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Antworten (4)
Wahrscheinlich nicht. Das Ohrensausen sollte (sofern es länger als drei Tage anhält) von einem HNO-Arzt untersucht werden, denn es kann einem Hörsturz vorangehen (dann brauchen Sie intravenös Medikamente) oder aber einen Tinnitus darstellen. Mit letzterem kann ein Hörverlust in bestimmten Frequenzen einhergehen, und dann wäre es gut, wenn das per Hörtest festgestellt und ggf behandelt würde. Tritt das Sausen sporadisch (zB bei Stress) auf oder die ganze Zeit? Es kann auch ein Hinweis auf eine Venenverengung am Kopf sein (was dann auch gut wäre, das zu diagnostizieren und zu behandeln) etc. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass Pflanzentropfen da was ausrichten können.
So lange Du nicht beim Arzt warst, empfehle ich ein beliebiges homöopathisches Mittel. Das schadet wenigstens nicht.
Bei Ohrensausen handelt es sich in den meisten Fällen um Durchblutungsstörungen. Deshalb ist es sinnvoller, erst einmal die Ursache abklären zu lassen. Es gibt verschiedene Infusionen, die für einen besserer Blutfluss sorgen und auch einen evtl. Tinnitus verhindern können. Mit Tropfen alleine wirst du wahrscheinlich keinen Erfolg haben.
Bisher gibt es kein Medikament, für das im Zusammenhang mit einem Tinnitus ein eindeutiger Wirkungsnachweis erbracht werden konnte. Am nützlichsten scheint bislang eine kognitive Verhaltenstherapie zu sein. Auch Entspannungsübungen können offenbar helfen.