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Noch Fragen?

Helfen euch eure Männer im Haushalt oder wie macht ihr das mit dem Putzen?

Mein Freund hilft mir nie beim Sauber machen und so langsam habe ich keine Lust mehr, alles alleine zu Putzen. Streiten uns deswegen sehr oft. Er meint, dass er nicht Putzen muss. Ist das normal?
Frage Nummer 11227
Antworten (17)
Ich helfe nicht.

Grund : meine Frau ist nicht erwerbstätig, ich schon. Nennt man Arbeitsteilung.
Normal ist es wahrscheinlich. Schön ist es nicht. Mein Mann ist glücklicherweise anders und hilft gern. Aber er ist auch Finne und skandinavische Männer sind meist etwas unvoreingenommener wenn es um "Frauentätigkeiten" geht. Ich bin mir nicht sicher, was in Ihrem Fall helfen könnte. Vielleicht können Sie ihn ja zur passiven Hilfe (wenigstens) bringen, dass er halt seinen Teller wegräumt und seine Dreckwäsche selber in die Waschmaschine tut. Oder lassen Sie die Hausarbeit liegen und treten Sie in den Streik. Ansonsten: Sagen Sie es ihm und entscheiden Sie selber, ob Sie das noch länger mitmachen wollen. Ich persönlich finde solche Männer immer sehr unselbständig. Mein Opa war auch so. Der konnte sich noch nicht mal selbser nen Kaffee kochen. Wie ein Kleinkind...
Ich helfe gerne im Haushalt mit, habe allerdings den Eindruck, dass Frauen einfach eine andere Vorstellung von "sauber" haben als Männer. Was für einen Sinn macht es zum Beispiel, ganz oben auf einem Schrank Staub zu wischen, wenn dort sowieso niemand den Staub sieht und er nach kurzer Zeit doch wieder da liegt? ;-)
"Er meint, dass er nicht Putzen muss." Und warum meint er das??? Verursacht er keinen Dreck, keine Schmutzwäsche, kein dreckiges Geschirr?

Wenn ihr beide Vollzeit arbeitet, sollte auch die Hausarbeit gerecht aufgeteilt werden. Solltest du zuhause sein, ist das natürlich bisschen anders; aber auch dann könnte dein Freund Aufgaben in gewissem Umfang übernehmen, z.B. Fenster putzen o.ä.
Eine Beziehung ist immer auch eine Wohngemeinschaft. Und in einer Wohngemeinschaft gibt es einen Putzplan, sonst funktioniert das nunmal nicht. Und so verfahren auch wir, es wird sich immer abgewechselt.

Liebe Sophia, wie wäre es denn mit Aussitzen des Problems? Oder gibts du zu früh auf?
Ich meine, vllt schnallt er das dann auch.

Viel Erfolg!
Es gibt auch andere Beispiele. Vor meiner Scheidung hatte ich eine 50-60 Arbeitswoche, und konnte nebenbei noch den Haushalt erledigen, während sich meine Ex Ihre Depressionen nahm oder sonstwie unpässlich war. Inzwischen hab ich mit meinen beiden Kids eine wunderbare WG, in der jeder seine Aufgaben hat. Und putzen gehört nun mal dazu, egal für wen.
Gemeimhin ist das natürlich Sache des Haushaltes und somit des Paares, zu entscheiden, was wer tut. Sinnvoll wäre also, wenn es dich belastet alles allein zu machen, ihm das ausdrücklich zu erklären, und ihn so zur Mitarbeit zu zwingen. Das wäre rational.
Leider wehrt sich das "Modell Neandertal" immer noch hartnäckig gegen ungeliebte Haushaltspflichten. ;) Setz Dich mit ihm zusammen und mahc ihm klar, dass Putzen auch bei Dir kein echten Glücksgefühle auslöst. Überlegt, wer was viellicht lieber macht als der andere. Ich spüle, sauge und bügele gerne, mein Mann putzt gerne Fenster. So könnt Ihr einen gemeinsamen Plan finden.
Mensch Mädchen, da musst du mal die KOnfrontation suchen und ihm klar machen, dass er dort auch wohnt und wenn das so bleiben soll MUSS er sich beteiligen. Ganz einfach. Sag es so wie du denkst, dass du dich unwohl fühlst und so. Und schlag ihm ganz konkret Aufgaben vor, die er erledigen könnte. Das spielt sich mit deer Zeit dann ein.
Hm, also wir haben das so gelöst, dass meine Frau, als Sie den ganzen Tag zu Hause war (wegen Baby) auch den größten Teil des Haushalts gemacht hat und ich nach der Arbeit nur kleinigkeiten wie zB Katzenklo, Müll, Blumen gießen. Jetzt bin ich zu Hause (12. - 24. Lebensmonat unserer Tochter) und mache den Haupteil des Haushalts und Sie nur die Kleinigkeiten. Funktioniert gut und war nie ein Problem. Wenn wir wieder beide Arbeiten werden wir das aufteilen. Ich denke, das liegt an jedem Menschen, wer sich um seine Beziehung kümmert der wird auch Kompromisse eingehen und Aufgaben übernehmen. Eine Beziehung ist ein ständiger Kompromiss, da hier ja zwei Menschen einen Teil Ihrer Freiheit aufgeben für den anderen.
Hallo Sophia,
ich bin selber ein Mann, voll berufstätig, meine Frau ist Hausfrau mit zwei Kindern zu Hause und ich mache komplett die Wäsche, den Garten und teile mir mit ihr das Putzen. Denn zwei Kinder den ganzen Tag zu erziehen, ist auch ein Volljob, auch wenn das viele Männer nicht verstehen wollen. Wenn du so einen sexistischen Chauvi nicht dazu bringst, dir zu helfen, dann schmeiss ihn raus und schick ihn wieder ins Hotel Mama, denn die hat den so erzogen. Oder willst du so einen faulen Schlappschwanz behalten und später noch so eine Versagerin von Schwiegermutter dazu bekommen? Ein Mann, der seiner Frau nicht hilft, ist kein Mann, das ist ein verwöhntes Muttersöhnchen und ein fauler Sack. Viel Glück chipinchamp
Aus was für eine Jahrhundert stammt Ihr Freund? Team ist Team - mit Rechten und Pflichten, zu letzteren gehören auch Gemeinschaftsaufgaben wie Putzen, Bügeln usw., d.h. für mich ist es selbstverständlich im Haushalt einen gerechten Anteil an Arbeiten zu übernehmen - und dabei fühle ich mich nicht 'unmännlich'
Es kommt darauf an. Bei uns war es anfangs auch so, dass wir uns die hauswirtschaftlichen Arbeiten geteilt haben. Wir haben mal die gleiche WG bewohnt und kannten das nicht anders. Nach und nach macht jedoch jeder das was ihm eher liegt, bzw. das was ihm am wenigsten nicht liegt. Bügeln und Wäsche waschen bleibt meist an meiner Frau hängen. Ich konnte sie bisher noch nicht wirklich für Rasen mähen, handwerkliche Tätigkeiten und das Tragen schwerer Gegenstände begeistern.
Früher habe ich meistens gekocht, mittlerweile kümmert sie sich auch oft drum, während ich uns den Handwerker spare und irgendwo im Haus was repariere...
Wenn dein Mann also in anderen Dingen fleissig ist, solltest du so fair sein und das auch wahrnehmen und dir überlegen ob du diese Dinge machen wolltest (müsstest).
Wenn er weder das eine noch das andere macht und du lässt dies mit dir machen, ist das wohl selbstgewähltes Schicksal! ;)
Warum engagiert ihr keine Putzfrau (die der Mann zahlt)?
Wir sind beide berufstätig und kommen meist über 60St/Woche. Dazu kommt noch, dass wir beide keine Lust auf Haushalts-Tätigkeiten haben. Daher gönnen wir uns den Luxus, unsere seltene gemeinsame Zeit auch gemeinsam zu geniesen, dh. Putzfrau, die auch bügelt(20 St/Monat), und 4 mal im Jahr einen Gärtner. Und die Kosten hierfür werden geteilt. Da wir sehr gerne koche, wird i.d.R. 2 Mal die Woche gemeinsam gekocht, und ansonsten gehen wir essen.
Solltet Ihr euch diese Annehmlichkeit nicht leisten wollen oder können, dann teilt die Aufgaben fair auf.
Klar ist aber für mich auch, dass sobald einer der Partner nicht oder nicht voll arbeitet, leider auch die Hausarbeit komplett zu erledigen hat. Und ja, ich bin auch der Meinung, dass man auch Hausfrau/mann und Mutter/Vater sein kann und den ganzen Haushalt alleine organisieren kann. Konnte schon meine Mutter und meine Oma und meine Uroma..... und das ganze ohne die vielen kleinen nützlichen elektronischen Haushaltshelferlein.
Ich bin einer der Männer. Ich denke auch, dass ich nicht putzen muss. Aber schließlich bezahle ich die Putzfrau.
Deine Frage ist zwar an die Frauen gerichtet, Hase, aber ich sage dir trotzdem, wie ich im Haushalt helfe: ich bezahle die Putzfrau!