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Noch Fragen?

Hat eine Pfandflasche eine bessere Ökobilanz als Einweg-Plastikflaschen, aus denen neue entstehen?

Frage Nummer 23746
Antworten (12)
JA.
Ganz so eindeutig finde ich das nicht, denn Pfandflaschen müssen vor der erneuten Abfüllung erst mal gereinigt werden und evtl neu etikettiert werden.

Einweg Plastikflaschen können einfach verbrannt werden und daraus Energie gewonnen werden. Dieses Plastik enthält auch kein Gift, das dabei freigesetzt würde.
Na klar. Die Herstellung neuer Flaschen aus alten Flaschen benötigt viel Energie. Das Einweg-Pfand ist die blöde Idee eines Spinners, der zur Zeit sogar als möglicher Bundeskanzler gehandelt wird.
Er hätte es ja nicht einführen müssen, also doch Spinner. Inzwischen suchen die Müllverbrennungsanlagen händeringend brennbaren Abfall, dafür werden sogar die mühsam sortierten gelben Säcke geplündert. Es gibt vernünftige Entscheidungen und politische Entscheidungen. Daran sieht man schon, dass dazwischen ein Unterschied besteht, und das Einwegpfand war eine politische Entscheidung.
@ingenius: Hätten nicht reine wirtschaftliche Interessen für den Bau zu vieler Verbrennungsanlagen geführt, dann wäre das Recycling der Einwegflaschen nicht diskussionswürdig, sondern ein klares Plus für die Ökobilanz. Das Öl aus dem die Kunststoffe gemacht werden ist nämlich zu schade um es zu verbrennen.
Ja, das ist richtig, Öl kann man besser verwenden als Plastik daraus zu machen, das anschließend verfeuert wird. Aber warum führt man dann ein Einwegpfand ein, das genau diese Vorgehensweise fördert?
Das Pfand wurde eingeführt um zu verhindern, dass die Flaschen überall statt im Müll landen. Gleiches gilt für Dosen.
Die Straßenreinigung an Autobahnausfahrten wollte darauf hin eine "Dosen aus dem Fenster schmeißen" Pflicht einführen.
Flaschen, die nicht weggeworfen,sondern immer wieder mit selbsthergestellten Getränken gefüllt werden, haben mit Abstand die beste Bilanz. Das Gesetz mit dem Flaschenpfand für PET- Flaschen stammt übrigens, soweit mir das bekannt ist, aus den Zeiten, als eine Frau mit schlechter Frisur Umweltministerin war. Die Frisur hat sich geändert, das Amt auch....
Fünfte und damit letzte Antwort zu diesen Thema: Wenn die Leute die Flaschen sowieso zurückbringen sollen, hätte man das Mehrwegsystem stärken sollen. Dann könnten die Flaschen mehrmals verwendet werden. Aber was bringt es, eine Einwegflasche zurückzubringen, die dann im Automaten zerstört wird? Das ist Material- und Energieverschwendung. Auf solche Ideen kommen wirklich nur Spinner, und der soll nie Bundeskanzler werden.
Naja, mittlerweile gibt es ja auch Pfand auf Einweg-Flaschen. Aber ich denke, worauf du hinauswillst, ist, dass Mehrwegflaschen tatsächlich besser für die Umwelt sind. Die werden ja nur gereinigt und neubefüllt. Beim Einschmelzen von Einwegflaschen dagegen entstehen umweltschädliche Gase.
Ich denke schon. Die Einweg-Flaschen werden ja oft einfach nur geshreddert und dann nach Fernost verkauft, wo irgendwelche anderen Sachen daraus produziert werden. Pfandflaschen aus Glas werden hingegen ausgespült und wiederverwendet, das ist ökologisch günstiger, denke ich.
Eigentlich nicht, denn die Energien,die aufgewendet werden müssen, um die Flaschen zu reinigen und wieder in Umlauf zu bringen, stehen sich in etwa gleich mit denen der Einschmelzung und Neufabrizierung der Einwegflaschen. Auch sind die Transportwege für wiederverdwendbare Flaschen länger, auch dies fällt negativ bei der Ökobilanz auf.