andere mehr. Dahinter steckt die Idee, dass ein aufgeklärter Mensch weiß, dass er keine Angst haben braucht und dass er so besser mit ihr umgehen kann.
Speziell für Flugangst halte ich diese Idee für sinnvoller...
Sag' Dir einfach,
dass es wie Zugfahren ist. Fühlt sich auch ähnlich an, klingt ähnlich.
Mach's Dir gemütlich und blende alle wilden diesbezüglichen Katastrophenfilme aus. Die sind nämlich weit an der Realität vorbei.
Gast
Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Eschede_Zug_884
Zugfahren ist immer noch gefährlicher als Fliegen. Statistisch gesehen. Es gibt leider immer noch viel mehr erdgebundene Verkehrsunfälle als solche in der Luft.
Infolge dessen habe ich z.B. weniger Angst vor dem Fliegen als vor dem Zug...
Danke aber kurze Frage...kosten solche Kurse nicht Geld und wenn ja möchte ich dafür keins ausgeben.Habt ihr vielleicht noch andere Tipps
Dann heul doch.
Das gefährlichste an einem Flug mit einem Passagierflugzeug ist die Busfahrt mit dem Zubringerbus. Da hatte ich schon einige Fastunfälle erlebt. Wenn du das überstanden hast, und in den Flieger einsteigst, bist du auf der sicheren Seite, bis du nach der Landung wieder in einen Bus steigen musst.
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Kurse gegen Flugangst kosten Geld, aber bei den Kursen, die Lufthansa beispielsweise anbietet, die mit einem realen Flug abschließen, ist das Geld gut investiert und geradezu preiswert.
Da es sich um ein psychisches und kein rationales Problem handelt, halte ich Kurse mit Erklärungen zu technischen Grundlagen nur bedingt für tauglich.
Vielleicht besteht seine Flugangst darin, dass er für den Flug bezahlen muss.
Wenn ich kein Geld für Dienstleistungen ausgeben möchte, würde ich per Anhalter fahren und auf Flugreisen verzichten.
die einfachste Gegenmaßnahme (wenn man ohnehin zu geizig ist, etwas zu bezahlen, was einem Nutzen bringt) ist nicht zu fliegen. Die ist auch extrem effektiv.
Dabei spart man nicht nur die Kursgebühren, sondern auch noch die wahnsinnig überteuerten Flugkosten (und das ggfs. mehrfach, weil die Familie ja hoffentlich nicht alleine in den Urlaub fliegt)
Ich glaub' mein Schwein pfeift - ich habe ein Problem und möchte, dass ihr das für mich löst, denn ich will für die Lösung des Problems kein Geld ausgeben - JA WO SIND WIR DENN? So etwas empfinde (offensichtlich, nach einigen obigen Antworten, nicht nur) ich als ziemliche Frechheit!
Entweder Du hast den entsprechenden Leidensdruck, dannbist Du auch bereit, selber etwas zu tun, oder Du bist dazu nicht bereit, dann ist aber auch der Leidensdruck nicht allzu groß. Fertig!
Glaubt mir ich kann das Geld ausgeben...Und so eine Frechheit ist mir auch noch nicht unterlaufen an die anderen Danke
"können" bezweifel niemand. Aber mit dem "wollen" hapert's nach deiner eigenen Aussage. Worüber regst Du Dich also künstlich auf? Wenn Du es nicht ausgeben willst, lass es. Aber dann lebe auch mit Deiner Flugangst.
Gast
Es gibt einen Verein (Aviophobie e.V.), der sich darum kümmert, dass besonders ängstliche Flugreisende vor dem Flug in Vollnarkose versetzt werden. Der Verein stellt einen Arzt, der dich vom Beginn der Narkose bis zum Erwachen am Zielflugort begleitet. Selbiges gilt natürlich auch für den Rückflug.
Um diese Leistungen in Anspruch zu nehmen, musst du allerdings Mitglied sein; auch sind die damit verbundenen Kosten trotz Mitgliedschaft nicht unerheblich.
Das kommt sicher aus dem Bereich der Fabel. Bei der Lufthansa z.B. kann kein Passagier befördert werden, der nicht bei Besinnung ist. Und welche Risiken eine stundenlange, sinnbefreite Vollnarkose bergen, darüber will ich gar nicht erst nachdenken. Um es kurz zu machen, glaube ich das nicht. Auch eine Recherche nach diesem Verein führt ins Leere.
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Abgesehen davon hilft das dem Fragesteller nicht, von seiner Flugangst wegzukommen.
Und für einen geringen Aufpreis kann dem Patienten während des Fluges das Gehirn entfernt werden, denn dort sitzt die Flugangst.
Das hat auch noch den Vorteil, dass der nun flugangstfreie Passagier Leute, die ihm freundliche Antworten auf seine Frage geben, nicht der Frechheit bezichtigen zu müssen.

bh_roth
die Lufthansa bietet Flüge an, die besonders auf diese Phobie spezialisiert sind.
In diesem Flugzeug sind die Sitze gegen Krankenliegen ausgetauscht. Die Passagiere werden individuell von einem Team Anaesthetist/Brain Surgeon — oftmals auch Medizinstudenten – betreut.
Einige bieten auch an, dass sie – gegen die Rückerstattung eines gewissen Geldbetrages – das Gehirn des Patienten in eine im Käfig mitgebrachten Maus einpflanzen.

Lieber bh, ein befreundeter Kollege macht regelmäßig Flüge, um Patienten aus Südostasien oder anderen weit entfernten Ländern nach Hause (Deutschland) zu bringen. Dabei sind auch Patienten in Narkose. Ebenfalls in den SAR-Fliegern im deutschen Raum. Sooooo ungewöhnlich ist das nicht.
Lieber Amos: Worüber reden wir hier? Über Passagier- oder über Rettungs- oder Ambulanzflüge? Ich denke nicht, dass es die Lufthansa in einem ihrer Linienflüge zulässt, dass ein Passagier, dem sonst nichts fehlt, nur wegen der Flugangst für die Dauer des Fluges in Narkose versetzt wird. Das halte ich für Blödsinn. Im übrigen habe ich selbst mit der guten alten Huey schon SAR-Dienst gemacht, und weiß daher Bescheid. Das hat aber nun wirklich nichts mit meinem Beitrag zu tun.
Und ansonsten versuch mal, die erwähnte Organisation zu finden. Lächerlich!