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Noch Fragen?

Hat das Kapital jetzt endgültig die Herrschaft über die Demokratie übernommen ?

oder gibt es noch Möglichkeiten, diese Entwicklung zu stoppen ?
Frage Nummer 3000069892
Antworten (12)
Könnte man diese Frage eventuell präzisieren? So wie sie hier steht, kommt sie etwas allgemein daher. Das Thema ist nun wirklich nicht neu. Oder gibt es einen aktuellen Anlass? Dann wäre ein Hinweis angebracht.
Es waren lange nicht mehr so viele Menschen auf der Strasse, um für Demokratie und Menschenrechte zu demonstrieren, wie in den letzten 4 Wochen.
Selbst die Justiz bemüht sich, Trampel Steine in den Weg zu legen.
Ich hoffe mal, der Narzist kann gebremst werden.
Nein Dorfdepp, ich werde nicht präzisieren. Noch glaube ich an die Wahrnehmung des gesunden Menschenverstandes.
Der GMV sagt mir, dass dieses Thema schon seit den Zeiten von Karl Marx präsent ist, und dass ein kapitalistisch denkender US-Präsident nicht die Apokalypse einläutet.
Der Abgang von Michael Flynn zeigt, dass die amerikanische Demokratie funtioniert. Wir Deutschen belehren zwar gerne die Welt, aber in diesem Fall ist das unnötig. Das können die Amerikaner auch ohne uns.
ganz kurze Antwort, ich muss gleich arbeiten: ich sprach von keiner Apokalypse, sondern von der demontierung der Demokratie. Die Geschichte sollte uns lehren, auf unsere Demokratie aufzupassen.
Deswegen kommt Martin Schulz (me first) für mich als Kanzler nicht in Frage.
Die Amerikaner stimmen leider völlig irrational und irrsinnig ab. Dank George W. muss man überall mit Terroranschlägen und Entführungen rechnen. Leider haben die Amis nicht aus der Geschichte gelernt und wieder so idiotisch abgestimmt. Ich kann mir das einfach nicht erklären. Hören die denn nur auf dumme Sprüche a la "Yes we can" oder "America first" ?
Hallo Musca,

Kapitalismus(1) und Demokratie(2) sind zweierlei:
(1): alle Produktionsmittel sind in Privatbesitz
(2): die Staatsherrschaft geht ausnahmslos vom Volk aus

Alle Staaten dieser Welt leben mit Mischformen beider Extrema mehr oder weniger gut.

Allgemein gilt:
Je gebildeter das Wahlvolk, desto besser funktioniert Demokratie. (siehe Schweiz!)

Vermutlich zielt Ihre Frage aber auf die derzeitige politische Entwicklung in den U.S.A. ab.

Da stehen wir allerdings vor einem großen und offenen Scheunentor...
@Musca: meiner Meinung nach ist die Übernahme derzeit nahezu vollständig, aber sicherlich nicht endgültig.

Der Manchester-Kapitalismus des 19. Jhdt. hat es dermaßen übertrieben, dass er den Kommunisms als Gegenbewegung selber hervorgerufen hat.

Nach der Niederlage des Kommunismus befinden wir uns derzeit in einer Phase des hemmungs- und skrupellosen Casino-Kapitalismus. Auch hier wird sich kurz- oder mittelfristig eine Gegenidee entwickeln, das ist einfach ein Naturgesetz.

Die Frage ist also weniger, ob diese Entwicklung zu stoppen ist, sondern, ob uns das, was ihm Einhalt gebieten wird, auch gefällt.
Nachtrag:
Mr. Trump versucht allerdings (als erster Präsident der westlichen Welt) diesen Gegensatz kapitalseitig zu lösen. Das kann nicht gelingen.
Es bleibt spannend!
@ing
sehe ich leider auch so :-(